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Öffentlicher Dienst: Tarifverhandlungen
Beamtenbund bemängelt Zwei-Klassen-Gesellschaft
BildStraßenwärter: Mehr Lohn bei der Kommune
VideoStaat mit Nachwuchssorgen
InfografikBeamte in Zahlen
Rasseln, Klappern, Zähneknirschen: Das darf zum Start der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst nicht fehlen. Für die Beschäftigten geht es aber um mehr: Sie wehren sich gegen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Denn Bund und Kommunen entlohnen ihre Mitarbeiter ganz anders als die Länder.
Diesmal geht es um die fast 800.000 Beschäftigen der Länder – Hessen, das nicht zur Tarifunion gehört, ausgenommen. Die Vorgaben für die Verhandlungsrunde sind eigentlich klar umrissen: 6,3 Prozent mehr, verteilt auf zwei Jahre, standen am Ende der Verhandlungen für die Beschäftigen bei Bund und Kommunen. Zum März 2012 gab es dort ein Plus von 3,5 Prozent, weitere 1,4 Prozent mehr gibt es jeweils im Januar und im August 2013. Mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Vergütung geht der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ heute in die Länder-Runde. Ein Ergebnis in der Nähe der Orientierungslinie von 6,3 Prozent scheint also zunächst nicht abwegig zu sein, da bei den vergangenen Tarifrunden die Vergütungen von Ländern und Bund/Kommunen nahezu gleichgezogen hatten."Wettbewerbsförderalismus ist ausgeufert"Für den dbb-Bundesvorsitzenden Klaus Dauderstädt geht es daher diesmal auch weniger um die reine Zahl als darum, den Blick auf weitreichendere Probleme der Vergütung im öffentlichen Dienst zu werfen, wenn man sich nicht einig wird: "Die Schere zwischen den Beschäftigen der Länder sowie bei Bund und Kommunen auf der anderen Seite geht auseinander", so Dauderstädt. "Unsere Forderung lautet, dass Landesbeschäftigte nicht schlechter da stehen dürfen als die des Bundes."
Christian Thomann-Busse schreibt für heute.de über Wirtschaftsthemen
"Arne, du spinnst"
Job auf Lebenszeit, gesicherte Bezüge, kein Ärger mit Banken: Das Beamtentum hat so seine Vorteile. Warum will da jemand wieder ins Angestelltenverhältnis? Im
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