25.06.2016
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merkzettel

25 Jahre nach "Desert Storm" Nicht gut: Der "gute" Irakkrieg

BildOperation Desert Storm
Irak: Operation Desert Storm (1991)

Im Januar 1991 schalteten sich die USA und ihre Verbündeten mit der "Operation Desert Storm" in den zweiten Golfkrieg ein. Irakische Truppen hatten im August 1990 Kuwait besetzt.

(Quelle: picture alliance/Everett Collection)

VideoUSA: "Zweifellos eine Kehrtwende"
ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen

"Bodentruppen waren immer das absolute No-Go von Obama", sagt ZDF-Korrespondent Daniel Pontzen. Das hat sich nach den neusten Ankündigungen Obamas zur Lage im Irak und Syrien offenbar geändert.

(28.10.2015)

Video"Obama will nur Luftangriffe"
Heike Slansky

"Hollande will Obama bitten mehr Spezialeinheiten nach Syrien zu schicken", sagt ZDF-Korrespondentin Heike Slansky. Amerika sei aber kriegsmüde und gegen Bodentruppen.

(16.12.2015)

Vor 25 Jahren begann mit der "Operation Desert Storm" der zweite Golfkrieg. In den USA galt er lange als der "gute" Irakkrieg. Doch "langfristig hat dieser Krieg die gesamte Region destabilisiert", sagt Außen- und Sicherheitspolitik-Experte Ivan Eland im heute.de-Interview. Bestes Beispiel: Syrien. 

heute.de: Der erste Irakkrieg 1991 ist in den Augen vieler Amerikaner bis heute der "gute" Irakkrieg. Die Operation Wüstensturm dauerte nur wenige Wochen, es gab kaum Verluste auf amerikanischer Seite, militärisch also ein voller Erfolg?

Ivan Eland: Auf den ersten Blick ja. Der Krieg war taktisch geplant und diplomatisch gut vorbereitet. Es gab eine UN-Resolution, die das Eingreifen sanktionierte und eine internationale Koalition, die sich am Einsatz beteiligte. Allerdings ist das nur ein Teil der Wahrheit. Langfristig hat dieser Krieg die gesamte Region destabilisiert.

Zur Person
Ivan Eland

Ivan Eland ist leitender Wissenschaftler am Independent Institute. Der Außen- und Sicherheitspolitik-Experte hat 15 Jahre im Kongress gearbeitet. Er ist Autor mehrerer Bücher, unter anderem: Partitioning for Peace: An Exit Strategy for Iraq.

heute.de: Inwiefern? Hatte nicht der zweite Irakkrieg 2003 viel fatalere Folgen für den Nahen Osten?

Eland: Keine Frage, der zweite Irakkrieg und die anschließende quälend lange Besatzungszeit waren desaströs. Aber auch der erste, vermeintlich gute Irakkrieg hatte negative Folgen. Desert Storm endete zwar nach wenigen Wochen. Aber im Grunde ging der Krieg weiter: Es gab wirtschaftliche Sanktionen und eine No-Fly-Zone. Und amerikanische Truppen blieben in der Region stationiert. Diese militärische Präsenz der USA in Saudi Arabien, dem heiligen Land der Muslime, brachte Osama Bin Laden dazu, den Amerikanern 1996 den Krieg zu erklären. Und 2001 traf er sie dann mit Terrorattentaten im eigenen Land mitten ins Herz.

heute.de: Diese Folgen konnten weder die amerikanischen Militärstrategen noch die Politiker vorhersehen und einkalkulieren ...

Eland: Alle Kriege haben unbeabsichtigte Konsequenzen. Selbst Kriege, die strategisch geplant und durchdacht sind. Kriege verursachen meistens neue Konflikte oder Aufstände. Der erste Irakkrieg löste eine Kettenreaktion aus, die langfristig zu einer Destabilisierung des Nahen Ostens führte. Die Folgen sehen wir heute zum Beispiel in Syrien.

Weitere Links zum Thema

heute.de: Mit Blick auf Syrien stellt sich die Frage: Haben die Amerikaner aus den beiden Irakkriegen gelernt?

Eland: Ich denke Präsident Obama hat zumindest die Lehre daraus gezogen, dass es nicht klug ist, den Diktator eines Staates einfach auszuschalten. Die Erfahrungen im Irak und in Libyen haben das gezeigt. Wir haben dort zwar Saddam Hussein und Gaddafi  besiegt, aber in diesen Länder herrscht heute ein heilloses Durcheinander. Auch Assad in Syrien ist ein brutaler Diktator, aber wenn die Alternative zu ihm Chaos und radikalisierte Islamisten sind, ist es vielleicht nicht sinnvoll, ihn auszuschalten.

heute.de: Das sehen die meisten Republikaner anders, und auch Hillary Clinton gehört eher zu denjenigen, die sagen: Wir müssen in Syrien eingreifen.

Eland: Die Mehrheit der Politiker ist tatsächlich für ein militärisches Eingreifen. Und auch die amerikanische Öffentlichkeit meint, dass man mehr tun müsse. Kein Wunder, wenn wir täglich von der Bedrohung durch den IS lesen, grausige Bilder von Hinrichtungen sehen und Zeuge von Terrorangriffen wie in Paris werden.

Operation Desert Storm

Im Zweiten Golfkrieg zur Befreiung des Öl-Emirats Kuwait von der irakischen Besatzung (dem ersten Irakkrieg) hatte sich eine von den USA angeführte Allianz aus mehr als 30 Staaten formiert. Die USA stellten mit mehr als 500.000 Soldaten das weitaus größte Kontingent. Auch Großbritannien und andere westliche NATO-Verbündete wie Frankreich, Italien und Kanada schickten Truppen nach Saudi-Arabien, das sich an der "Operation Desert Storm" im Januar/Februar 1991 beteiligte - ebenso wie Ägypten, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Oman, Katar oder Pakistan. Deutschland leistete logistischen Beistand und übernahm einen Teil der Kriegskosten.  (Quelle: dpa)

heute.de: In den vergangenen Jahren waren die Amerikaner ja eher zurückhaltend, wenn es um Militäreinsätze ging ...

Eland: Stimmt, eine zeitlang wollten wir nichts mehr von Afghanistan oder dem Irak hören. Aber seit der Terror uns zu Hause, auf amerikanischem Boden bedroht, hat sich das geändert. Die Angst vor Anschlägen im eigenen Land hat nicht nur in den USA, sondern zum Beispiel auch in Frankreich die Stimmung verändert. Die öffentliche Unterstützung für militärische Interventionen ist allerdings meist schnell vorbei. Denn wenn der Krieg zu lange dauert, oder etwas schief läuft, schwindet die Zustimmung sehr schnell wieder.

Das Interview führte Maya Dähne

17.01.2016
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