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Luftverkehr
Bei airberlin geht's ums Überleben
BildMaschine der airberlin
VideoAirberlin will 900 Stellen streichen
Seit Jahren kämpft airberlin mit roten Zahlen. Damit soll jetzt Schluss sein. Seit Januar hat die zweitgrößte deutsche Airline einen neuen Chef, Wolfgang Prock-Schauer. Er will drastisch sparen, damit das Unternehmen wieder auf die Überholspur kommt.
Es sind gute Zahlen, die airberlin für den Monat Januar vorgelegt hat. Die Sitzplatzauslastung stieg um ein Prozent auf 83,1 Prozent. Allerdings gibt es weniger Passagiere, da in der vergangenen Zeit eine deutliche Kürzung des Angebots erfolgte. Die Zahl der Passagiere ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent auf 1,76 Millionen zurück.Die Airline versucht, mit Streichungen beim Streckennetz, der Flotte und der Mitarbeiter wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Das selbstverordnete Sparprogramm "Turbine" sieht bis Ende 2014 Kürzungen in Höhe von 450 Millionen Euro vor.Neuer Chef und knallharter SaniererDer neue Chef der Airline, Wolfgang Prock-Schauer, hat jetzt in der Mitarbeiterzeitung "airberlin news" sehr deutlich gemacht, worum es geht: "Airberlin kann nur überleben, wenn wir es schaffen, unser Hauptgeschäft, nämlich den Europa-Verkehr, wirtschaftlich zu gestalten."
Zur Person
Wolfgang Prock-Schauer ist 1956 in Österreich geboren. Nach seinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien begann er 1981 bei Austrian Airlines. 2003 wechselte er als CEO zu Jet Airways. Die indische Fluglinie führte er 2005 sehr erfolgreich an die Börse. Von 2009 bis 2012 war Wolfgang Prock-Schauer CEO der British Midland International, einer Lufthansa-Tochter. Prock-Schauer ist verheiratet und hat drei Kinder.
Wolfgang Prock-Schauer ist 1956 in Österreich geboren. Nach seinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien begann er 1981 bei Austrian Airlines. 2003 wechselte er als CEO zu Jet Airways. Die indische Fluglinie führte er 2005 sehr erfolgreich an die Börse. Von 2009 bis 2012 war Wolfgang Prock-Schauer CEO der British Midland International, einer Lufthansa-Tochter. Prock-Schauer ist verheiratet und hat drei Kinder.
Die Fluggesellschaft
Airberlin wurde 1978 gegründet und hat seit 2011 eine Kooperation mit Etihad Airways, die auch 29 Prozent der Anteile halten. Die arabische Gesellschaft hat mehrfach neues Geld in das Unternehmen gebracht. International kooperiert die Airline über die Luftfahrtallianz oneworld. Zu airberlin gehören Niki mit Sitz in Wien und die Schweizer Fluggesellschaft Belair. Derzeit arbeiten etwa 9.300 Menschen für das Unternehmen. 2011 flog airberlin 271 Millionen Euro Verlust ein.
Airberlin wurde 1978 gegründet und hat seit 2011 eine Kooperation mit Etihad Airways, die auch 29 Prozent der Anteile halten. Die arabische Gesellschaft hat mehrfach neues Geld in das Unternehmen gebracht. International kooperiert die Airline über die Luftfahrtallianz oneworld. Zu airberlin gehören Niki mit Sitz in Wien und die Schweizer Fluggesellschaft Belair. Derzeit arbeiten etwa 9.300 Menschen für das Unternehmen. 2011 flog airberlin 271 Millionen Euro Verlust ein.



