- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Wahl in Niedersachsen
90 Fragen an die Kandidaten
Niedersachsen befindet sich im Wahlkampfendspurt - am 20. Januar wird der neue Landtag gewählt. SPD und Grüne dürften besonders eifrig Plakate kleben: Ein Regierungswechsel scheint möglich.
Gorleben, Asse, Bildung und die Affäre um Ex-Ministerpräsident und Ex-Bundespräsident Christian Wulff: Die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und der Linken stellen sich im ZDF-Kandidatenscanner den Fragen des ZDF. Dazu kommen Fragen zur politischen Verwurzelung und persönliche Fragen. Der Kandidatenscanner blickt hinter die Fassaden. Einschätzungen des Studioleiters Jürgen Bollmann runden das interaktive Angebot ab.
Links
Wahl in Niedersachsen
Die "kleinen" Parteien in der Übersicht
Bündnis 21 - RRP
Auf Rente, Gesundheit und Bildung liegt der politische Fokus beim Bündnis 21/RRP. Die ehemalige Rentnerinnen-und-Rentner-Partei fordert den Renteneintritt mit 65 Jahren und 1000 Euro Mindestrente. Sie spricht sich gegen den Gesundheitsfonds und stattdessen für eine Bürgerversicherung aus. Im Bildungssektor fordert das Bündnis 21/RRP die Frühförderung aller Kinder, einheitliche Schulkleidung und die Abschaffung der Studiengebühren. Für Bündnis 21/RRP ist es die erste Landtagswahl in Niedersachsen.
DIE FREIHEIT
DIE FREIHEIT Niedersachsen setzt sich für mehr direkte Demokratie ein. Die Partei will Bürokratie abbauen und die frei gewordenen Mittel in Bildung und nachhaltige Technologien investieren. Dadurch sollen Nachfrage und Wachstum gefördert werden. Anstelle von Hartz 4-Bezügen soll laut Wahlprogramm jeder arbeitsfähige Mensch ein Mindesteinkommen bei geregelter Beschäftigung erhalten. DIE FREIHEIT tritt erstmalig in Niedersachsen an.
FREIE WÄHLER
Mit dem Motto "Aufbruch in eine neue Demokratie – Bürgerwille entscheidet" ziehen die Freien Wähler Niedersachsen in den Landtagswahlkampf. Die Partei macht sich für mehr Volksentscheide, eine transparente Steuerpolitik und dezentrale Energieversorgung stark. Außerdem setzen sich die Freien Wähler gegen weitere Euro-Rettungspakete und gegen Studiengebühren ein. Bei der vergangenen Landtagswahl 2008 bekam die Partei 0,5 Prozent der Stimmen.
NPD
Mit kämpferischen Parolen sind die Nationaldemokraten im Landtagswahlkampf unterwegs. Die NPD wettert gegen ausländische "Billiglöhner", die den Arbeitsmarkt überfluteten und fürchtet sich vor der Islamisierung Niedersachsens. Die Partei will die "Masseneinwanderung" nach Niedersachsen stoppen und fordert die Wiedereinführung der D-Mark. Auch in diesem Wahlkampf verteilt die Partei über ihre Jugendorganisation sogenannte Schulhof-CDs an Niedersächsischen Berufsschulen. Laut Verfassungsschutz ist die NPD eine antisemitische und rassistische Partei, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik angreift. 2008 erreichte die NPD 1,5 Prozent der Stimmen.
Partei Bibeltreuer Christen
"Als die CDU noch christlich war, hatten wir Wohlstand – Jetzt haben wir Hartz 4" fasst sich die PBC Niedersachsen auf ihrem Internetauftritt kurz. Die Partei sieht sich als politisches Sprachrohr der Christen aller Kirchen und tritt vehement gegen Abtreibung und für eine bibeltreue Familienpolitik ein. In Niedersachsen werden die bibeltreuen Christen wohl zum letzten Mal zu Wahlen antreten – im Februar 2013 wollen sie mit der Partei für Arbeit, Umwelt und Familie zum "Bündnis C – Christen für Deutschland" fusionieren. Bei der vergangenen Landtagswahl stimmten 0,2 Prozent für die PBC.
PIRATEN
Mit dem Niedersächsischen Landtag möchten die Piraten auch das fünfte deutsche Landesparlament entern. Das übergeordnete Ziel der Partei ist es, alle Menschen an der Gesellschaft besser teilhaben zu lassen. Sie fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen, Korruptionsbekämpfung und mehr Basisdemokratie. Außerdem setzt sich die Partei in Niedersachsen unter anderem für dezentrale regenerative Energieversorgung, transparentere Politik und mehr Privatsphäre im digitalen und echten Leben aus. Damit wollen die Piraten das Prädikat "Ein-Themen-Partei" hinter sich lassen. Die Piratenpartei tritt zum ersten Mal bei einer Landtagswahl in Niedersachsen an.




