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15 Jahre freie Enzyklopädie Wikipedia: Viel gelesen und viel diskutiert

VideoMit ihm fing es an: Jimmy Wales
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Seine Erfindung war ein Meilenstein für die Demokratisierung des Webs. Ein Gespräch mit Jimmy Wales.

(14.01.2016)

VideoOnlinesucht-Risiko
Ein Kind mit einem Tablet-PC.

Experten betrachten die zunehmende Internetnutzung bei jungen Menschen mit Sorge. Einer Studie zufolge besteht bei vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland ein erhöhtes Risiko der Internetsucht.

(30.11.2015)

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Der Vorstandsvorsitzende der deutschen Telekom AG Timotheus Höttges.

Die Telekom macht sich die Entscheidung des EU-Parlaments zur Einschränkung der Netzneutralität zunutze. In Zukunft will das Unternehmen für spezielle Verbindungen extra zur Kasse bitten.

(30.10.2015)

von Stefan Mey

Heute vor 15 Jahren ging Wikipedia online. Die Idee: Während bezahlte Experten für Enzyklopädien wie den Brockhaus schreiben, sollten die Inhalte auf dem Mitmach-Lexikon ehrenamtlich von Freiwilligen erstellt werden. Ein Konzept, das aufging. 

Denn 15 Jahre später ist Wikipedia in knapp 300 Sprachen und Dialekten verfügbar. 37 Millionen Lexikoneinträge existieren weltweit, die deutschsprachige Wikipedia ist mit 1,9 Millionen Artikeln die drittgrößte Sprachversion. Die Inhalte werden nicht nur oft gelesen. In, um und über Wikipedia wird auch leidenschaftlich diskutiert und gestritten. Seit Beginn begleiten verschiedene Debatten als "Dauerbrenner" das Erfolgsprojekt.

Die da oben und die da unten

So ruht Wikipedia zum Beispiel auf zwei Säulen. Unbezahlte Freiwillige verfassen und verbessern Artikel, bezahlte Mitarbeiter entwickeln das Projekt als Ganzes weiter. Diese Struktur sorgt für Konflikte. Manch ein Wikipedianer kritisiert, die hauptamtlichen Funktionäre in der globalen Wikimedia-Stiftung oder im deutschen Wikimedia-Verein würden die Freiwilligen ungenügend unterstützen.

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Andere meinen, dass die vorhandenen Ressourcen nicht optimal verwendet werden. Auf einer Wikimedia-Konferenz hatte ein Referent die Meinungen der Community über Hauptamtler zugespitzt gegenübergestellt. Sie lauten etwa: "Das letzte Mal, dass die Wikipedia editiert haben, war im Frühjahr 2006", oder auch: "Die wollen auf der Welt herumfliegen und Cocktails schlürfen."

Harter Kern und wenig Nachwuchs

Seit Jahren stagniert die Zahl der Autoren und sinkt teilweise sogar. Die Texte werden von einer immer kleiner werdenden Zahl sehr aktiver Schreiber bearbeitet. In Deutschland gibt es einen harten Kern von knapp 1.000 Leuten. Eine US-Studie sprach deswegen von einer drohenden Verkalkung des großen Wissensprojekts.

Obwohl die schwierige Nachwuchsgewinnung seit Jahren als Problem benannt wird, ist noch keine Trendwende in Sicht. Ähnlich verhält es sich bei der Repräsentation von Frauen. Die Wikipedia-Community besteht größtenteils aus Männern, geschätzt sind es 80 bis 90 Prozent.

Wie verlässlich ist der Schwarm?

"Intelligenz der Vielen", so lautet das Modell von Wikipedia, doch diese Schwarmintelligenz scheint nicht immer zu funktionieren. So untersuchten Historiker einen Artikel zum "Massaker von Katyn". Der war von der Wikipedia-Community als bester Artikel des Jahres ausgezeichnet worden, die Experten fanden jedoch mehr als 130 inhaltliche Fehler im Text.

Unklar ist zudem, wie sehr Wikipedia-Inhalte gezielt durch Firmen, Verbände oder Behörden manipuliert werden. Der Journalist Marvin Oppong hatte in einer Studie die "Versteckte PR auf Wikipedia" untersucht und kam zu einem beunruhigenden Ergebnis: "PR und Manipulation sind in Wikipedia allgegenwärtig."

Der ideologische Kampf um "Relevanz"

Doch vor allem bei einer Frage ist die Wikipedia-Community in zwei Lager geteilt: Welches Thema verdient einen eigenen Eintrag? "Exkludisten" fordern strenge Relevanz-Kriterien wie bei klassischen Enzyklopädien. "Inkludisten" führen an, dass es bei einem Online-Portal keine Platzbeschränkungen wie bei gedruckten Büchern geben sollte.

Wegen der strengen Relevanz-Politik bei der deutschen Wikipedia, gab es 2009 einen skurrilen öffentlichen Streit in der Netz-Szene. Ein Eintrag über das bei Hackern beliebte Club-Mate-Mischgetränk "Tschunk" war gelöscht worden, was für viele Hacker ein Affront darstellte. Das Projekt PlusPedia veröffentlicht gezielt Wikipedia-Einträge, die erst erstellt und wegen angeblicher Irrelevanz wieder verschwinden mussten. Nach Eigenangaben wurden so schon 13.198 gelöschte Einträge "gerettet".

Wikipedia gehört zum Alltag vieler Menschen

Trotz aller Probleme und Debatten ist Wikipedia heute Teil des Alltags vieler Menschen. Mehr als eine Milliarde mal werden Inhalte der deutschsprachigen Wikipedia pro Monat aufgerufen, und es kommen stetig neue hinzu. 15 Jahre nach Entstehung kratzt die deutschsprachige Wikipedia an der Marke von zwei Millionen Artikeln.

Die zwei Säulen von Wikipedia

Die Community

Wikipedia

Auf Wikipedia gibt es eine Hierarchie von Nutzern mit unterschiedlichen Befugnissen. "Sichter" beispielsweise dürfen Änderungen anderer bestätigen oder zurückweisen, "Administratoren" können Artikel löschen und Nutzer sperren. Wie groß die deutschsprachige Wikipedia-Community genau ist, lässt sich nicht sagen, da auch nicht-angemeldete Nutzer Artikel mitschreiben können. Laut offiziellen Statistiken hat die deutschsprachige Wikipedia 2,3 Millionen angemeldete Nutzer, von denen sich aber nur 19.000 regelmäßig beteiligen. Nur knapp 1.000 zählen zum harten Kern und können durchschnittlich mehr als 100 Bearbeitungen pro Monat vorweisen.

Die Wikimedia Foundation

Der losen Wikipedia-Community steht die professionelle Organisationsstruktur von Wikimedia entgegen. Die Wikimedia Foundation mit Sitz in den USA betreut die globale Entwicklung von Wikipedia und von Schwesterprojekten wie dem Reiseportal Wikivoyage. Der deutsche Länderverein Wikimedia Deutschland ist unter anderem für die Förderung der deutschen Wikipedia-Community zuständig, zudem entwickelt er gemeinsam mit der Stiftung die Software weiter. Stiftung und Verein finanzieren sich über Spenden, vor allem über eine große Spendenkampagne im Herbst. Der deutsche Verein sammelte zuletzt auf die Art 8,6 Millionen Euro ein. Der Verein hat etwa 80 Mitarbeiter, die Stiftung etwa 290.

(Quelle: Stefan Mey)

15.01.2016
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