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"Tomb Raider" Action-Heldin Lara Croft wird 20

VideoVorbild oder Sex-Symbol?
Avatar Lara Croft

Die Hauptfigur des Computerspiels "Tomb Raider", Lara Croft, wurde seit 1996 so einigen Veränderungen unterzogen. Ist sie nun realitätsnäher und kann als emanzipiertes Vorbild der Frau gesehen werden?

(24.10.2016)

Bilderserie20 Jahre "Tomb Raider"
Szene aus dem Spiel "Rise of the Tomb Raider" aus dem Jahr 2015

von Andreas Garbe

Die Action-Archäologin Lara Croft wird 20. Über zwei Jahrzehnte war ihr Aussehen immer auch ein Spiegel der Gesellschaft und hat die Darstellung von Weiblichkeit in Computerspielen geprägt. Jetzt soll sie eine neue Generation ansprechen. 

Um die Entstehung von Lara Croft ranken sich viele Anekdoten. Einer ihrer Erfinder hat in Interviews zugegeben, dass zunächst ein Mann Star der Videospielserie "Tomb Raider" werden sollte. Das englische Entwicklerstudio habe aber befürchtet, wegen zu großer Ähnlichkeit zu Hollywoods Action-Archäologen Indiana Jones verklagt zu werden. Es musste also zwangsweise eine Frau werden.

Der Name Laura Cruz sei verworfen worden, weil er nicht britisch genug klang. Bei den ersten Entwürfen habe dann entweder ein Fehler im Code oder ein Ausrutscher des Grafikers die gewünschte Körbchengröße um ein Vielfaches überzeichnet. Doch das Team sei von dem Resultat so überzeugt gewesen, dass es bei der Überzeichnung blieb. Was hier Fakt und was in den Bereich der Legenden oder gar Aprilscherze gehört, ist nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen. Klar ist jedoch: Lara Croft ist wenigstens zum Teil ein Zufallsprodukt.

Weiblichkeit in Videospielen

Wer verstehen möchte, wieso ausgerechnet dieser Männertraum immer auch als Beispiel von Emanzipation im virtuellen Raum gefeiert wurde, der muss Lara mit anderen virtuellen Frauen vergleichen. Bis 1996 war Weiblichkeit meist nur durch Lippenstift, Wimpern oder eine rosa Schleife im Haar verdeutlicht worden. Fast nie waren weibliche Figuren damals aktive Protagonisten. Sie blieben eher Spielball in einer von männlichen Figuren vorangetriebenen Geschichte.

"Tomb Raider"

Am 25.10.1996 erschien das erste "Tomb Raider" Spiel für die Heimkonsole Saturn von Sega. In rund einem Dutzend weiteren Games hat die Action-Archäologin mehr als 25 Länder bereist. Zusammengerechnet verkauften sie sich laut Hersteller etwa 45 Millionen mal.

Meist kämpften sie nicht, vielmehr wurde um sie gekämpft. Sie wurden entführt und mussten gerettet werden. Sie waren Prinzessinnen, Mütter und Konkubinen. Diesem altbackenen Frauenbild konnten auch die wenigen Ausnahmen wie die Kopfgeldjägerin Samus Aran oder das vermeintlich männliche Alter Ego von Prinzessin Zelda nichts entgegensetzen.

Dazu kommt, dass Lara Croft ausgerechnet 1996 das Licht der virtuellen Welt erblickte. In diesem Jahr erlebte die gecastete Girlband Spice Girls einen kometenhaften Aufstieg und das Schlagwort Girl Power war in aller Munde. Es galt genauso für Lara - und das kam nicht von ungefähr. "Sie kann sich durchsetzen und ist unabhängig - wie die Spice Girls." So hatte sie damals einer ihrer Erfinder charakterisiert. Und so wird sie mal als eine postfeministische Ikone gefeiert und mal als ein von Männern erfundenes und als emanzipiert verkauftes Sex-Objekt gehasst.

Mit Hotpants in den Dschungel

Nina Kiel ist Autorin, Spielejournalistin und schreibt unter anderem für superlevel.de. In ihrem Buch "Gender In Games" hat sie Lara Croft ein ganzes Kapitel gewidmet. "Sie ist zwar eine sehr engagierte Abenteuerin und Archäologin. Aber sie gefällt auch durch ihr Erscheinen und durch ihr Outfit, das eigentlich gar nicht zu der Rolle passt, die sie bekleidet." Mit ultra-kurzen Hotpants Tempelruinen im Dschungel zu erkunden ist tatsächlich nicht gerade naheliegend. Kiel sagt, dass sich eine starke Überzeichnung von Weiblichkeit in Videospielen durchaus bis heute gehalten hat. Croft sei aber auch ein Beispiel eines differenzierteren Rollenbildes.

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2006 nämlich erfuhr Lara ihr erstes großes Makeover. Die Verkäufe des Vorgängertitels waren schlecht gewesen. So hatte man sich entschieden, die Entwicklung aus England in die USA zu verlegen. Und das dortige Studio hatte als erstes ihre Oberweite deutlich reduziert. Eventuell, so wird unter Fachjournalisten gemutmaßt, um sie realistischer aussehen zu lassen und sie so für die wachsende Anzahl von Spielerinnen attraktiver zu gestalten.

Bis Lara Croft lange Hosen spendiert bekam, dauerte es aber noch bis 2013. Und am aktuellen Teil fiel einem Rezensenten gleich auf, dass die Oberweite erneut reduziert wurde und ihre Brüste nicht mehr wackeln würden. Das Image eines leichtbekleideten Männertraums wird Lara Croft also sicherlich noch lange verfolgen.

25.10.2016
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