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Wahlkampf in Italien
Berlusconi will mit Steuergeschenken punkten
VideoBerlusconi: "Weniger Steuern"
Video"Hier will ihn keiner mehr sehen"
VideoBerlusconi punktet im TV
VideoProzess gegen Berlusconi geht weiter
Silvio Berlusconi will bei der italienischen Parlamentswahl am Sonntag und Montag sein Comeback feiern. Dafür verspricht er unter anderem, die Grundsteuer auf das erste Eigenheim abzuschaffen. Für viele europäische Politiker wäre Berlusconis Sieg ein Albtraum.
In seinem sechsten Wahlkampf versucht Silvio Berlusconi mit dem Spruch "meno tasse per tutti" - "weniger Steuern für alle" - Wahlstimmen zu sammeln. Ob ihm das gelingt, wird sich am Sonntag und Montag bei der Wahl des italienischen Parlaments zeigen.Besorgte Stimmen aus DeutschlandEU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die Italiener vor einer Wahl des früheren Regierungschefs Berlusconi gewarnt. Damit reiht sich Schulz ein in eine Reihe von besorgten Stimmen aus Deutschland, auch aus der Bundesregierung, die ein politisches Comeback von Berlusconi an der Regierungsspitze fürchten. Die Hauptsorge ist, dass der Ex-Ministerpräsident den Kurs des derzeitigen Regierungschefs Monti verlässt, der auf die Sanierung der Staatsfinanzen des hoch verschuldeten Landes abzielt. Berlusconi selbst hat im Wahlkampf umfassende Steuergeschenke angekündigt und den Sparkurs der aktuellen Regierung kritisiert.Berlusconi, Bersani, Monti und GrilloRealistische Chancen, die neue Regierung bilden zu können, haben neben Berlusconi der Sozialdemokrat Pier Luigi Bersani und der parteilose Ministerpräsident Mario Monti. Für viel Wirbel sorgte im Wahlkampf auch der Komiker Beppe Grillo mit seiner Protestbewegung "Fünf Sterne".


