Mainz 10° nach Regen
22.05.2013

23:15Island: Neue Regierung kündigt Referendum über EU-Beitritt an

23:05Imame beten in Auschwitz für die Opfer des Holocaust

22:55HSV und Arnesen trennen sich

22:21London: Mutmaßlicher Täter gefilmt

22:05Solingen: Bewährungsstrafe für Islamist

21:55Deutschland will Hisbollah auf EU-Terrorliste setzen

21:44Krawalle in Stockholm halten an

21:30Offenbar Terroranschlag in London: Ein Toter

21:03"Forbes": Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt

20:53Sozialdemokraten gründen neues internationales Bündnis

20:27Nach Bluttat in London: Cameron unterbricht Frankreich-Besuch

20:18Oklahoma: Wiederaufbau nach Tornado

20:01Innenminister beraten über Bekämpfung von Rechtsextremismus

19:56EU will Bankgeheimnis bis Jahresende abschaffen

19:44IAEA: Iran optimiert sein Atomprogramm

19:23London: Mutmaßlicher britischer Soldat auf offener Straße getötet

19:08FBI: Mann bei Ermittlungen zu Boston-Anschlag erschossen

18:49Merkel lobt "Durchbruch" beim Kampf gegen Steuerflucht

23:15Island: Neue Regierung kündigt Referendum über EU-Beitritt an

23:05Imame beten in Auschwitz für die Opfer des Holocaust

22:21London: Mutmaßlicher Täter gefilmt

22:05Solingen: Bewährungsstrafe für Islamist

21:55Deutschland will Hisbollah auf EU-Terrorliste setzen

21:44Krawalle in Stockholm halten an

21:30Offenbar Terroranschlag in London: Ein Toter

20:53Sozialdemokraten gründen neues internationales Bündnis

20:27Nach Bluttat in London: Cameron unterbricht Frankreich-Besuch

20:01Innenminister beraten über Bekämpfung von Rechtsextremismus

19:56EU will Bankgeheimnis bis Jahresende abschaffen

19:44IAEA: Iran optimiert sein Atomprogramm

19:23London: Mutmaßlicher britischer Soldat auf offener Straße getötet

19:08FBI: Mann bei Ermittlungen zu Boston-Anschlag erschossen

18:49Merkel lobt "Durchbruch" beim Kampf gegen Steuerflucht

18:27Erstes Urteil nach Salafisten-Attacken in Solingen: Ein Jahr auf Bewährung

17:02Bombe am Bonner Hauptbahnhof: Hinweise auf Verbindung zu Salfisten

16:44Merkel stärkt de Maiziere in Drohnenaffäre den Rücken

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

12:43Krise stürzt viele Italiener in Armut

10:22Rekordausgaben der Hochschulen in Deutschland: Fast 44 Milliarden

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

08:05Japan wieder mit Handelsdefizit

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

18:39Vor Bernanke-Anhörung: DAX rührt sich kaum vom Fleck

18:31Frühere Saab-Topmanager nach Verhör wieder auf freiem Fuß

14:58Bahn-Konkurrenz gewinnt Marktanteile

12:47EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

22:55HSV und Arnesen trennen sich

21:03"Forbes": Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt

20:18Oklahoma: Wiederaufbau nach Tornado

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

13:24DDR-Lyrikerin Sarah Kirsch tot

12:25Nummernschilder können bald nach einem Umzug mitgenommen werden

12:21Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

11:24Uriah-Heep-Bassist Trevor Bolder tot

10:51"Harry Potter"-Erstausgabe für 150.000 Pfund versteigert

09:45Tornado: Keine weiteren Opfer erwartet

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

22:53Tornado-Experte: "Man hat kaum eine Chance"

22:01Bayreuth: Polizei warnt vor gefälschten Festspielkarten

21:04Razzia bei Bushido: Verdacht auf Steuervergehen

20:17Paris: Rechtsnationalist erschießt sich in Notre-Dame

22:46Medien: Dutt Kandidat in Bremen

22:40Bremer Sokratis zu Borussia Dortmund?

22:19Hambüchen verpasst Reck-Titel

21:57Bayern setzen Ausrufezeichen in Bamberg

21:53"Fener" erneut Pokalsieger

21:47HSV trennt sich von Frank Arnesen

21:25Löws Notelf in Miami angekommen

21:14Landesligist Schott Jena im DFB-Pokal

21:09Erster Showdown im Kraichgau

20:43Weiter Rätselraten um Wölfe-Aufstellung

20:14Sebastian Jung fällt für U21-EM aus

19:38Vivian Cheruiyot macht Babypause

19:02Zeitung: PSG verhandelt mit Rooney

18:15Stadionverbot gegen NPD-Vorsitzenden

18:02Visconti gewinnt 17.Etappe

17:57Haas folgt Kamke ins Viertelfinale

17:17Aalen-Pleite offenbar abgewendet

17:12Zwei Spiele Sperre für Maik Franz

merkzettel

Bundeswehr

Bundestag billigt Mali-Einsatz

  • Bild Bundeswehreinsatz in Mali
  • Video Mali: Vorschnelle Siegesgewissheit?
  • Video Timbuktu: Ringen um Stabilität
  • BildBundeswehreinsatz in Mali
    Sanitäter neben einem Kettenfahrzeug der Bundeswehr
    VideoMali-Einsatz

    Die Lage in Mali schien geklärt. Französische und malische Einheiten vertrieben die Islamisten in wenigen Wochen aus dem Land. Jetzt greifen diese aber wieder an. Wurde der Sieg zu voreilig verkündet?

    (11.02.2013)
    VideoKampf um Timbuktu

    Der politische Konflikt in Mali hält an. Dadurch ist nun auch die Wirtschaft des Landes bedroht. Die vertriebenen Araber erwirtschafteten in der Vergangenheit 60% der Wirtschaftskraft des Landes.

    (05.02.2013)

    Mit großer Mehrheit hat der Bundestag beschlossen, sich mit bis zu 330 Soldaten an der EU-geführten Mission in Mali zu beteiligen. Mit dem Votum können nun bis zu 180 Bundeswehrsoldaten für die Ausbildungsmission und 150 weitere Soldaten für die logistische Unterstützung des französischen Einsatzes entsandt werden. 

    Rund 87 Prozent der Abgeordneten stimmten den beiden Missionen zur Ausbildung der malischen Armee und zur logistischen Unterstützung des Kampfeinsatzes gegen islamistische Rebellen zu. Einen so großen Rückhalt hat keiner der anderen sechs größeren Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die Linke ist als einzige Fraktion gegen die Mali-Mission. Die beiden Mandate sind zunächst auf ein Jahr befristet.

    Abstimmungsergebnis

    In der namentlichen Abstimmung sprachen sich 496 von 567 Abgeordneten für die deutsche Beteiligung an der Ausbildung von Malis Armee aus. Es gab 67 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Für die Unterstützung des französischen Einsatzes mit Transporthilfen und Luftbetankungen stimmten 492 von 566 Abgeordneten. 66 votierten mit Nein, acht enthielten sich.

    Der CDU-Politiker Andreas Schockenhoff betonte die politische Notwendigkeit des Einsatzes deutscher Truppen, um Mali langfristig zu stabilisieren. Gernot Erler von der SPD bezeichnete es als politisch unverantwortlich, wenn Deutschland Frankreich nicht unterstütze. Auch die Grünen schlossen sich dem Beschluss an und forderten, die Menschenrechtslage besonders im Blick zu behalten. Die Linken-Politikerin Christine Buchholz warf Frankreich vor, aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen in Mali interveniert zu haben. "Terrorismus lässt sich nie mit Krieg bekämpfen."

    Der Mali-Einsatz der Bundeswehr

    Was sind die Aufgaben der deutschen Soldaten?

    Karte Mali - Timbuktu, Gao, Kidal und Bamako / Quelle: ZDF

    Die Soldaten sollen den Kampfeinsatz gegen islamistische Rebellen logistisch unterstützen und die malische Armee ausbilden. Es handelt sich um zwei getrennte Mandate. Für die EU-Ausbildungsmission stellt die Bundeswehr bis zu 180 Soldaten zur Verfügung. Entsandt werden sollen zunächst aber 40 Soldaten für die Schulung von Pionieren und 40 Ärzte und Sanitäter, die ein Lazarett betreiben sollen.

    Logistisch unterstützt die Bundeswehr den Kampfeinsatz mit drei Transall-Transportflugzeugen und eine Spezialflugzeug für die Betankung französischer Kampfflieger. Dafür sind knapp 90 deutsche Soldaten im Einsatzgebiet.

    Wie groß ist der Rückhalt für den Mali-Einsatz?

    Im Bundestag stimmten 87,5 Prozent der anwesenden Abgeordneten für die Ausbildungs- und 86,9 Prozent für die Logistik-Mission. Nur die Linksfraktion lehnte beide Mandate ab. Sie ist grundsätzlich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Der Rückhalt für den Einsatz in Mali ist damit größer als für jeden der anderen sechs größeren Auslandseinsätze der Bundeswehr. Dem Afghanistan-Einsatz stimmten bei der letzten Mandatsverlängerung Ende Januar 74,4 Prozent der anwesenden Abgeordneten zu. Der Marine-Einsatz vor der libanesischen Küste erhielt immerhin 86,7 Prozent Zustimmung, die Kosovo-Mission 86,2 Prozent, die Stationierung von "Patriot"-Raketenabwehrstaffeln in der Türkei 83,1 Prozent.

    Umstrittener ist die Anti-Terror-Mission "Active Endeavour" im Mittelmeer, die im Bundestag im vergangenen Jahr mit nur 54,9 Prozent der Stimmen verlängert wurde. Die Opposition zweifelt mehr als elf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA an der völkerrechtlichen Legitimation der Operation.

    Dem Marine-Einsatz gegen Piraten vor der Küste Somalias, stimmte die Opposition im vergangenen Jahr erstmals mehrheitlich nicht zu, weil sie mit der Ausweitung des Mandats auf Einsätze an Land nicht einverstanden war. Der Anteil der Ja-Stimmen lag daher nur bei 58,3 Prozent.

    Wie lange wird der Einsatz dauern?

    Beide Mandate sind zunächst auf ein Jahr befristet. Zumindest die Ausbildungsmission wird aber mit ziemlicher Sicherheit weitaus länger dauern. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat die Soldaten bereits darauf eingestellt. Der Minister geht zudem davon aus, dass der Einsatz auch gefährlich werden kann: "Kein Einsatz ist ein Spaziergang."

    Die Ausbilder und medizinischen Kräfte werden allerdings außerhalb des Kampfgebiets stationiert. Den Schutz ihres Lagers übernehmen französische Soldaten. Die Begleitung von Soldaten in Kampfeinsätze - wie bei der Ausbildung in Afghanistan üblich - zählt in Mali nicht zum Trainingsprogramm. Damit wird die Gefährdung insgesamt also zunächst deutlich geringer sein als am Hindukusch.

    Bundeswehr unterstützt seit Januar

    Bereits seit Januar unterstützt die Bundeswehr mit drei Transall-Flugzeugen die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS beim Truppentransport in die malische Hauptstadt Bamako. Die EU-Außenminister hatten Mitte Februar eine militärische Ausbildungsmission für Mali beschlossen. Anfang April soll das Training der malischen Soldaten vor Ort starten.


    Islamistische Milizen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida hatten im Frühjahr 2012 den Norden Malis besetzt. Die französischen Streitkräfte griffen im Januar dieses Jahres ein, um ein Vordringen der Islamisten nach Süden und in die Hauptstadt Bamako zu verhindern. Auch afrikanische Soldaten wurden entsandt. Seitdem wurden die islamistischen Kämpfer aus den Städten im Norden zurückgedrängt.

    28.02.2013, Quelle: afp, dpa
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen