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Bankenkrise
Commerzbank streicht bis zu 6.000 Stellen
VideoCommerzbank wird Stellen streichen
Die Commerzbank wird 4.000 bis 6.000 Arbeitsplätze streichen. Betroffen sind alle Sparten - bis auf die Töchter BreBank und Comdirekt. Keine Überraschung, meint Bankenexperte Gerke zu heute.de. Im Gegenteil: Hier gebe es noch "gewaltiges Potenzial für Jobeinsparungen und Synergieeffekte".
Nun dürfte das große Zittern bei den Mitarbeitern der Commerzbank erst richtig losgehen. Denn das angeschlagene Institut bestätigt, was schon länger vermutet wird: Bis zu 6000 Stellen sollen gestrichen werden. Überrascht hat das Bankenexperte Professor Wolfgang Gerke nicht - im Gegenteil. "Es ist eigentlich nur überraschend, dass es so spät kommt", sagt er zu heute.de. "Da steht sicher ein gewisses Stilhalten dahinter, gerade auch gegenüber den Gewerkschaften".
Professor Wolfgang Gerke
Job-Abbau auch bei der HypoVereinsbank
Auch die HypoVereinsbank will offenbar in diesem Jahr bis zu 600 Arbeitsplätze streichen und mehr als zwölf Filialen dicht machen. Aus dem Umfeld des Kreditinstituts ist ein entsprechender Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigt worden. Es habe bereits Gespräche mit Arbeitnehmervertretern gegeben, hieß es. Nächste Woche soll dann bei der routinemäßigen Sitzung des Gesamtbetriebsrats über den geplanten Stellenabbau gesprochen werden. Ein Sprecher der HypoVereinsbank, die in Deutschland rund 19.000 Menschen beschäftigt, wollte sich zu den Informationen nicht äußern.
Die Stellenstreichungen hängen, so Insider, mit der Neuausrichtung des Privatkundengeschäftes zusammen, den die Bank im November angekündigt hatte. Zudem müsse der Konzern auf das geänderte Verhalten der Kunden reagieren, die heute immer mehr Bankgeschäfte im Internet erledigten.
Auch die HypoVereinsbank will offenbar in diesem Jahr bis zu 600 Arbeitsplätze streichen und mehr als zwölf Filialen dicht machen. Aus dem Umfeld des Kreditinstituts ist ein entsprechender Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigt worden. Es habe bereits Gespräche mit Arbeitnehmervertretern gegeben, hieß es. Nächste Woche soll dann bei der routinemäßigen Sitzung des Gesamtbetriebsrats über den geplanten Stellenabbau gesprochen werden. Ein Sprecher der HypoVereinsbank, die in Deutschland rund 19.000 Menschen beschäftigt, wollte sich zu den Informationen nicht äußern.
Die Stellenstreichungen hängen, so Insider, mit der Neuausrichtung des Privatkundengeschäftes zusammen, den die Bank im November angekündigt hatte. Zudem müsse der Konzern auf das geänderte Verhalten der Kunden reagieren, die heute immer mehr Bankgeschäfte im Internet erledigten.



