Mainz 11° stark bewölkt
21.05.2013

09:32DAX knackt wieder Rekord

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:41Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

07:09Schwerste Unruhen im Irak seit US-Truppenabzug: Dutzende Tote

06:54Gabriel lobt Agenda-Ganztagsschulprogramm

06:47Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

06:29Gabriel erneuert Agenda-Kritik

06:21Nach dem Tornado: Obama sagt Oklahoma Hilfe zu

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:41Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

07:09Schwerste Unruhen im Irak seit US-Truppenabzug: Dutzende Tote

06:54Gabriel lobt Agenda-Ganztagsschulprogramm

06:47Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

06:29Gabriel erneuert Agenda-Kritik

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

09:32DAX knackt wieder Rekord

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

06:21Nach dem Tornado: Obama sagt Oklahoma Hilfe zu

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

06:34Vulkanasche fällt auf Kleinstadt in Alaska

06:2713 Verletzte nach Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien

09:02"Deutsche haben Latte hoch gehängt"

08:42Mentschow beendet Karriere

08:28WM-Stadion in Recife eröffnet

08:25Detroit führt gegen Chicago

20:15Jose Mourinho verlässt Real Madrid

20:07Strafe für den AS Rom wird erhöht

19:07Zürich gewinnt Pokalfinale gegen Basel

18:48Kamke in Düsseldorf im Achtelfinale

18:34Pistorius sagt alle Starts für 2013 ab

18:23Wiesbaden: Hanley gewinnt Großen Preis

18:04Abbiati verlängert beim AC Mailand

17:40SC Freiburg verpflichtet Felix Klaus

17:35Mercedes siegt auf dem Nürburgring

16:51Ensminger wird Trainer in Gotha

16:40Zhang Jike verteidigt WM-Titel

16:22Deutsches Team verliert WM-Auftakt

16:13Hummels dementiert Wechselgerüchte

16:12Medien: Bale verlängert bei den Spurs

merkzettel

Stressreport Deutschland 2012

Arbeitgeber blockieren Anti-Stress-Verordnung

  • Video Studie: Belastung am Arbeitsplatz wächst
  • Video Wenn das Smartphone klingelt...
  • Grafik Deutsche sind besonders im Stress
  • Video Burnout durch Arbeit
  • VideoDeutsche Islamisten reisen nach Ägypten

    Die Belastung am Arbeitsplatz wächst. Laut dem neuen Stress-Report Deutschland glauben 43 Prozent der Erwerbstätigen, dass ihr beruflicher Stress zugenommen hat. Die Folgen: immer mehr werden krank.

    (29.01.2013)
    VideoWenn das Smartphone klingelt...

    Forscher warnen vor dem Stress, den wir durch die ständige Erreichbarkeit erleiden. ZDF-Reporter und Smartphone-Junkie Wolf-Christian Ulrich prüft, was wirklich dran ist.

    (10.01.2013)
    GrafikDeutsche sind besonders im Stress
    Fallback / Quelle: ZDF
    VideoBurnout durch Arbeit

    Antriebsschwäche und Erschöpfungszustände - beim Burnout handelt es sich nicht mehr nur um eine Managerkrankheit. Burnout ist längst in der Masse der Betriebe angekommen.

    (28.08.2012)

    Zeitdruck und ständige Unterbrechungen bei der Arbeit sind zum Dauerstress geworden. Psychisch bedingte Krankschreibungen nehmen zu. Der Stress kostet viel Geld. Dennoch können sich Arbeitgeber und Gewerkschaften nicht auf Gegenstrategien einigen. 

    Download

    Stressreport 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - die wichtigsten Ergebnisse als Download sowie die komplette Studie.

    Der hohe Arbeitsstress in allen Branchen kostet die Wirtschaft pro Jahr zehn Milliarden Euro. Psychische Belastungen sind die Hauptursache dafür, dass Arbeitnehmer vorzeitig Rente beantragen müssen (42 Prozent). Das sind zwei Zahlen zum "Stressreport Deutschland 2012", der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein großer Teil der Arbeitnehmer die Dauerbelastungen durch Zeitdruck, ständige Unterbrechungen der Arbeit, Multitasking und Monotonie zunehmend schlechter verkraftet.

    Breite Zusammenarbeit ausgehebelt

    Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bilanzierte bei der Vorstellung des Reports, eine Folge des Drucks seien allein 2011 bundesweit 59 Millionen Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Von der Leyen bedauerte, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften sich nicht auf eine gemeinsame Strategie gegen zuviel Stress am Arbeitsplatz verständigen konnten. Eine "Anti-Stress-Verordnung" sei aber nur sinnvoll, wenn die Inhalte geklärt seien.

    Die Ministerin bezog sich auf gemeinsame Verhandlungen mit Arbeitgebern, Gewerkschaften und dem Bund, die gerade gescheitert waren. Da hatte man eine gemeinsame "Erklärung zur psychischen Gesundheit bei der Arbeit" unterzeichnen wollen. Aber dazu kam es dann nicht. Die Arbeitgeber hätten "auf der Zielgeraden einen Rückzieher" gemacht, klagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Es brauche klare Regeln und Sanktionen für Unternehmen, die gegen die Ziele der Erklärung verstießen.

    Hundt: Nicht Arbeit macht Stress, sondern Arbeitslosigkeit

    Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt dagegen erklärte, man habe in vielen Punkten Einigkeit erzielt, insbesondere in Hinblick auf Verbesserungen am Arbeitsplatz. Die Gewerkschaften wollten aber eine neue Rechtsverordnung, während die Arbeitgeber dies für unnötig hielten. Man werde die Gespräche fortsetzen.

    Fragen und Antworten zum Stress im Job 
    • Ist Burn-out eine Promi-Krankheit?

      Nein. Es kann jeden treffen. Die Krankenkassen sprechen von einer Volkskrankheit. 41 Prozent der Frühverrentungen haben psychische Erkrankungen als Ursache. Diese nahmen laut Krankenkasse DAK-Gesundheit 2012 um vier Prozent zu, rückten erstmals auf Platz zweialler Krankschreibungen hinter Muskel- und Skeletterkrankungen.

    • Warum klagen viele über Psychostress?

      Die globalisierte Arbeitswelt, die internationalen Verflechtungen der Konzerne, der Konkurrenzdruck: All das zusammen erhöht die Anforderungen an die Beschäftigten. Ihre Arbeitstage werden immer länger, auch an den Wochenenden sitzen sie im Büro oder zu Hause am Schreibtisch, überrollt von einer Lawine von E-Mails. In dieser Tretmühle sind viele dann ausgelaugt, überfordert, verzweifelt, kraftlos. Der Akku ist - salopp gesprochen - leer.

    • Ist jede psychische Erkrankung jobbedingt?

      Nein. Denn der Umgang mit Stress im Job ist höchst verschieden. Manche sind stressresistenter als andere, die dann auch früher an ihr Limit kommen. Depressionen können ihre Ursache auch im privaten Umfeld haben, etwa eine Ehescheidung oder der Tod eines Angehörigen. Hoher Arbeitsdruck, monotone Tätigkeiten und Unzufriedenheit können aber diese seelischen Leiden verschärfen.

    • Was belastet die Menschen am meisten?
      Am häufigsten belastet fühlen sich die Beschäftigten - 58 Prozent - nach dem neuen "Stressreport Deutschland 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durch Multitasking, also das Sich-Kümmern-Müssen um mehrere Aufgaben gleichzeitig. Termin- und Leistungsdruck sowie ständige Unterbrechungen nerven die Arbeitnehmer ebenfalls erheblich. Laut BAuA hat sich der Anteil der von diesen Stressfaktoren betroffenen Beschäftigten auf dem relativ hohen Niveau des vergangenen Jahrzehnts stabilisiert. Immerhin 43 Prozent klagen aber über wachsenden Stress innerhalb der vergangenen zwei Jahre.

    • Macht Arbeit generell krank?
      Nein. Arbeit trägt nach Einschätzung der BAuA-Experten grundsätzlich zur Zufriedenheit bei: Die psychische Gesundheit Erwerbstätiger ist meist besser als die von Arbeitslosen. Kritisch wirken sich jedoch andauernder Zeitdruck und fehlende Erholungsmöglichkeiten aus; positiv Teamarbeit und die Möglichkeit, Arbeit selbst planen und einteilen zu können. Laut Stressreport stehen Ingenieure, Chemiker, Physiker und Mathematiker am häufigsten unter starkem Termin- und Leistungsdruck. Wegen des durchweg größeren Handlungsspielraums leiden sie aber seltener unter gesundheitlichen Beschwerden.

    • Was ist mit den Chefs?
      Die stehen meist selbst unter Dauerstress, und zwar umso mehr, je größer die Zahl der Mitarbeiter ist, für die sie verantwortlich sind. Das macht es Führungskräften schwer, "gesundheitsförderlich zu führen", heißt es im Report. Immerhin 59 Prozent der Beschäftigten geben an, von ihren Vorgesetzen häufig Unterstützung zu erhalten.

    • Sind Psycho-Probleme eine Modekrankheit?
      Manche Experten bejahen das, zumal Burnout kein offizielles Krankheitsbild ist. Die Arbeitgeber sehen als Grund für immer mehr Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen die wachsende Zahl neuer Diagnosen für seelische Leiden. Damit würden Alltagsprobleme zu seelischen Störungen umdefiniert, Menschen mit bloßen Beeinträchtigungen der Befindlichkeit zu Patientenen gemacht.

    Zum Stressreport selbst sagte Hundt, psychische Störungen aufgrund von Arbeitsbelastungen hätten nicht zugenommen, würden aber häufiger diagnostiziert. Tatsächlich sieht Hundt, dass Beschäftigte seltener an psychischen Erkrankungen litten als Nichtbeschäftigte. "Daher ist es auch falsch, psychische Erkrankungen vorrangig auf Arbeit zurückzuführen, das Gegenteil ist richtig."

    Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen

    Dem Report zufolge müssen 58 Prozent der Arbeitnehmer dauernd mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, jeder Zweite steht unter starkem Zeit- und Termindruck. 44 Prozent werden ständig unterbrochen, etwa durch E-Mails und Telefonate. Als belastend empfinden den Zeitdruck aber nur 34 Prozent der Befragten, die Arbeitsunterbrechungen jeder Vierte. Jeder Zweite empfindet ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge als belastend. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die den Report erstellt, sind die psychischen Anforderungen und Belastungen seit 2006 unverändert.

    DAK: 2012 mehr psychische Erkrankungen

    Depressionen und andere psychische Erkrankungen haben nach einer Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit auch 2012 zugenommen. Dies werde für die Arbeitswelt "zunehmend zum Problem", heißt es in einer Mitteilung. Psychische Erkrankungen nahmen danach um vier Prozent zu und rückten erstmals auf Platz zwei aller Krankschreibungen.

    Der Anteil psychischer Erkrankungen am Krankenstand steigt seit Jahren kontinuierlich. Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen dauern laut DAK-Gesundheit im Durchschnitt 33 Tage. Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass die Krankheitstage aufgrund von Burn-Out-Syndrom innerhalb von acht Jahren bis Ende 2011 um das 18-fache gestiegen waren.

    Ausgleichend wirkt die zu 88 Prozent als gut empfundene Zusammenarbeit im Betrieb und die Hilfe von Kollegen (80 Prozent). Fast 70 Prozent der Arbeitnehmer können sich ihre Arbeit zumindest in Grenzen einteilen, fast 60 Prozent fühlen sich vom Chef unterstützt. Diese Faktoren sorgen dafür, dass der Stress unterschiedlich stark empfunden wird und nicht zwangsläufig zu Krankheiten führt.

    29.01.2013, Quelle: epd, ZDF
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen