Mainz 10° leichter Regen
22.05.2013

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

17:02Bombe am Bonner Hauptbahnhof: Hinweise auf Verbindung zu Salfisten

16:44Merkel stärkt de Maiziere in Drohnenaffäre den Rücken

16:3330 Millionen Euro an Opfer der Heimerziehung ausbezahlt

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

16:01Regierung bringt Verbot Dutzender Designer-Drogen auf den Weg

15:41Europa geht gegen Steuerflucht vor - Abschied vom Bankgeheimnis

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

14:58De Maiziere will alle Akten zu Drohnenprojekt "Euro Hawk" offenlegen

14:47Entführer lassen ägyptische Sicherheitskräfte frei

14:33Salafisten-Attacken in Solingen: Erster Prozess gestartet

14:08Grüne fordern Verkleinerung des Verfassungsschutzes

13:47Merkel bei EU-Gipfel: "Riesenschritt" gegen Steuerbetrug

13:24DDR-Lyrikerin Sarah Kirsch tot

13:02Schwere Ausschreitungen in Stockholm

17:02Bombe am Bonner Hauptbahnhof: Hinweise auf Verbindung zu Salfisten

16:44Merkel stärkt de Maiziere in Drohnenaffäre den Rücken

16:3330 Millionen Euro an Opfer der Heimerziehung ausbezahlt

16:01Regierung bringt Verbot Dutzender Designer-Drogen auf den Weg

15:41Europa geht gegen Steuerflucht vor - Abschied vom Bankgeheimnis

14:58De Maiziere will alle Akten zu Drohnenprojekt "Euro Hawk" offenlegen

14:47Entführer lassen ägyptische Sicherheitskräfte frei

14:33Salafisten-Attacken in Solingen: Erster Prozess gestartet

14:08Grüne fordern Verkleinerung des Verfassungsschutzes

13:47Merkel bei EU-Gipfel: "Riesenschritt" gegen Steuerbetrug

13:02Schwere Ausschreitungen in Stockholm

12:43Krise stürzt viele Italiener in Armut

12:02Steuerflucht: Juncker stellt Bedingungen

11:50Brandanschläge mit linksextremistischem Hintergrund im Visier

11:44Bundeskabinett billigt Vertrag über Begrenzung des Waffenhandels

11:35Razzia gegen Linksextremismus

11:02Ahmadinedschad wehrt sich gegen Wahl-Ausschluss eines Vertrauten

10:14Neue Regeln für V-Leute geplant

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

10:22Rekordausgaben der Hochschulen in Deutschland: Fast 44 Milliarden

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

08:05Japan wieder mit Handelsdefizit

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

18:39Vor Bernanke-Anhörung: DAX rührt sich kaum vom Fleck

18:31Frühere Saab-Topmanager nach Verhör wieder auf freiem Fuß

14:58Bahn-Konkurrenz gewinnt Marktanteile

12:47EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

13:24DDR-Lyrikerin Sarah Kirsch tot

12:25Nummernschilder können bald nach einem Umzug mitgenommen werden

12:21Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

11:24Uriah-Heep-Bassist Trevor Bolder tot

10:51"Harry Potter"-Erstausgabe für 150.000 Pfund versteigert

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

22:53Tornado-Experte: "Man hat kaum eine Chance"

22:01Bayreuth: Polizei warnt vor gefälschten Festspielkarten

21:04Razzia bei Bushido: Verdacht auf Steuervergehen

20:17Paris: Rechtsnationalist erschießt sich in Notre-Dame

15:59Tornado in USA: Behörden korrigieren Zahl der Opfer nach unten

15:50Juwelenraub in Cannes: Polizei fahndet nach Profi-Bande

13:53Tornado in USA: Merkel und Gauck übermitteln Anteilnahme

12:26Polen: Lufthansa-Maschine notgelandet

18:15Stadionverbot gegen NPD-Vorsitzenden

18:02Visconti gewinnt 17.Etappe

17:57Haas folgt Kamke ins Viertelfinale

17:17Aalen-Pleite offenbar abgewendet

17:12Zwei Spiele Sperre für Maik Franz

16:55Vettel will Silberpfeil-Serie stoppen

16:43Page trainiert den EHC München

16:39Greipel startet mit Sprintsieg

16:08Götze kann im Finale nicht spielen

15:56Schabrackentapir Baru: BVB gewinnt

15:28French Open ohne Murray und del Potro

15:22IOC: Carrion gibt Kandidatur bekannt

14:54Pellegrini verlässt FC Malaga

14:44Kamke steht im Viertelfinale

14:27Bremen bindet Talent Yildirim bis 2016

14:20DEG holt Mapes aus Mannheim

14:15Görges im Achtelfinale von Brüssel

14:10Petkovic auf dem Weg ins Hauptfeld

merkzettel

Stichwahl zum Präsidentenamt

Anastasiades soll Zypern aus der Krise führen

  • Bild Anhänger von Nikos Anastasiades feiern
  • Video Zypern will EU-Hilfe
  • Video Zypern, Geldwäsche und Eurorettung
  • Video Das geteilte Zypern soll Europa einen
  • BildAnhänger von Nikos Anastasiades feiern
    Anhänger von Nikos Anastasiades feiern / Quelle: reuters
    (Quelle: reuters)
    VideoZypern will EU-Hilfe

    Zypern will 17 Milliarden Euro aus dem EU-Rettungsfonds, um die maroden Banken zu sanieren. Die fielen bisher jedoch vor allem dadurch auf, dass sie bei Geldwäsche und Steuerhinterziehung halfen.

    (19.02.2013)
    VideoZypern, Geldwäsche und Eurorettung

    17,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern braucht Zypern - dabei gilt die Insel als internationales Drehkreuz für Geldwäsche. Droht die Rettung des Landes daran zu scheitern?

    (17.02.2013)
    VideoDas geteilte Zypern soll Europa einen

    ZDF-Korrespondent Christian Sievers hat sich auf Spurensuche im geteilten Zypern begeben und dabei ein Land entdeckt, welches neben seinen eigenen Problemen jetzt auch die von ganz Europa lösen muss.

    (04.07.2012)

    Zypern hat gewählt: Der konservative Politiker und Sparkurs-Befürworter Nikos Anastasiades wird neuer Präsident. Er soll die Insel nun aus der Krise führen. Viel Zeit bleibt nicht: Zypern hat nur noch Geld bis Ende März. Ohne Hilfe droht der Staatsbankrott. 

    Der 66-Jährige erhielt bei der Stichwahl am Sonntag nach offiziellen Angaben 57,5 Prozent der Stimmen und siegte damit über Ex-Gesundheitsminister Stavros Malas. Erste Aufgabe des neuen Staatschefs wird es sein, ein Hilfspaket der Eurostaaten für das schwer angeschlagene Zypern zu verhandeln.

    Zypern hatte im Juni eine Anfrage auf Hilfe aus dem Eurorettungsfonds gestellt und benötigt nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden Euro, vor allem für seine angeschlagenen Banken. Erhält der Staat keine Hilfe, droht ihm die Pleite. Die Euro-Finanzminister hatten entschieden, über den Antrag erst nach der Wahl eines neuen Staatschefs entscheiden zu wollen.

    Anastasiades für strikte Sparmaßnahmen

    Der pro-europäische Anastasiades, der gute Beziehungen zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat, hatte sich im Wahlkampf für strikte Sparmaßnahmen ausgesprochen, um die Vorgaben der internationalen Gläubiger zu erfüllen. Zypern befinde sich an einem "Scheideweg", sagte der Chef der konservativen Demokratischen Sammlungsbewegung (Disy) bei der Stimmabgabe in der Küstenstadt Limassol. "Diese Wahl markiert den Beginn einer neuen Ära für Zypern."

    Links
    Kleines Zypern, große Wirkung

    "Die kommende Regierung steht vor großen Herausforderungen", konstatierte auch Malas bei seiner Stimmabgabe. Der 45-jährige Genforscher war erst 2011 in die Politik eingetreten und wurde im Wahlkampf von der kommunistischen Akel-Partei des äußerst unbeliebten scheidenden Präsidenten Demetris Christofias unterstützt.

    Am Abend gestand Malas seine Niederlage kurz vor Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse ein. "Jetzt brauchen wir Geschlossenheit", sagte er in seiner Wahlkampfzentrale. "Aber wir werden strikt alles kritisieren, was den Interessen des Volkes oder des Landes widerspricht." Malas war im Wahlkampf für eine Entschärfung der Sparauflagen eingetreten.

    Zyprer befürchen Armut

    Zyperns Wirtschaft war 2012 um 2,3 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang um 3,5 Prozent gerechnet, eine Erholung nicht vor 2016 erwartet.  Viele Zyprer befürchten, dass sie bei einem harten Sparprogramm verarmen werden und man künftig auch auf der Insel Elendsszenen wie im benachbarten Griechenland sehen wird. Die Krise in Griechenland hatte auch Zyperns Banken schwer in Mitleidenschaft gezogen. Zyperns Geldinstitute sind eng mit dem griechischen Bankensystem verbunden und wurden in den Strudel der Griechenland-Krise gerissen, als 2012 der Schuldenschnitt für den privaten Sektor umgesetzt wurde.

    Zypern: Kleines Land, große Probleme

    Geteilte Insel seit 2004 EU-Mitglied

    Karte der geteilten Insel Zypern / Quelle: ZDF

    Die Republik Zypern ist seit 2004 Mitglied der EU und hat 2008 den Euro eingeführt. Das EU-Recht gilt vorerst jedoch nur im Süden der Mittelmeerinsel. Denn im Norden liegt die nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Türkische Truppen hatten 1974 den Norden der Insel besetzt, als griechische Putschisten den Anschluss Zyperns an Griechenland erzwingen wollten. 2004 lehnten die griechischen Zyprer einen UN-Wiedervereinigungsplan in einem Referendum ab. Daraufhin wurde nur ihr Landesteil EU-Mitglied.

    Eine der kleinsten Volkswirtschaften

    Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 18 Milliarden Euro (2011) und 862.000 Einwohnern (2012) ist Zypern eine der kleinsten Volkswirtschaften der Eurozone. Ende 2011 lag die Staatsverschuldung noch bei 71,1 Prozent des BIP, für 2013 erwartet die Ratingagentur Moody's allerdings ein Anschwellen auf 150 Prozent.

    Bankenkrise und Schwarzgeldvorwürfe

    Vor allem die Nähe zum kriselnden Nachbarn Griechenland brachte Zypern und dessen ausgeprägten Finanzsektor ins Straucheln. Zypern stellte im Juni 2012 eine Anfrage auf Hilfe aus dem Euro-Rettungsfonds und benötigt nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden Euro. Der Antrag ist jedoch umstritten. Zypern muss sich bis heute den Vorwurf gefallen lassen, korrupte russische Beamte und Oligarchen hätten knapp 20 Milliarden Euro auf den Bankkonten der Mittelmeerinsel gelagert.

    Zyperns Wirtschaft leidet zudem unter einer extremen Exportschwäche: 2011 standen Importen von 6,2 Milliarden Euro Ausfuhren von 1,3 Milliarden Euro gegenüber. Haupthandelspartner ist ausgerechnet Griechenland. Die Banken wickeln traditionell Geschäfte für ausländische Investoren, unter anderem aus Russland, ab.

    (Quelle: dpa, afp)

    Anastasiades will zudem an einer Lösung der Zypernfrage zu arbeiten. Zypern ist seit 1974 nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention geteilt. Im Norden gibt es die von türkischen Truppen besetzte Türkische Republik Nordzypern, die aber nur von der Türkei anerkannt wird. Die Republik Zypern ist Mitglied der EU. Das EU-Recht gilt jedoch wegen der Teilung nur im Süden der Insel. In den vergangenen Jahrzehnten scheiterten zahlreiche Verhandlungen zur Überwindung der Teilung.

    24.02.2013, Quelle: dpa, afp, reuters
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen