01.06.2016
  • 00:17Union sucht Ausweg aus ihrer Krise

  • 00:05Neues Projekt fördert interreligiöse Initiativen für Flüchtlinge

  • 23:35Bund-Länder-Verhandlungen: Zähes Ringen zur Ökostrom-Reform

  • 23:08Balkan-Länder wollen enger kooperieren - auch in der Flüchtlingskrise

  • 22:41Autobauer weisen ADAC-Vorwurf zu fehlender Daten-Transparenz zurück

  • 22:13Kenia will das größte Flüchtlingslager der Welt im November schließen

  • 21:46Urteil: 16 Jahre Haft für "Costa Concordia" Kapitän Schettino

  • 21:12Frühere Miss Türkei wegen Erdogan-Satire verurteilt

  • 20:38Von Moskau freigelassene Pilotin Sawtschenko nun Abgeordnete in Kiew

  • 20:09Erdogan warnt vor Bundestagsresolution zu Armeniern

  • 19:42Mehr als 1.000 Tote im Mittelmeer

  • 19:15Rückkehrende Touristen sollen wegen Zika Kondome benutzen

  • 18:52Sexuelle Übergriffe in Darmstadt - Polizei: Bisher 26 Frauen gemeldet

  • 18:17Inflation im Euroraum wieder negativ

  • 17:43Luft bleibt unwettergeladen - Nach "Elvira" kommt "Friederike"

  • 17:1918-Jähriger stirbt nach Zahn-OP

  • 16:55Istanbul: Polizei riegelt Gezi-Park ab

  • 16:41Jeder dritte Deutsche kann sich Teilen von Produkten vorstellen

  • 16:18Fehmarnbelttunnel: Milliarden- Bauverträge unterzeichnet

  • 15:58Aufräumen nach "Elvira" - Neue Unwetter in Sicht

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:17Union sucht Ausweg aus ihrer Krise

  • 00:05Neues Projekt fördert interreligiöse Initiativen für Flüchtlinge

  • 23:35Bund-Länder-Verhandlungen: Zähes Ringen zur Ökostrom-Reform

  • 23:08Balkan-Länder wollen enger kooperieren - auch in der Flüchtlingskrise

  • 22:41Autobauer weisen ADAC-Vorwurf zu fehlender Daten-Transparenz zurück

  • 22:13Kenia will das größte Flüchtlingslager der Welt im November schließen

  • 21:46Urteil: 16 Jahre Haft für "Costa Concordia" Kapitän Schettino

  • 21:12Frühere Miss Türkei wegen Erdogan-Satire verurteilt

  • 20:38Von Moskau freigelassene Pilotin Sawtschenko nun Abgeordnete in Kiew

  • 20:09Erdogan warnt vor Bundestagsresolution zu Armeniern

  • 19:42Mehr als 1.000 Tote im Mittelmeer

  • 19:15Rückkehrende Touristen sollen wegen Zika Kondome benutzen

  • 18:52Sexuelle Übergriffe in Darmstadt - Polizei: Bisher 26 Frauen gemeldet

  • 18:17Inflation im Euroraum wieder negativ

  • 17:43Luft bleibt unwettergeladen - Nach "Elvira" kommt "Friederike"

  • 17:1918-Jähriger stirbt nach Zahn-OP

  • 16:55Istanbul: Polizei riegelt Gezi-Park ab

  • 16:41Jeder dritte Deutsche kann sich Teilen von Produkten vorstellen

  • 16:18Fehmarnbelttunnel: Milliarden- Bauverträge unterzeichnet

  • 15:58Aufräumen nach "Elvira" - Neue Unwetter in Sicht

  • 00:17Union sucht Ausweg aus ihrer Krise

  • 23:35Bund-Länder-Verhandlungen: Zähes Ringen zur Ökostrom-Reform

  • 23:08Balkan-Länder wollen enger kooperieren - auch in der Flüchtlingskrise

  • 22:13Kenia will das größte Flüchtlingslager der Welt im November schließen

  • 21:12Frühere Miss Türkei wegen Erdogan-Satire verurteilt

  • 20:38Von Moskau freigelassene Pilotin Sawtschenko nun Abgeordnete in Kiew

  • 20:09Erdogan warnt vor Bundestagsresolution zu Armeniern

  • 16:55Istanbul: Polizei riegelt Gezi-Park ab

  • 15:41Nahles: "Kinderarmut ein bedrückendes Phänomen"

  • 15:19Energiewende: Merkel sieht schwierigen Interessensausgleich

  • 14:57UNHCR: Mindestens 880 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

  • 14:39Neudeck ein "Heiliger unserer Tage"

  • 13:58Haiti: Untersuchungskommission empfiehlt Neuwahlen

  • 13:15Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck gestorben

  • 09:39Grüne: Energiewende vor Bund schützen

  • 09:17Bund und Länder beraten über die Zukunft der Energiewende

  • 08:06Brasilien: Weiterer Minister tritt zurück

  • 07:45Südkorea: Neuer Raketentest Nordkoreas gescheitert

  • 07:25Frankreich: Hollande will sich Protesten nicht beugen

  • 07:05Mehr Kinder müssen von Hartz lV leben

  • 22:41Autobauer weisen ADAC-Vorwurf zu fehlender Daten-Transparenz zurück

  • 18:17Inflation im Euroraum wieder negativ

  • 16:41Jeder dritte Deutsche kann sich Teilen von Produkten vorstellen

  • 16:18Fehmarnbelttunnel: Milliarden- Bauverträge unterzeichnet

  • 13:35Streiks in Belgien legen Züge lahm

  • 11:15Volkswagen: Konzerngewinn bricht erneut deutlich ein

  • 10:16Deutsche Arbeitslosenzahl fällt deutlich unter 2,7 Millionen

  • 08:51Nestle investiert bis zu 100 Mio Euro in Gesundheitsgeschäft

  • 23:59Frankreichs Wirtschaft gewinnt überraschend stark an Fahrt

  • 19:51Japan plant offenbar Verschiebung der Mehrwertsteuererhöhung

  • 18:21Nachfrage nach Arbeitskräften wächst

  • 17:53Inflation in Deutschland bleibt im Keller: 0,1 Prozent im Mai

  • 14:41Milchgipfel: 100 Millionen Soforthilfe für Milchbauern

  • 11:44Griechische Wirtschaft schrumpft zum Jahresstart unerwartet stark

  • 11:14Schäuble: EZB-Geldpolitik für Deutschland nicht optimal

  • 08:59Tarifverdienste steigen deutlich

  • 08:25Kommunen fordern Entlastung bei Kosten für Flüchtlinge

  • 07:05Billig-Milch: Bauernverband fordert Zugeständnisse vom Handel

  • 23:15Nigeria: Militante Aktivisten sprengen Ölpipelines

  • 18:48Bayer-Chef verteidigt Monsanto-Übernahmeplan

  • 00:05Neues Projekt fördert interreligiöse Initiativen für Flüchtlinge

  • 21:46Urteil: 16 Jahre Haft für "Costa Concordia" Kapitän Schettino

  • 19:42Mehr als 1.000 Tote im Mittelmeer

  • 19:15Rückkehrende Touristen sollen wegen Zika Kondome benutzen

  • 18:52Sexuelle Übergriffe in Darmstadt - Polizei: Bisher 26 Frauen gemeldet

  • 17:43Luft bleibt unwettergeladen - Nach "Elvira" kommt "Friederike"

  • 17:1918-Jähriger stirbt nach Zahn-OP

  • 15:58Aufräumen nach "Elvira" - Neue Unwetter in Sicht

  • 14:18Neues HD-Übertragungsformat geht in den Probebetrieb

  • 12:18Gelsenkirchener Flusspferdbaby ist tot

  • 11:58Pelham: "Sampling"-Urteil wichtig für Fortentwicklung der Kunst

  • 10:54Polen rollt Auslieferungsverfahren gegen Polanski neu auf

  • 10:32Verfassungsgericht: "Sampling" grundsätzlich erlaubt

  • 08:27Indien: Tote bei Brand in Munitionslager

  • 06:19Rettungskräfte und Freiwillige räumen nach Unwettern auf

  • 05:57Festnahmen nach Gruppenvergewaltigung in Brasilien

  • 00:19ZDF plant mit Jan Böhmermann auch für nach der Sommerpause

  • 22:46Sicherheitsalarm im Weißen Haus - Verdächtiges Paket

  • 21:47Darmstadt: Frauen bei Musikfestival sexuell belästigt - 18 Anzeigen

  • 21:20Nach Terror in Brüssel: Flughafen kündigt Rückkehr zur Normalität an

  • 22:36Österreich siegt mit Mühe gegen Malta

  • 21:45Ulmer Basketballer im Finale

  • 21:12Fonseca zu Schachtjor Donezk

  • 20:56Wieder Regenchaos bei French Open

  • 19:28Spanien mit Thiago Alcantara

  • 19:21Tschechen mit drei Bundesligaprofis

  • 19:12Schweinsteiger im Teamtraining

  • 16:36Radwanska und Halep scheitern

  • 16:30Rode angeblich zu Borussia Dortmund

  • 16:22Raphael Schäfer verlängert in Nürnberg

  • 15:56Ungarn mit vier Deutschland-Legionären

  • 15:41Türkei: Drei Bundesliga-Profis im Kader

  • 15:17Hörmann weist Vorwürfe zurück

  • 15:14Moguenara bei Fotoshooting verletzt

  • 14:55ZDF überträgt letzten EM-Test

  • 14:51Weinzierl-Wechsel zieht sich hin

  • 14:33EM-Kader: Hintertürchen bei Verletzung

  • 14:26"Club" gibt Mühl Profi-Vertrag

  • 14:21Bundesliga weiter mit neun Teams

  • 14:17Osnabrück verlängert mit Lehmann

merkzettel

40 Jahre Concorde Die Grenzen einer Legende

BildStartende Concorde
Concorde der Air France beim Start (Archivbild)

(Quelle: ap)

Video3-D-Druck im Flugzeugbau
Gedrucktes 3-D-Modell eines Flugzeuges

Der Flugzeugbau stellt hohe Ansprüche an Konstruktion und Fertigung. Die Herausforderung: Komplexe Flugzeugteile effizient, kostengünstig und umweltschonend herzustellen. Wie ist das realisierbar?

(02.12.2015)

VideoTurbulenzen: 20 Verletzte
Während eines Flugs einer Air-Canada-Maschine hat es Turbulenzen gegeben. Dabei sind rund 20 Passagiere verletzt worden. Der Flieger musste Notlanden.

Während eines Flugs einer Air-Canada-Maschine hat es Turbulenzen gegeben. Dabei sind rund 20 Passagiere verletzt worden. Der Flieger musste Notlanden.

(31.12.2015)

von Katia Rathsfeld

In dreieinhalb Stunden von Paris oder London nach New York - vor 40 Jahren wurde das mit der Concorde möglich. Am 21. Januar 1976 hob das Überschallflugzeug zum ersten Mal zu einem Linienflug  ab - und donnerte mehr als 25 Jahre über den Atlantik. Bis zum Juli 2000. 

Champagner perlt im Glas - bei doppelter Schallgeschwindigkeit. Doch es bleibt kaum Zeit, den Luxus zu genießen - denn nur dreieinhalb Stunden braucht die Concorde in den Big Apple. London - New York - London mit British Airways, Paris - New York - Paris mit Air France. Am 21. Januar 1976 hob zum ersten Mal das bislang einzige zivile Überschallflugzeug zum Linienflug ab – und brachte von da an vor allem Geschäftsreisende und Prominente mit Mach 2 ans Ziel.

Laut, unrentabel und wartungsintensiv

Entstanden ist die Concorde, was übersetzt "Einigkeit" bedeutet, aus der Idee von Franzosen und Briten, zusammen ein ziviles Überschallflugzeug zu produzieren. Am 2. März 1969 absolvierte das Flugzeug mit der berühmten abgesenkten Nase den ersten Testflug. Und noch im selben Jahr durchbrach die Concorde zum ersten Mal die Schallmauer. Die Concorde avancierte schnell zum Liebhaberobjekt von Designfans und Managern mit vollen Terminkalendern – und zum Hassobjekt für Naturschützer, die im Jet vor allem eine riesige Umweltsauerei und Spritschleuder sahen.

Doch rentabel war die Concorde nie: Tickets kosteten zwar umgerechnet 10.000 Euro (pro Strecke), die "Königin der Lüfte" verbrauchte aber 25.600 Liter Treibstoff pro Stunde – und konnte nur 100 Passagiere transportieren. Hinzu kamen die Ölkrise, durch die die Preise in die Höhe schnellten und die Verweigerung von US-amerikanischen Fluggesellschaften, eine europäische Entwicklung zu kaufen. In den Linienbetrieb gingen deshalb insgesamt nur 16 Serien-Flugzeuge. Und die waren extrem wartungsintensiv.

Am 25. Juli 2000 endete der Mythos des Rekordjets jedoch jäh. Beim Absturz einer von Air France betriebenenen Maschine kurz nach dem Start in Paris Charle-de-Gaulle starben 113 Menschen, darunter 97 Deutsche. Sie wollten mit dem Charterflug der schleswig-holsteinischen Reederei Deilmann nach New York fliegen, um von dort aus eine Kreuzfahrt zu machen. Vier der 113 Opfer starben in dem Hotel, in das die Maschine kurz nach dem Start stürzte.

2003 stellten Fluggsesellschaften Betrieb ein

Weitere Links zum Thema
Der Unfall läutete das Ende des Flugbetriebes mit den Überschallflugzeugen ein. Zwei Jahre später kam heraus: Die Concorde war beim Abflug wohl über ein 43 Zentimeter langes Titan-Teil gerast, das eine kurz vorher gestartete Continental-Maschine verloren hatte. So stand es im Schlussbericht des französischen Untersuchungsamts für Flugunfälle (BEA). Ein Continental-Angestellter soll die Leiste unsachgemäß zugeschnitten und befestigt haben. Beim Aufprall des Metallteils platzte ein Reifen der Concorde, Gummiteile durchschlugen einen Tank des Flugzeugs und der ausströmende Treibstoff fing Feuer.

Von diesem Tiefpunkt erholte sich die Concorde nicht mehr. Drei Jahre nach dem Absturz stellten die beiden Betreiber British Airways und Air France den Betrieb aus Kostengründen nach 27 Jahren ein. Mit der letzten Landung am 24. Oktober in London geht die Ära Concorde zu Ende. Der "Donnervogel" wurde zum Fall fürs Museum.

Doch vor Gericht ist zu diesem Zeitpunkt die Geschichte der Concorde noch nicht abgeschlossen: Im Dezember 2010 gibt ein französisches Gericht der Fluggesellschaft Continental Airlines eine Mitschuld an der Katastrophe und verurteilt das Unternehmen zu einer Geldstrafe von 200.000 Euro. Ein Continental-Mitarbeiter bekommt 15 Monate Haft auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung und Continental muss eine Million Euro Schadenersatz an Air France zahlen. Zwei Jahre später hebt ein Berufungsgericht in Versailles die strafrechtliche Verurteilung der Angeklagten auf. Nur die Entscheidung zur Schadensersatzzahlung wird aufrechterhalten.

Die Concorde

Schnell und laut

Absturzstelle der Concorde am 25. Juli 2000

Die Concorde war das einzige Überschallflugzeug der zivilen Luftfahrt im Dauereinsatz. Das russische Pendant Tu-144 wurde nach wenigen Monaten eingemottet. Eine Reise mit der von British Airways und Air France eingesetzten Maschine konnten sich aber nur wenige leisten. Ein Trip von London nach New York kostete mehr als 10.000 Euro.

Etwa 100 Passagiere fanden in dem silbernen Flieger Platz, der mit mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit (2.200 Stundenkilometer) in dreieinhalb Stunden über den Atlantik düste. Die Geschwindigkeit hatte ihren Preis: Die 25 Meter breite und 62 Meter lange Maschine verbrannte 25.600 Liter Treibstoff in der Stunde.

Königin Elizabeth II., Paul McCartney und Claudia Schiffer nutzten den Überschallflieger. Nach Schätzungen waren etwa 80 Prozent der Passagiere Geschäftsleute, nur 10 Prozent Prominente und 10 Prozent Fluggäste, die sich einmal so einen Flug leisten wollten. Nach dem Concorde-Absturz im Jahr 2000 sanken die Passagierzahlen rapide - drei Jahre später stellten die Fluggesellschaften den Betrieb ein.

(Quelle: dpa)

21.01.2016
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen