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Bundesliga: Düsseldorf steigt ab, Hoffenheim in der Relegation
Wie teuer darf ein Produkt sein?
"Das Gehirn sagt in einer halben Sekunde ja oder nein"
BildPreisschilder im Supermarkt
VideoSind Schnäppchen asozial?
VideoWie Konsumgüter zu Kult-Objekten werden
Welcher Preis ist optimal? Der Forscher Kai-Markus Müller beantwortet die Frage mit moderner Neurowissenschaft. Im heute.de-Interview erklärt er psychologische Preis-Mechanismen und warum es auch mal gut sein kann, ein zu teures Produkt zu kaufen.
heute.de: Sie helfen Unternehmen, einen möglichst hohen Preis für deren Produkte zu finden, ohne dass die Firmen dabei Kunden verlieren. Wie machen Sie das genau?Kai-Markus Müller: Wir können durch Hirn-Scan-Verfahren messen, welchen Preis die Kunden maximal bereit sind, für ein Produkt zu bezahlen – ob jemand also einen Kaffee für drei Euro kauft oder nicht. Dafür verkabeln wir Versuchspersonen mit dem Elektroenzephalogramm und schauen ihnen dann quasi direkt ins Gehirn. Wir fragen: "Eine Tasse Kaffee für zwei Euro?" Da sagt das Gehirn "ja". Aber: "Eine Tasse Kaffee für zehn Euro?" Da sagt das Gehirn "nein". Wir ordnen der Tasse Kaffee ganz verschiedene Preise zu und finden so heraus, wieweit der Kunde mitgeht. Das Gehirn sagt innerhalb der ersten halben Sekunde "ja" oder "nein, da stimmt was nicht".
Zur Person
Kai-Markus Müller ist Gründer und Geschäftsführer der Firma "Neuromarketing Labs". In seinem Buch "NeuroPricing: Wie Kunden über Preise denken" erklärt der 36-jährige promovierte Hirnforscher und Psychologe Preismechanismen im Kunden-Gehirn und wie sich höhere Preise durchsetzen lassen.
Kai-Markus Müller ist Gründer und Geschäftsführer der Firma "Neuromarketing Labs". In seinem Buch "NeuroPricing: Wie Kunden über Preise denken" erklärt der 36-jährige promovierte Hirnforscher und Psychologe Preismechanismen im Kunden-Gehirn und wie sich höhere Preise durchsetzen lassen.



