Mainz 12° stark bewölkt
21.05.2013

11:09EU: Großanleger sollen Banken bald retten helfen

10:52Atommüll: Bürger können sich zu Gesetz für Endlagersuche äußern

10:31Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

10:21Trittin erhöht Druck auf Maiziere

09:55Obama sagt Oklahoma Hilfe zu: Notstand ausgerufen

09:32DAX knackt wieder Rekord

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

07:09Schwerste Unruhen im Irak seit US-Truppenabzug: Dutzende Tote

06:54Gabriel lobt Agenda-Ganztagsschulprogramm

06:47Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

06:29Gabriel erneuert Agenda-Kritik

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

10:52Atommüll: Bürger können sich zu Gesetz für Endlagersuche äußern

10:31Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

10:21Trittin erhöht Druck auf Maiziere

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

07:09Schwerste Unruhen im Irak seit US-Truppenabzug: Dutzende Tote

06:54Gabriel lobt Agenda-Ganztagsschulprogramm

06:47Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

06:29Gabriel erneuert Agenda-Kritik

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

11:09EU: Großanleger sollen Banken bald retten helfen

09:32DAX knackt wieder Rekord

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

09:55Obama sagt Oklahoma Hilfe zu: Notstand ausgerufen

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

06:34Vulkanasche fällt auf Kleinstadt in Alaska

06:2713 Verletzte nach Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien

10:57Fortuna will "bBehutsame Aufarbeitung"

10:46Presse: Bremen kauft Petersen

10:28Eine halbe Million für einen Kaugummi

10:19Medien: Arnesen vor dem Aus

09:02"Deutsche haben Latte hoch gehängt"

08:42Mentschow beendet Karriere

08:28WM-Stadion in Recife eröffnet

08:25Detroit führt gegen Chicago

20:15Jose Mourinho verlässt Real Madrid

20:07Strafe für den AS Rom wird erhöht

19:07Zürich gewinnt Pokalfinale gegen Basel

18:48Kamke in Düsseldorf im Achtelfinale

18:34Pistorius sagt alle Starts für 2013 ab

18:23Wiesbaden: Hanley gewinnt Großen Preis

18:04Abbiati verlängert beim AC Mailand

17:40SC Freiburg verpflichtet Felix Klaus

17:35Mercedes siegt auf dem Nürburgring

16:51Ensminger wird Trainer in Gotha

merkzettel

Ökonom Snower

"Athen-Paket macht Lage schlimmer"

  • Bild Euro in der Krise
  • Video Juncker: 2012 war relativ gutes Jahr
  • Video EU-Gipfel vertagt Reformen auf 2013
  • Video Aufatmen in Athen
  • BildEuro in der Krise
    Euromünze
    VideoJuncker: 2012 war relativ gutes Jahr

    "Nicht alles lief so, wie ich es mir gewünscht hatte", bilanziert Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Aber unter dem Strich sei 2012 doch ein relativ gutes jahr für die Eurozone gewesen.

    (14.12.2012)
    VideoEU-Gipfel vertagt Reformen auf 2013

    Die Regierungschefs der EU-Staaten haben Reformen in Sachen Wachstum und Beschäftigung auf Mitte 2013 vertagt. Vor allem Frankreich und Deutschland sind sich bei den Zukunftsfragen uneinig.

    (14.12.2012)
    VideoAufatmen in Athen

    Griechenland darf aufatmen, und auf Deutschland kommen neue Belastungen zu. Nach einer weiteren Nachtsitzung gibt die Eurogruppe grünes Licht für 44 Milliarden Euro neue Notkredite.

    (27.11.2012)

    Nichts ist gelöst in Sachen Griechenland, sagt Dennis Snower, der Chef des Weltwirtschaftsinstituts. Im heute.de-Interview erklärt er, warum er das jüngste Rettungspaket für zu kurzfristig gedacht hält. 

    heute.de: Haben die Finanzminister Fortschritte zur Lösung der Krise erzielt, auch in Bezug auf Griechenland?

    Dennis Snower: Man hat das zugrunde liegende Problem nicht gelöst. Was wir brauchen ist ein zweispuriger Plan, der glaubwürdig Griechenland verpflichtet, langfristige Fiskalregeln zu verfolgen. Über einen langfristigen Zeitraum, vielleicht 25 Jahre, muss gewährleistet werden, dass die Schuldenquote auf 60 Prozent gesenkt wird. Dennoch muss dieser Plan antizyklische Fiskalpolitik zulassen, sodass man eine Wirtschaft in einer Depression stimulieren kann. Das müsste automatisch gesichert werden, zum Beispiel durch automatische Mehrwertsteuererhöhungen, wenn die Regel nicht eingehalten wird. Dann könnte Griechenland großzügige Unterstützung bekommen.

    heute.de: Was haben wir stattdessen?

    Snower: Stattdessen haben wir einen Plan, der das Land kurzfristig zwingt, weiter zu sparen, und das während einer scharfen Rezession oder Depression. Das kann nur die wirtschaftliche Lage weiter verschlimmern. Das lässt Griechenland keine Chance, aus dieser Krise leicht herauszukommen. Natürlich wird es kurzfristig hoffentlich eine Beruhigung geben, aber das unterliegende Problem zyklischer Staatsfinanzen ist nur längerfristig zu lösen. Das erfordert einen glaubwürdigen Plan. Von langfristiger Fiskalpolitik ist wirklich nur wenig die Rede gewesen. Das kann nur über langfristige Verpflichtungen mit einem integrierten Automatismus geschehen.

    heute.de: Würde das auch die Lage der Bevölkerung erleichtern?

    Snower: Natürlich, denn dann könnte man in Rezessionszeiten die Wirtschaft fiskalpolitisch beleben. Das wäre jetzt auch notwendig. Die Sparmaßnahmen in Zeiten einer Rezession lassen die Nachfrage weiter sinken. Dadurch steigt die Arbeitslosigkeit, die Transfers ebenso. Gleichzeitig brechen die Steuereinnahmen weiter ein. So steigen die Schulden anstatt zu fallen. Aus diesem Teufelskreis muss man raus.

    Zur Person
    Dennis Snower / Quelle: IfW -  Institut für Weltwirtschaft

    Dennis Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft und Professor für theoretische Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Amerikaner wuchs bis zu seinem 17. Lebensjahr in Wien auf und studierte in Oxford und Princeton. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat er die Europäische Kommission sowie zahlreiche OECD-Länder in Bezug auf Arbeitsmarktpolitik und Reform des Wohlfahrtstaats beraten.

    heute.de: Griechenland ist ja nur die Spitze des Eisbergs, viele andere Länder im Euroraum sind hoch verschuldet. Gibt es bei den anderen Staaten Fortschritte?

    Snower: Was für Griechenland gilt, gilt für die gesamte Eurozone. Überall benötigt man vernünftige Fiskalregeln, um langfristig wieder in die Spur zu kommen. Darüber hinaus wären noch zwei Dinge notwendig: Eine Bankenunion mit einheitlichen Regeln für einen einheitlichen Kapitalverkehr und wettbewerbsfördernde Maßnahmen. So könnten Länder mit langfristigen Leistungsbilanzdefiziten Unterstützung erhalten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

    heute.de: Wie soll das funktionieren?

    Snower: Das könnte etwa geschehen über mehr Strukturfonds, eine größere Unterstützung durch die Europäische Investitionsbank oder den Abbau von bürokratischen Hemmnissen und Rigiditäten im Arbeitsmarkt sowie Förderung des Wettbewerbs. Wenn wir diese drei Punkte erreichen – glaubwürdige langfristige Fiskalregeln, Finanzmarktreform und Wettbewerbsförderung - dann würden wir im Euroraum wieder Hoffnung bekommen.

    heute.de: Nach dem EU-Gipfel, der sich ja nur auf einen Zeitplan für Reformen verständigt hat, sieht es danach nicht aus!

    Snower:  Bis jetzt ist der Zeitplan immer sehr flexibel gehandhabt worden. Das untergräbt die Glaubwürdigkeit der Politik, deshalb sind langfristige Regeln so wichtig.

    heute.de: Sehen Sie die Chance, dass Ihre Vorschläge im nächsten Jahr angegangen werden?
    Snower: Die Chance dafür habe ich schon lange gesehen. Es ist bedauerlich und verwunderlich, dass sie dieses Stadium noch nicht erreicht hat. Man benötigt nur den politischen Willen. Machbar ist es, ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    heute.de: Wer ist schuld an dieser Zurückhaltung?

    Snower: Alle Länder der Eurozone haben institutionelle Systeme, die nicht nachhaltig sind. Deshalb tragen alle dafür Verantwortung und müssen sich bemühen, diese Systeme neu aufzustellen. Wir haben eine Divergenz der Interessen zwischen Schulden- und Gläubigerländern. Deshalb muss man einen "Deal" schaffen. Glaubwürdige Regeln würden den Gläubigerländern die Sicherheit geben, dass wir ein nachhaltiges System haben. Wenn wir dann die Schuldnerländer unterstützen, würde ihnen das die Krisenbewältigung erleichtern. Wir benötigen ein ausgeglichenes Konzept, in dem die lange und kurze Frist miteinander verbunden wird, und dann würden beide sehen, dass sie davon profitieren.

    heute.de: Was muss als Erstes geschehen?

    Snower: Die große Herausforderung ist, dass man alle drei Themen gleichzeitig angehen muss. Wenn das nicht geschieht, haben die Schuldner- und Gläubigerländer nicht gleichzeitig etwas davon. Dann fehlt der Anreiz. Deshalb benötigt man politische Weitsicht, die die Interessen beider im Auge behält. 

    Das Interview führte Brigitte Scholtes

    16.12.2012
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen