Mainz 10° Schauer
24.05.2013

20:54Geldwäschevorwurf: Guatemala liefert Ex-Präsident an die USA aus

20:37Burschenschaften verzichten auf Definition "deutscher Student"

20:15Republikaner werfen Obama Kapitulation vor Islamisten vor

19:38Bayern-SPD-Chef Pronold kommt offenbar in Steinbrücks Kompetenzteam

19:10Pädophilie und Grüne: Parteienforscher Franz Walter soll aufklären

18:56Länder gegen Stärkung des Bundesamts für Verfassungsschutz

18:38Slowenien einigt sich auf Schuldenbremse

17:53Innenminister wollen Videoüberwachung an Bahnhöfen verstärken

17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

16:35Tod der zweijährigen Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

15:59Air China bestellt 100 Flugzeuge bei Airbus

15:13Innenminister einigen sich auf V-Leute-Datei ohne Klarnamen

14:57Islamistengruppe um Belmokhtar bekennt sich zu Angriffen in Niger

14:46Innenminister wollen Promillegrenze für Radfahrer senken

14:20Drohnen-Desaster: Merkel stellt sich hinter de Maiziere

14:03US-Außenminister: Harte Entscheidungen für Frieden in Nahost nötig

13:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

12:57Umweltverbände lehnen Endlagergesetz ab

20:54Geldwäschevorwurf: Guatemala liefert Ex-Präsident an die USA aus

20:37Burschenschaften verzichten auf Definition "deutscher Student"

20:15Republikaner werfen Obama Kapitulation vor Islamisten vor

19:38Bayern-SPD-Chef Pronold kommt offenbar in Steinbrücks Kompetenzteam

19:10Pädophilie und Grüne: Parteienforscher Franz Walter soll aufklären

18:56Länder gegen Stärkung des Bundesamts für Verfassungsschutz

17:53Innenminister wollen Videoüberwachung an Bahnhöfen verstärken

15:13Innenminister einigen sich auf V-Leute-Datei ohne Klarnamen

14:57Islamistengruppe um Belmokhtar bekennt sich zu Angriffen in Niger

14:46Innenminister wollen Promillegrenze für Radfahrer senken

14:20Drohnen-Desaster: Merkel stellt sich hinter de Maiziere

14:03US-Außenminister: Harte Entscheidungen für Frieden in Nahost nötig

13:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

12:57Umweltverbände lehnen Endlagergesetz ab

12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

12:09Drohnen: Maiziere verteidigt sich

12:06Drohnen: SPD will Akteneinsicht

11:46Moskau: Syrien zur Teilnahme an Friedenskonferenz bereit

18:38Slowenien einigt sich auf Schuldenbremse

15:59Air China bestellt 100 Flugzeuge bei Airbus

12:51Stimmung der Verbraucher legt zu

11:31IEA mahnt Deutschland: Kosten der Energiewende nicht übertreiben

11:26Deutsche Theater beraten über Zukunft - Sparzwänge als Thema

10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

08:35Konsum verhindert Rezession

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

15:22EU segnet Lufthansa-Flugbündnis nach Zugeständnissen ab

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

16:35Tod der zweijährigen Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:35Schnee auf dem Brocken

11:09Nach Notlandung: Landebahnen am Flughafen Heathrow teils gesperrt

10:44Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

09:09Tsunami-Warnung aufgehoben

09:01Cannes: Zwei Millionen Euro teures Diamant-Collier verschwunden

07:52Düsseldorf: 17-Jähriger getötet - Schwester festgenommen

07:30Deutsches Filmmuseum in Frankfurt zeigt Helden für Kinder

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

20:51Glumac verlässt Adler Mannheim

20:28Hummels ist fit fürs Finale

19:56DFB-Team trainiert in Mittagshitze

19:02FC Bayern bereit zum Triumph

17:41Krueger kehrt nach Europa zurück

17:32Medien: Inter feuert Trainer

17:31Vierter Konkurrent für Thomas Bach

17:20Armstrong: "Verdammt bescheuert"

17:13Stadt Offenbach hilft den Kickers

17:00Monaco zahlt 70 Millionen für Porto-Duo

16:42Mario Götze beim Zahnarzt

16:18Bayern-Rundfahrt: Ciolek mit Tagessieg

16:09Sokratis von Bremen zum BVB

16:06Belgien: Martin gewinnt Zeitfahren

16:00Real pokert mit Özil um Verbleib

15:35DFB und DFL tun mehr für Fans

15:08Europa-League-Sieger steigt auf

14:54Netzer: Deutsche Konkurrenz schläft

merkzettel

Religiöse Rituale

Bundestag: Beschneidung bleibt erlaubt

  • Video "Gesetz erlaubt weiter Beschneidungen"
  • Video "Beschneidung nicht gegen Kindeswillen"
  • Video Kinderarzt: "Gegen Beschneidung"
  • Interaktiv Parlameter
  • Video"Gesetz erlaubt weiter Beschneidungen"

    "Das Beschneidungsgesetz berücksichtigt die Grundrechte", so Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Zudem seien im Gesetzesentwurf die Regeln der ärtzlichen Kunst der Maßstab.

    (12.12.2012)
    Video"Beschneidung nicht gegen Kindeswillen"

    "Die öffentliche Beschneidungs-Debatte wurde sorgsam geführt", so der rechtspolitische Sprecher der Grünen Jerzy Montag. Verfassungsrechte müssten für Lösung in Einklang gebracht werden.

    (28.11.2012)
    VideoKinderarzt: "Gegen Beschneidung"

    "Man sollte warten, bis der Betroffene selbst entscheiden kann", so Wolfram Hartmann vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Viele unfreiwillig Beschnittene hätten psychische Probleme.

    (18.10.2012)
    InteraktivParlameter
    Interaktiv: Parlameter / Quelle: zdf

    Parlameter

    (12.12.2012 Quelle: zdf)

    Die Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen bleibt in Deutschland erlaubt. Nach langen hitzigen Debatten beschloss der Bundestag einen Gesetzentwurf der Bundesregierung, wonach ein solcher Eingriff auch in Zukunft zulässig ist - vorausgesetzt, er wird "nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt". 

    "Nach den Regeln der ärztlichen Kunst" bedeutet unter anderem, dass der Junge im Zweifel eine Betäubung oder Narkose erhält. Solange das Kind höchstens sechs Monate alt ist, sollen zudem nicht nur Ärzte den Eingriff machen dürfen, sondern auch ausgebildete Beschneider. Laut Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und anderen führenden Politikern aller Parteien bedeutet das Gesetz eine Rückkehr zur Normalität. Einige Abgeordnete beklagten dagegen einen Rückschlag für die Kinderrechte in Deutschland.


    Deutliche Mehrheit für Beschneidung

    Auslöser der Debatte war ein Urteil des Kölner Landgerichts, das im Mai die rituelle Beschneidung eines minderjährigen Jungen als rechtswidrige Körperverletzung eingestuft hatte. Dies führte zu einer Protestwelle von Juden und Muslimen, bei denen die Beschneidung zur Religion gehört.


    Die Bundesregierung brachte daraufhin im Eiltempo einen Gesetzentwurf auf den Weg, um Rechtssicherheit zu schaffen. Dieser bekam nun eine deutliche Mehrheit im Parlament: 434 Parlamentarier votierten dafür, 100 dagegen, 46 enthielten sich. Auch Abgeordnete der Opposition trugen den Regierungsvorschlag mit.


    Änderungsanträge erfolglos

    Abgelehnt wurde ein alternativer Gesetzentwurf, den 66 Abgeordnete von SPD, Linken und Grünen eingebracht hatten. Sie wollten Beschneidungen erst ab einem Alter von 14 Jahren erlauben. Zudem sollte nach ihrem Willen nur ein Arzt beschneiden dürfen.

    Auch einige Änderungsanträge blieben erfolglos: Mehrere Parlamentarier hatten durchsetzen wollen, dass eine Rechtsverordnung Mindeststandards für die Schmerzbehandlung und die Ausbildung von Beschneidern regelt. Auch zur Frist für einen Eingriff durch Nicht-Ärzte hatte es alternative Vorschläge gegeben.

    Der Bundesrat soll bereits am Freitag über das Gesetz abstimmen. Eine Blockade ist dort nicht zu erwarten.

    Zentralrat zufrieden - Verbände protestieren

    Der Zentralrat der Juden wertete die Entscheidung als wichtiges politisches Signal. Präsident Dieter Graumann sagte: "Das bedeutet, dass jüdisches und muslimisches Leben hier willkommen ist." Der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz sprach dagegen von "gesetzlichem Unrecht". Der Entwurf ignoriere die schweren gesundheitlichen Risiken des Eingriffs. Ein Bündnis von Organisationen - darunter der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Terre des Femmes und die Deutsche Kinderhilfe - sprach von einem schwarzen Tag für die Kinderrechte.

    12.12.2012, Quelle: dpa
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen