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23.05.2013

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merkzettel

Aufräumen nach Meteoriten-Schock

100.000 Menschen vom Meteoritenschauer betroffen

  • Video Verletzte bei Meteoritenregen im Ural
  • Video Aufräumen nach dem Meteoriteneinschlag
  • Video Asteroid rast an Erde vorbei
  • Bilderserie Meteoritenregen
  • VideoVerletzte bei Meteoritenregen im Ural
    (15.02.2013)
    VideoAufräumen nach dem Meteoriteneinschlag

    Einen Tag nachdem nahe der russischen Stadt Tscheljabinsk Teile eines Meteoriten eingeschlagen waren, beginnen die Aufräumarbeiten. Von den rund 1.200 Verletzten schwebt keiner mehr in Lebensgefahr.

    (16.02.2013)
    VideoAsteroid rast an Erde vorbei

    Zur Stunde rast ein Asteroid auf unsere Erde zu: Gegen 20.30h fliegt er mit einem Abstand von 28.000 Kilometer an unserem Planeten vorbei.

    (15.02.2013)
    BilderserieMeteoritenregen
    Meteoritenschauer in Russland
    (15.02.2013)

    1.200 Verletzte, ein Sachschaden von 25 Millionen Euro, 100.000 Menschen betroffen: Das ist die erste Bilanz des Meteoritenschauers im Ural. Bei eisigen Temperaturen laufen die Aufräumarbeiten - und Taucher suchen nach Überresten des kosmischen Brockens. 

    Links
    Asteroid rast an Erde vorbei
    Nach dem Meteoriten-Einschlag in der Region um die Stadt Tscheljabinsk laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Rund 20.000 Helfer und Spezialteams sind im Einsatz, um die Statik von Gebäuden zu prüfen und fensterlose Häuser wieder winterfest zu machen. Laut Behörden sind etwa 100.000 Menschen betroffen. "Sehr vorsichtig" solle auch die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen werden, sagte Katastrophenschutzminister Wladimir Puschkow bei einem Besuch in der Stadt. Der Gesamtschaden wird auf umgerechnet rund 25 Millionen Euro geschätzt.

    Youtube-Videos aus Russland

    Feuerball trifft auf Erde

    Quelle: Youtube
    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich.

    Einschlag des Meteoritenschauers

    Quelle: Youtube
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    Videos dank Kamera auf Armaturenbrett

    Von dem Meteoriten-Absturz im Ural gibt es ungewöhnlich viele spektakuläre Videos. Das liegt daran, dass viele Russen mit einer laufenden Kamera auf dem Armaturenbrett Auto fahren. Sie haben eine fest installierte Kamera hinter der Frontscheibe, um sich gegen die Willkür von korrupten Verkehrspolizisten abzusichern. Beim Vorwurf, bei rot über die Ampel gefahren zu sein, oder auch bei Verkehrsunfällen dienen die Aufnahmen oft als Beweismittel. Durch die Filmerei im Straßenverkehr fangen die Fahrer immer wieder auch ungewöhnliche Motive ein.

    Der Meteorit war am Freitag über Tscheljabinsk explodiert. Die mehr als eine Million Einwohner zählende Stadt und die umliegende Region wurden von einem grellen Blitz und einer Druckwelle erschüttert. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall. Die Druckwelle ließ Tausende Fensterscheiben bersten und beschädigte zahlreiche Dächer. Jüngsten Behördenangaben zufolge wurden etwa 1.200 Menschen verletzt, die meisten von ihnen durch umherfliegende Glasscherben.

    Links
    Amateurfotos
    Liveblog aus Russland
    Sammlung Youtube-Bilder
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    Taucher suchen nach Meteorit-Teilen

    Der Meteorit war laut Astronomen mit einem Tempo von 20 Kilometern pro Sekunde durch die Atmosphäre gerast und in einer Höhe von 30 bis 50 Kilometern explodiert. Das Geschoss aus dem All stand demnach in keinem Zusammenhang mit dem Asteroiden "2012 DA14", der am Freitagabend in 28.000 Kilometern Höhe an der Erde vorbeigesaust war.

    Karte

    Tscheljabinsk in Russland

    Taucher suchten in dem See Tscherbakul etwa 80 Kilometer von Tscheljabinsk entfernt nach Teilen des Meteoriten. Bislang wurden keine Bruchstücke des rund zehn Tonnen schweren Himmelskörpers gefunden, Berichten zufolge soll aber ein Teil davon in den zugefrorenen See gestürzt sein. Das Fernsehen zeigte Aufnahmen eines Lochs in der Eisfläche.

    Meteorit, Meteor, Asteroid?

    Asteroid

    Asteroide werden auch Kleinplaneten oder Planetoide genannt. Sie ähneln Planeten, sind aber viel kleiner. Wie Planeten bewegen sie sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne.

    Meteorit

    Meteoriten sind felsartige Körper, die in die Erdatmosphäre eintreten und dabei aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeiten verglühen. Täglich dringen Meteoriten mit einer Gesamtmasse von etwa 40 Tonnen in die Atmosphäre ein. Die meisten von ihnen sind Bruchstücke von Asteroiden. Für Wissenschaftler sind die Eindringlinge ein Glücksfall, denn an ihrer Zusammensetzung lässt sich die Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren studieren.

    Meteor

    Meteor oder Sternschnuppe werden Leuchterscheinungen am Himmel genannt. Sie werden außer von Meteoriten auch von vollständig verglühenden Partikeln aus dem All verursacht. Sternschnuppen können gut am klaren Nachthimmel beobachtet werden, sehr selten sind sie aber auch tagsüber zu sehen. Sie treten nicht nur sporadisch auf, sondern auch in Schwärmen wie die Lyriden oder die Perseiden. Auch besonders helle Objekte - sogenannte Boliden oder Feuerkugeln - sind keine Seltenheit.

    16.02.2013, Quelle: dpa, reuters
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