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Die Medien und die Wulffs
Über Bettina, die Böse, die Christian ins Verderben riss
BildZu einer Trennung gehören zwei
VideoWulff und Wulff trennen sich
Ist das der Männer dominierte Journalismus? Oder der unreflektierte Frauenbilder-Eintopf der Medien? Die Trennung der Eheleute Bettina und Christian Wulff war kaum bekannt, da war Bettina schon in die Rolle der Schurkin geschrieben. So geht's nicht!
Manchmal weiß ich nicht, ob es klug ist, als Frau auf frauenfeindliche Ressentiments zu reagieren oder ob es nicht mehr persönliche Größe zeigen würde, einfach zu schweigen.
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Die Autorin reagiert auf Kritik
In den Online-Netzwerken gab es viel Kritik, vor allem am letzten Absatz dieses Kommentares. Die Autorin schreibt selbst dazu:
"Ja, ich weiß, der Indien-Vergleich ist hart. Aber er kam mir deshalb in den Sinn, weil ich es unerträglich finde, mit welchen frauenfeindlichen Äußerungen sowohl Regierungsmitglieder als auch FAZ-Kommentatoren Frauenfeindlichkeiten veröffentlichen, was nicht so wahrgenommen wird im allgemeinen Wulff-Bashing: Es ist das Böse der Frau, die den Mann schwach werden läßt, der gar nichts dafür kann, dass er Fehler begeht. Und die gleiche Argumentation finden wir immer wieder bei Vergewaltigungsfällen: Hat sie ihn angemacht, war der Minirock zu kurz, konnte er durch irgendein Verhalten von ihr zu seiner Gewalt provoziert worden sein. Sie alle kennen diese Argumentationsmuster. Und deshalb habe ich den harten Vergleich gewählt. Ich will nicht der armen indischen Studentin oder ihrer Familie weiteren Schmerz auferlegen mit dem Vergleich und ihr Schicksal ist mit nichts in der Welt zu vergleichen - schon garnicht mit dem von Bettina Wulff. Das hätte ich sicherlich klarer formulieren müssen. Für den zu harten bildlichen Vergleich also sorry. Für die Unterstellung, das hier Parallelen in den Argumentationsmustern sein könnten, kein Sorry."
In den Online-Netzwerken gab es viel Kritik, vor allem am letzten Absatz dieses Kommentares. Die Autorin schreibt selbst dazu:
"Ja, ich weiß, der Indien-Vergleich ist hart. Aber er kam mir deshalb in den Sinn, weil ich es unerträglich finde, mit welchen frauenfeindlichen Äußerungen sowohl Regierungsmitglieder als auch FAZ-Kommentatoren Frauenfeindlichkeiten veröffentlichen, was nicht so wahrgenommen wird im allgemeinen Wulff-Bashing: Es ist das Böse der Frau, die den Mann schwach werden läßt, der gar nichts dafür kann, dass er Fehler begeht. Und die gleiche Argumentation finden wir immer wieder bei Vergewaltigungsfällen: Hat sie ihn angemacht, war der Minirock zu kurz, konnte er durch irgendein Verhalten von ihr zu seiner Gewalt provoziert worden sein. Sie alle kennen diese Argumentationsmuster. Und deshalb habe ich den harten Vergleich gewählt. Ich will nicht der armen indischen Studentin oder ihrer Familie weiteren Schmerz auferlegen mit dem Vergleich und ihr Schicksal ist mit nichts in der Welt zu vergleichen - schon garnicht mit dem von Bettina Wulff. Das hätte ich sicherlich klarer formulieren müssen. Für den zu harten bildlichen Vergleich also sorry. Für die Unterstellung, das hier Parallelen in den Argumentationsmustern sein könnten, kein Sorry."



