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Lebensmittelklarheit.de
"Das Portal hat einen Nerv getroffen"
BildWebseite Lebensmittelklarheit.de
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Rund 10.000 Meldungen und Anfragen in eineinhalb Jahren: Verbraucherschützer haben vor dem Start der Grünen Woche in Berlin eine positive Bilanz der Webseite Lebensmittelklarheit.de gezogen. Zugleich sehen sie die Bundesregierung im Kampf gegen Etikettenschwindel in der Pflicht.
Zwischen Inhalt und Verpackung klafft in der Lebensmittelbranche zuweilen eine große Lücke. So etwa dann, wenn auf der Verpackung Geflügelwurst versprochen wird, die Zutatenliste dann aber enthüllt, dass die Wurst auch Schweinefleisch enthält. Oder wenn auf einer Dose Cappuccino-Pulver in großen Lettern "ungesüßt" steht, ein Blick ins Kleingedruckte aber zeigt, dass der Instant-Cappuccino zu 40 Prozent aus Zucker besteht."Viele Verbraucher fühlen sich getäuscht"Rechtlich sind solche Produkte meist nicht zu beanstanden. Die Hersteller könnten sie aber klarer kennzeichnen, um beim Verbraucher keine falschen Erwartungen zu wecken. "Viele Verbraucher fühlen sich durch die Aufmachung von Lebensmitteln getäuscht", erklärte Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), im Vorfeld der Grünen Woche in Berlin.
Die Grüne Woche in Berlin
Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist die weltgrößte Schau der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus. Präsentiert werden rund 100.000 Nahrungs- und Genussmittel, Tausende Tiere und Blüten. Die Grüne Woche lockt ihre Gäste zu einer internationalen Schlemmerreise.
Zur 78. Auflage in diesem Jahr vom 18. bis 27. Januar kommen laut Veranstalter mehr als 1.600 Anbieter aus rund 60 Ländern in die 26 Messehallen am Funkturm. Experten und Politiker diskutieren Fragen der modernen Landwirtschaft und der Ernährungsbranche in mehr als 300 Kongressen, Foren, Podiumsrunden und Seminaren.
Im vergangenen Jahr zog die Grüne Woche 420.000 Besucher an, davon waren 105.000 Fachbesucher. Knapp ein Drittel der 1.576 Aussteller kam aus dem Ausland. Die Unternehmen probieren in Berlin auch aus, wie neue Produkte beim Publikum ankommen.
Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist die weltgrößte Schau der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus. Präsentiert werden rund 100.000 Nahrungs- und Genussmittel, Tausende Tiere und Blüten. Die Grüne Woche lockt ihre Gäste zu einer internationalen Schlemmerreise.
Zur 78. Auflage in diesem Jahr vom 18. bis 27. Januar kommen laut Veranstalter mehr als 1.600 Anbieter aus rund 60 Ländern in die 26 Messehallen am Funkturm. Experten und Politiker diskutieren Fragen der modernen Landwirtschaft und der Ernährungsbranche in mehr als 300 Kongressen, Foren, Podiumsrunden und Seminaren.
Im vergangenen Jahr zog die Grüne Woche 420.000 Besucher an, davon waren 105.000 Fachbesucher. Knapp ein Drittel der 1.576 Aussteller kam aus dem Ausland. Die Unternehmen probieren in Berlin auch aus, wie neue Produkte beim Publikum ankommen.



