- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Ingolstadt
- Kalkar
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Rösler in Bedrängnis
Brüderle für Neuwahl des FDP-Chefs
Bild#_MME_1_Brüderle
VideoFDP: Schlüsselrolle in Niedersachsen?
VideoDer Druck auf FDP-Chef Rösler wächst
Video"Personalentscheidung erst im Frühjahr"
Für FDP-Chef Philipp Rösler wird die Luft parteiintern immer dünner. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle plädierte jetzt - unabhängig vom Ausgang der Niedersachsen-Wahl - für einen vorgezogenen Parteitag und eine Neuwahl der Parteispitze.
"Das kann ich mir vorstellen", sagte Brüderle im ARD-Morgenmagazin. Es mache keinen Sinn, "dass man das zu lange rausschiebt". Geplant ist der Parteitag bislang für Mai. Mit Blick auf die Bundestagswahl im September spreche "einiges dafür, die Wahlentscheidung vorzuziehen".Umfrage: 42 Prozent für Rücktritt Röslers Er halte es "für sehr wahrscheinlich", dass dies am Montag in den Führungsgremien der Partei "diskutiert wird". Brüderle fügte hinzu, er erwarte, dass die FDP-Präsidiumssitzung "weniger spektakulär" sein werde, "als viele erwarten". Er betonte: "Ich stehe hinter Philipp Rösler." Zu der Frage, ob er gegebenenfalls als Parteichef zur Verfügung stehe, sagte Brüderle: "Über ungelegte Eier diskutiere ich nicht."Im am Freitag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend liegt die FDP bundesweit bei vier Prozent. In der Umfrage äußerten 42 Prozent der Befragten, Rösler solle unabhängig vom Ergebnis der Landtagswahl am Sonntag vom Amt des Parteichefs zurücktreten. In Niedersachsen muss die FDP um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.Rösler räumt Fehler einDer FDP-Parteivorsitzende Philipp Rösler hatte zuvor in der "Rheinischen Post" Fehler eingeräumt. "Natürlich habe ich in den ersten Monaten als Vorsitzender auch meinen Kurs gesucht, die eine oder andere Entscheidung hätte ich anders treffen sollen", sagte er. Die Zusammenarbeit mit Brüderle funktioniere aber, sagte er weiter. "Die Arbeitsteilung in Stuttgart hat gezeigt: Wir ergänzen uns gut."Die zuletzt immer lauter werdende Kritik nimmt Rösler nicht persönlich: "Ich bin für meine Gelassenheit bekannt." Zugleich gab er sich mit Blick auf die Wahl in Niedersachsen optimistisch. Die FDP werde "klar in den Landtag einziehen", sagte Rösler. Davon ging auch Brüderle aus.


