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Auslandseinsatz
De Maiziere: Bundeswehr in Mali solange wie nötig
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Mit der Verlegung der ersten deutschen Sanitätssoldaten beginnt in den kommenden Tagen der Bundeswehr-Einsatz in Mali. Verteidigungsminister de Maizière (CDU) hat das Land am Montag besucht - und seiner Regierung versichert: Die Bundeswehr bleibt solange wie nötig.
De Maiziere hatte sich zuvor in Bamako mit dem malischen Übergangspräsidenten Dioncounda Traore getroffen und ihm langfristige Unterstützung bei der Stabilisierung seines Landes zugesichert. Die Bundeswehr werde mit Transportflugzeugen und Militärausbildern helfen, so lange dies nötig sei, sagte der Minister. Ob es bei den von der Europäischen Union vorgesehenen 15 Monaten bleibe, sei davon abhängig, wie nachhaltig der Erfolg sei. Für eine dauerhafte Stabilisierung des Landes seien jedoch auch eine politische Aussöhnung und die Abhaltung von Wahlen nötig, an denen alle Malier teilnehmen können müssten - auch die Flüchtlinge außerhalb des Landes. Die malische Führung hat Wahlen für Juli angekündigt.
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Die Vereinten Nationen erwägen unterdessen die Entsendung einer 10.000 Mann starken Friedenstruppe in die frühere französische Kolonie. Sie soll dort noch vor den für Juli geplanten Präsidenten- und Parlamentswahlen stationiert werden und den Frieden nach dem Abzug der französischen Truppen sichern. Frankreich hatte im Januar eine Boden- und Luftoffensive gegen die Islamisten gestartet, die zwei Drittel des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Im April will das Land mit dem Abzug seiner 4.000 Soldaten aus Mali beginnen. Dann soll die afrikanische Truppe Afisma übernehmen, die später die UN-Truppe bilden könnte. Afisma umfasst rund 6.000 Soldaten zum Großteil aus Westafrika, darunter etwa 2.000 Soldaten aus dem Tschad.



