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Sicherheitskonferenz in München
Amerika stellt sich neu auf
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Gute Freunde und ein bisschen Freihandel
Mali, Syrien, Iran, Nahost - die Krisenherde der Welt bestimmen die Tagesordnung der Münchner Sicherheitskonferenz. Den Auftakt machten aber "gute Freunde" in Berlin: US-Vizepräsident Joe Biden - stellvertretend für die transatlantische Partnerschaft - machte eine Stippvisite bei Kanzlerin Merkel.
Es waren klare Worte, die US-Vizepräsident Joe Biden seinem dreitägigen Deutschland-Besuch vorausschickte. "Die transatlantischen Bindungen waren nie tiefer, breiter und wichtiger als heute", versicherte er schon vor seinem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitagnachmittag im Kanzleramt in Berlin via "Süddeutsche Zeitung". Beruhigung für die Europäer, die etwas eifersüchtig das stetig wachsende Interesse der Amerikaner an Asien verfolgen. "Unsere Beziehung zu Europa ist der Grundpfeiler all unserer Verpflichtungen in der Welt und ein Katalysator für die weltweite Zusammenarbeit", sagt Biden.Merkel: Wichtiger Partner und guter FreundDie Kanzlerin bedankte sich: "Ich freue mich sehr über den Besuch, weil er ausdrückt, dass das transatlantische Verhältnis sehr eng ist. Für Deutschland sind die Vereinigten Staaten nicht nur ein außerordentlich wichtiger Partner, sondern ein guter Freund."
Obamas bester Mann
US-Vizepräsident Joe Biden besucht die Münchner Sicherheitskonferenz – und schaute vorher kurz bei Kanzlerin Angela Merkel vorbei. Der Besuch ist eine Referenz an den Partner Deutschland. Es gibt einiges zu besprechen: Die USA wollen mehr internationales Engagement der Europäer,
berichtet Christof Röckerath, ZDF-Reporter in Washington.
US-Vizepräsident Joe Biden besucht die Münchner Sicherheitskonferenz – und schaute vorher kurz bei Kanzlerin Angela Merkel vorbei. Der Besuch ist eine Referenz an den Partner Deutschland. Es gibt einiges zu besprechen: Die USA wollen mehr internationales Engagement der Europäer, berichtet Christof Röckerath, ZDF-Reporter in Washington.
Mit einem baldigen Abschluss wird jedoch nicht gerechnet - Biden ging auf das Thema nicht ein. Kurzer ZwischenstoppDie Hauptstadt war nur ein kurzer Zwischenstopp für Biden, der erst am Morgen eingetroffen und dessen weiteres Ziel die Münchner Sicherheitskonferenz war. Dort will er an diesem Samstag Deutschland, Europa und der Welt einen Vorgeschmack auf die Außenpolitik von Obama in seiner zweiten Amtszeit geben, der in dieser Hinsicht bisher viele enttäuscht hat. Im Nahost-Konflikt gab es keinerlei Fortschritte und das Verhältnis der NATO zu Russland hat sich sogar noch verschlechtert. Nun erwartet die internationale Gemeinschaft, dass Obama liefert.Das Zeitfenster für eine Vermittlungsinitiative im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern halten Experten für relativ klein. Und für den Streit mit Russland über ein europäisches Raketenabwehrsystem hat Obama bereits vor Monaten Kompromissbereitschaft für die Zeit nach der US-Präsidentschaftswahl in Aussicht gestellt. Biden wird sich sehr wahrscheinlich in München in seiner Grundsatzrede zu beiden Themen äußern. Im Fokus der Konferenz stehen aber die aktuellen Krisen: Mali, Syrien, Nahost, Iran.



