Mainz 11° stark bewölkt
21.05.2013

23:43Doors-Keyborder Manzarek gestorben

23:27USA: Tote und Verletzte durch Tornados

23:21Die schwersten Unruhen im Irak seit dem US-Truppenabzug

22:58Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

23:21Die schwersten Unruhen im Irak seit dem US-Truppenabzug

22:58Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

09:24Autobombenanschläge im Irak: Viele Tote

08:52Westerwelle in Belgrad: Ohne Kosovo-Anerkennung kein EU-Beitritt

08:05Drohnen: SPD fordert Konsequenzen

06:51AP-Präsident wirft US-Regierung verfassungswidriges Verhalten vor

06:19Mursi weist Forderungen von Polizisten-Entführern zurück

23:50Israel: "Auf jedes Szenario in Syrien vorbereitet"

23:17Westerwelle in Serbien und Kosovo: Abkommen rasch umsetzen

22:23Tote bei Offensive gegen Islamisten in Nigeria

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

23:43Doors-Keyborder Manzarek gestorben

23:27USA: Tote und Verletzte durch Tornados

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

06:34Vulkanasche fällt auf Kleinstadt in Alaska

06:2713 Verletzte nach Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien

20:15Jose Mourinho verlässt Real Madrid

20:07Strafe für den AS Rom wird erhöht

19:07Zürich gewinnt Pokalfinale gegen Basel

18:48Kamke in Düsseldorf im Achtelfinale

18:34Pistorius sagt alle Starts für 2013 ab

18:23Wiesbaden: Hanley gewinnt Großen Preis

18:04Abbiati verlängert beim AC Mailand

17:40SC Freiburg verpflichtet Felix Klaus

17:35Mercedes siegt auf dem Nürburgring

16:51Ensminger wird Trainer in Gotha

16:40Zhang Jike verteidigt WM-Titel

16:22Deutsches Team verliert WM-Auftakt

16:13Hummels dementiert Wechselgerüchte

16:12Medien: Bale verlängert bei den Spurs

16:01Beck: 1899 wichtiger als DFB-Comeback

15:14Li Xiaoxia triumphiert auch im Doppel

14:5030.000 Fans feiern in Brauschweig

14:45Levi Leipheimer tritt zurück

merkzettel

Öffentlicher Dienst: Tarifverhandlungen

Beamtenbund bemängelt Zwei-Klassen-Gesellschaft

  • Bild Straßenwärter: Mehr Lohn bei der Kommune
  • Video Staat mit Nachwuchssorgen
  • Infografik Beamte in Zahlen
  • BildStraßenwärter: Mehr Lohn bei der Kommune
    Straßenwärter schlagen Schnepfähle in den Boden / Quelle: ap
    (Quelle: ap)
    VideoStaat mit Nachwuchssorgen

    Der Deutsche Beamtenbund fordert bei Tarifverhandlungen Gehaltsverbesserungen von 6,5 Prozent für die Beschäftigten. Der öffentliche Dienst kämpft seit Jahren mit einem Nachwuchs- und Imageproblem.

    (07.01.2013)
    InfografikBeamte in Zahlen

     von Christian Busse

    Rasseln, Klappern, Zähneknirschen: Das darf zum Start der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst nicht fehlen. Für die Beschäftigten geht es aber um mehr: Sie wehren sich gegen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Denn Bund und Kommunen entlohnen ihre Mitarbeiter ganz anders als die Länder. 

    Diesmal geht es um die fast 800.000 Beschäftigen der Länder – Hessen, das nicht zur Tarifunion gehört, ausgenommen. Die Vorgaben für die Verhandlungsrunde sind eigentlich klar umrissen: 6,3 Prozent mehr, verteilt auf zwei Jahre, standen am Ende der Verhandlungen für die Beschäftigen bei Bund und Kommunen. Zum März 2012 gab es dort ein Plus von 3,5 Prozent, weitere 1,4 Prozent mehr gibt es jeweils im Januar und im August 2013. Mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Vergütung geht der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ heute in die Länder-Runde. Ein Ergebnis in der Nähe der Orientierungslinie von 6,3 Prozent scheint also zunächst nicht abwegig zu sein, da bei den vergangenen Tarifrunden die Vergütungen von Ländern und Bund/Kommunen nahezu gleichgezogen hatten.

    "Wettbewerbsförderalismus ist ausgeufert"

    Für den dbb-Bundesvorsitzenden Klaus Dauderstädt geht es daher diesmal auch weniger um die reine Zahl als darum, den Blick auf weitreichendere Probleme der Vergütung im öffentlichen Dienst zu werfen, wenn man sich nicht einig wird: "Die Schere zwischen den Beschäftigen der Länder sowie bei Bund und Kommunen auf der anderen Seite geht auseinander", so Dauderstädt. "Unsere Forderung lautet, dass Landesbeschäftigte nicht schlechter da stehen dürfen als die des Bundes."

    Christian Thomann-Busse schreibt für heute.de über Wirtschaftsthemen

     "Die Schere zwischen den Beschäftigen der Länder sowie bei Bund und Kommunen auf der anderen Seite geht immer weiter auseinander", so Dauderstädt. Außerdem seien auch 17 unterschiedliche Besoldungsinstanzen mit Unterschieden von bis zu über zehn Prozent auf Dauer keine Perspektive: "Unsere Forderung lautet, dass Landesbeschäftigte nicht schlechter dastehen dürfen als die des Bundes."

    "In Land und Bund gleich bezahlen"

    Dafür, dass das in den Ländern derzeit durchaus unterschiedlich gesehen wird und dass ein Tarifabschluss in selber Höhe wie bei Bund und Kommunen keinesfalls ausgemachte Sache ist, steht Jens Bullerjahn, Finanzminister von Sachsen-Anhalt und Verhandlungsführer der jetzigen Tarifrunde auf Seiten der Länder. Er steht in seinem Land für einen harten Sparkurs und machte zuletzt deutlich: 6,5 Prozent mehr im öffentlichen Dienst – nicht mit uns Ländern, nicht bei der derzeitigen Haushaltslage. Wobei Bullerjahn auch offen damit gedroht hat, im Falle eines zu hohen Tarifabschlusses eben Stellen im öffentlichen Dienst zu streichen, um den Haushalt seines Landes zu entlasten.

    Dafür, dass das in den Ländern durchaus unterschiedlich gesehen wird, steht Jens Bullerjahn, Finanzminister von Sachsen-Anhalt und Verhandlungsführer der jetzigen Tarifrunde auf Seiten der Länder. Er machte zuletzt deutlich: 6,5 Prozent mehr im öffentlichen Dienst – nicht mit den Ländern. Wobei Bullerjahn auch offen damit gedroht hat, im Falle eines zu hohen Tarifabschlusses eben Stellen im öffentlichen Dienst zu streichen, um den Haushalt seines Landes zu entlasten.

    Mehr Geld beim Bund

    "Arne, du spinnst"
    Arne Ulbricht / Quelle: Daniel Schmitt/spitzlicht.de

    Job auf Lebenszeit, gesicherte Bezüge, kein Ärger mit Banken: Das Beamtentum hat so seine Vorteile. Warum will da jemand wieder ins Angestelltenverhältnis? Im heute.de-Interview. erklärt Lehrer Arne Ulbricht warum.

    "Personalabbau ist immer eine Karte, die die Arbeitgeber zücken, wenn ihnen die Forderungen der Arbeitnehmer zu hoch sind", sagt dbb-Chef Dauderstädt. In der Realität gehe das jedoch so nicht, "es sei denn, die Politik will verantworten, dass sich die Angebote des öffentlichen Dienstes stark verschlechtern". Schließungen von Bibliotheken oder Schwimmbädern aus Kostengründen seien zwar nichts Neues. Die Frage sei jedoch, ob man auch existentiellere Konsequenzen tragen wolle, beispielsweise was Polizeischutz, Schulunterricht oder Bürgerdienste angehe.

    Die von Klaus Dauderstädt skizzierte drohende Zwei-Klassen-Gesellschaft zeigt sich am Beispiel von Straßenwärtern, die sowohl beim Land als auch bei Kommunen angestellt sein können. "Seit der letzten Tarifrunde für die Angestellten des Bundes beträgt der Unterschied zu Angestellten des Landes 3,7 Prozent", sagt Siegfried Damm, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Straßenwärter. Konkret heißt das: Ein Straßenwärter, der bei einer Kommune angestellt ist und 2.200 Euro monatlich verdient, hat rund 80 Euro mehr in der Tasche als ein Straßenwärter derselben Tarifgruppe, der für das Land arbeitet.

    Undurchschaubare Tarife

    6,3 Prozent-Abschluss dort, 6,5 Prozent-Forderungen da, 3,7 Prozent Unterschied – nur wenige blicken durch im derzeitigen Tarifdschungel des öffentlichen Dienstes. "Der Wettbewerbsföderalismus ist regelrecht ausgeufert und hat sich zu einem undurchschaubaren Labyrinth entwickelt", sagt dbb-Chef Dauderstädt. Ziel müsse es jetzt auch sein, die Vergütungsstrukturen auf Bundes- und Landesebene langfristig wieder anzugleichen: "Was das Tarifgeschäft angeht, müssen Bund und Länder erstmal wieder an einen Tisch und gemeinsam mit den Gewerkschaften verhandeln. Der Bund hat schon seine Bereitschaft signalisiert."

    31.01.2013
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen