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18.06.2013

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Ausgaben für Ökostrom

Altmaier warnt vor Billionkosten bei Energiewende

  • Video Energiewende: Altmaier nennt Kostenpunkt
  • Grafik Klima im Wandel
  • Video Peking versinkt erneut in giftigem Smog
  • VideoEnergiewende: Altmaier nennt Kostenpunkt

    Umweltminister Altmaier sprach von einer Billion Euro, die eine Energiewende bis 2040 kosten würde. Dramatische Zahlen scheinen nicht überzeugend genug: Die Opposition wirft ihm Zahlenakrobatik vor.

    (20.02.2013)
    GrafikKlima im Wandel
    Klima im Wandel / Quelle: zdf
    (Quelle: zdf)
    VideoPeking versinkt erneut in giftigem Smog

    In Chinas Hauptstadt Peking ist wegen hoher Schadstoffbelastungen wieder der Luftnotstand ausgerufen worden. Die Feinstaub-Belastung beträgt momentan das 20-fache des empfohlenen Grenzwertes.

    (29.01.2013)

    Der Umweltminister hat vorgerechnet, was die Energiewende in den kommenden 20 Jahren kosten könnte - wegen der Ausgaben für Ökostrom. Zudem serviert er schlechte Nachrichten in puncto CO2-Emissionen. 

    Die Kosten der Energiewende könnten sich nach Angaben von Umweltminister Peter Altmaier in den nächsten Jahrzehnten auf bis zu eine Billion Euro belaufen. Im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wies der CDU-Politiker auf die bisher ungebremsten Ausgaben für Ökostrom hin. "Das alles kann dazu führen, dass sich die Kosten der Energiewende und des Umbaus unserer Energieversorgung bis Ende der 30er Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren könnten", sagte Altmaier. "Wenn wir nichts dagegen tun, werden wir diese Größenordnung erreichen."

    Minister setzt auf "Strompreisbremse"

    Ohne Kürzungen würden bis 2022 Einspeisevergütungen und Zahlungsversprechen von rund 680 Milliarden Euro auflaufen. Davon seien bis Ende 2012 bereits mehr als 300 Milliarden Euro ausgezahlt oder den Investoren verbindlich zugesichert worden. Allerdings könnten mit der von ihm und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeschlagenen "Strompreisbremse" Ausbaukosten von bis zu 300 Milliarden Euro vermieden werden.

    Mit der Opposition wolle er darüber reden. Er lege großen Wert darauf, dass sie bei der Strompreisbremse an Bord sei und zwar unabhängig davon, ob der Bundesrat zustimmen müsse oder nicht.

    Minister sorgt sich um CO2-Anstieg

    Die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen sind nach Einschätzung von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im vergangenen Jahr nach längerer Zeit erstmals wieder gestiegen. "Darauf deuten die vorläufigen Zahlen hin", sagte Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Fachkreisen erfuhr, deutet sich für 2012 ein Anstieg der Treibhausgasemissionen um rund 1,5 Prozent an. Als Grund wird unter anderem der recht strenge Winter genannt - dadurch hätten die Bürger vor einem Jahr deutlich mehr geheizt und Öfen befeuert.

    CO2

    Klimakiller und Stoff fürs Leben - CO2

    Allein der Kohlendioxid-Ausstoß kann 2012 um bis zu zwei Prozent gestiegen sein - endgültige Zahlen liegen aber wegen der Komplexität der Erfassung erst in knapp einem Jahr vor. Der Inventarbericht zum Jahresausstoß 2011 wurde erst im Januar an die EU-Kommission in Brüssel übermittelt. Altmaier zeigte sich besorgt, dass in deutschen Kraftwerken wieder mehr Braun- und Steinkohle zur Stromerzeugung
    eingesetzt worden sei.

    20.02.2013, Quelle: dpa, reuters
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