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25.05.2013

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Wieder Gruppenvergewaltigung

Busfahrer verschleppt Inderin zu Vergewaltiger-Gruppe

  • Bild Kerzen und Protest gegen Vergewaltigung
  • Video Indiens ungewollte Töchter
  • Video Hallmann: "Tumulte im indischen Gericht"
  • Video Vergewaltigung: Freund belastet Polizei
  • BildKerzen und Protest gegen Vergewaltigung
    Kerzen und Protestschilder gegen Vergewaltigung in Indien / Quelle: dpa
    (Quelle: dpa)
    VideoIndiens ungewollte Töchter

    Markus Lanz macht sich auf eine Reise nach Südindien. Er geht der Frage nach den Tötungen von Mädchen nach: Die bei einer Heirat fällige Mitgift würde die bitterarmen Familien in den Ruin treiben.

    (27.11.2012)
    VideoHallmann: "Tumulte im indischen Gericht"

    "Die Anwälte fordern, dass die Angeklagten keine Verteidigung bekommen", so ZDF-Korrespondent Stephan Hallmann zum Prozess gegen die Männer, die die indische Studentin zu Tode vergewaltigt hatten.

    (08.01.2013)
    VideoVergewaltigung: Freund belastet Polizei

    Der Freund der vergewaltigten Inderin erhebt in einem Fernsehinterview schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Es habe mehr als zwei Stunden gedauert, bis die Frau ins Krankenhaus gebracht wurde.

    (05.01.2013)

    Schon wieder ist eine Frau in Indien Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung geworden. Die 29-Jährige war im nördlichen Bundesstaat Punjab mit einem Bus unterwegs. Als alle anderen Fahrgäste ausgestiegen waren, verschleppten der Busfahrer und ein Helfer sie. Sieben Männer vergewaltigten sie die ganze Nacht hindurch. 

    Sechs Verdächtige seien festgenommen worden, nach einem siebten Mann werde gesucht, so ein Polizeisprecher. Das Vorgehen der mutmaßlichen Täter weist nach Angaben der Polizei Ähnlichkeiten mit dem Fall vom Dezember auf, bei dem eine 23-jährige Inderin in der Hauptstadt Neu-Delhi in einem Bus von sechs Männern vergewaltigt und schwer misshandelt wurde. Die Studentin, die zusammen mit ihrem ebenfalls verletzten Freund anschließend aus dem Bus geworfen wurde, starb an den Folgen des Angriffs.

    Links
    Indien: Der tägliche Kampf der Frauen
    Bei dem jüngsten Fall stieg das spätere Opfer laut Polizei ebenfalls in einen Bus, um nach Hause zu fahren. Der Busfahrer sei nicht auf wiederholte Aufforderungen der Frau eingegangen, in ihrem Heimatdorf anzuhalten, erklärte die Polizei. Stattdessen sei er an eine abgelegene Stelle gefahren, wo die Frau die ganze Nacht über vergewaltigt worden sei. Die Täter sollen miteinander befreundet gewesen sein. Im Anschluss an die Tat habe der Busfahrer die Frau am Samstagmorgen in ihr Dorf gebracht. Noch sei das Ausmaß ihrer Verletzungen unklar, sagte ein Polizei-Sprecher.

    Vorwurf der "Nachlässigkeit"

    Partap Singh Bajwa, ein Politiker aus Punjab und Mitglied der in Neu-Delhi regierenden Kongress-Partei, warf der Polizei "Nachlässigkeit" bei den Kontrollen der Nachtbusse in dem Bundesstaat vor.

    Die brutale Gruppenvergewaltigung vom 16. Dezember in Neu-Delhi hatte in Indien einen Sturm der Empörung ausgelöst. Tausende Menschen gingen wochenlang für Frauenrechte auf die Straßen. Fünf der mutmaßlichen Täter stehen vor Gericht, ihnen droht im äußersten Fall die Todesstrafe. Sie sind unter anderem wegen Mordes, Vergewaltigung und Entführung angeklagt. Ein sechster mutmaßlicher Täter dürfte vor ein Jugendgericht kommen, weil er noch minderjährig sein soll.

    13.01.2013, Quelle: afp, dpa
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