Mainz 32° sonnig
19.06.2013

13:14Obama und Merkel: Freihandel gut

13:01Merkel/Obama: Datenschutz Thema

12:31Air France-KLM bestellt 25 neue Airbus A350

12:12Regierungen und EU-Parlament ringen weiter um EU-Finanzen

12:03Kunst aus Lego-Steinen in New York

11:41Japan: Strontium belastet Grundwasser in Fukushima

11:35Nigeria: Massaker in Schule

10:55Brasilien: Eliteeinheit schützt Fußballturnier

10:42UNO: Weltweit immer mehr Flüchtlinge

10:39Chrysler beugt sich US-Behörde: 2,7 Millionen Jeeps zurückgerufen

10:25US-Spähprogramm: Rot-Grün drängt Merkel

10:05Karsai setzt Verhandlungen über Sicherheitsabkommen mit USA aus

10:01Wieder Proteste in Brasilien

09:27Bahn rechnet mit Flutschäden im dreistelligen Millionenbereich

09:20Stummer Protest auf Taksim-Platz

09:13Spannung vor Obamas Berliner Rede

08:51Vier deutsche Kulturgüter sind nun Weltdokumentenerbe

08:45Ministerpräsidenten sprechen mit Schäuble über Fluthilfe

13:14Obama und Merkel: Freihandel gut

13:01Merkel/Obama: Datenschutz Thema

12:31Air France-KLM bestellt 25 neue Airbus A350

12:12Regierungen und EU-Parlament ringen weiter um EU-Finanzen

11:41Japan: Strontium belastet Grundwasser in Fukushima

11:35Nigeria: Massaker in Schule

10:55Brasilien: Eliteeinheit schützt Fußballturnier

10:42UNO: Weltweit immer mehr Flüchtlinge

10:25US-Spähprogramm: Rot-Grün drängt Merkel

10:05Karsai setzt Verhandlungen über Sicherheitsabkommen mit USA aus

10:01Wieder Proteste in Brasilien

09:20Stummer Protest auf Taksim-Platz

09:13Spannung vor Obamas Berliner Rede

07:26Gewalt in der Türkei: Ban besorgt

07:18UN: Fluchtgründe nicht nur in Syrien

06:27Obama in Berlin: Amnesty macht Druck

23:17Google will detaillierte Informationen über Spähanfragen veröffentlichen

22:25Mali: Regierung und Tuareg schließen Frieden

10:39Chrysler beugt sich US-Behörde: 2,7 Millionen Jeeps zurückgerufen

09:27Bahn rechnet mit Flutschäden im dreistelligen Millionenbereich

08:42Busunternehmen fürchten neuen Fernbusmarkt

07:55Schmuckliebhaber können mit fallenden Preisen rechnen

20:36Drei große Container-Reedereien schließen Bündnis

18:31Adidas peilt 2014 Rekordumsatz bei Fußballprodukten an

17:08Oetker-Gruppe steigert Umsatz auf fast elf Milliarden Euro

15:29Boeing will langgestreckten "Dreamliner" bis 2018 bauen

14:41Libor-Skandal: Ehemaliger UBS-Händler angeklagt

13:02IG Metall: Mit Mindestlohn im Wahlkampf

12:43Spaniens Anleihezinsen ziehen an

10:33Kampf um Kabel Deutschland: Nach Vodafone auch Liberty Global im Ring

10:19Obama-Signal für Bernanke-Abschied

09:46Autobauer begrüßen Freihandelszone

08:0820 Millionen Euro für Bahn-Lärmschutz im Mittelrheintal

17:22Air Berlin: Warnstreiks ab Mitte der Woche

17:13Startschuss für Verhandlungen über Freihandelszone zwischen EU und USA

15:57Bei Amazon streiken 1.200 Mitarbeiter

12:03Kunst aus Lego-Steinen in New York

08:51Vier deutsche Kulturgüter sind nun Weltdokumentenerbe

08:45Ministerpräsidenten sprechen mit Schäuble über Fluthilfe

07:33Mexiko: Archäologen entdecken vergessene Maya-Stadt

07:06Langzeitexperiment zum Klimawandel beginnt

06:11Defekte Klimaanlagen: Bahn stoppt Züge

20:57Hitze in Deutschland - Wetterdienst sagt Abkühlung voraus

16:34Hochwasser rückläufig - Forscher: Schwere Folgen für Elbregionen

15:07Indien: Mehr als 60 Tote bei Überschwemmungen

12:34Hochwasser weiter rückläufig

11:38Bund und Länder beraten über Fluthilfe

22:47Mexikanischer Vulkan Popocatepetl stößt kilometerhohe Aschewolke aus

21:13Korruptionsvorwürfe: Bürgermeister von Montreal festgenommen

19:18NASA wählt acht neue Astronauten aus

17:47Verkehrstote: 76 Prozent sind Männer

16:32Deich bei Fischbeck fast dicht

15:06Linienrichter in Niederlanden totgetreten: Haftstrafen

13:21Mehr als 12.000 Beschwerden wegen Ärzte-Fehlern

13:01Joachim Löw: Der Chef bin ich

12:50Degen: Christmann ausgeschieden

12:32"Mou" muss früh in Old Trafford ran

12:21Duisburg-Urteil erst am Nachmittag

12:16Stuart O'Grady steht vor 17.Tour

12:03Homuth und Wolfram im Ein-Meter-Finale

11:55Guardiola-Debüt dient gutem Zweck

11:51Fünf Deutsche in Wimbledon gesetzt

11:40Tahiti: Wer kriegt Xavis Trikot?

11:07Zweikampf zwischen Froome und Contador?

10:51Gladbach: 30.000 Dauerkarten verkauft

10:45Kings binden Woynow für sechs Jahre

10:42Uruguay: Sieg gegen Nigeria ist Pflicht

10:34Renfroe: "Werde Freak City vermissen"

10:03FIFA wäscht Hände in Unschuld

08:52Confed-Cup-Städte bitten um Soldaten

08:28Miami erzwingt siebtes Spiel

08:16Klinsmann mit US-Team auf WM-Kurs

merkzettel

Deutschland-Premiere von "3096 Tage"

Der Überlebenskampf der Natascha Kampusch

  • Bild "3096 Tage"
  • Video Premiere: "3096 Tage"
  • Video Kampusch bei "Aktenzeichen XY"
  • Bild"3096 Tage"
    "3096 Tage“ der Natascha Kampusch im Verlies
    VideoPremiere: "3096 Tage"

    Das Entführungsdrama der Österreicherin Natascha Kampusch, die acht Jahre in einem Keller festgehalten und missbraucht wurde, ist nun verfilmt worden. "3096 Tage" feiert in München Premiere.

    (26.02.2013)
    VideoKampusch bei "Aktenzeichen XY"

    Natascha Kampusch ist über 8 Jahre in einem Kellerversteck eingesperrt bis ihr schließlich die Flucht gelingt. In der Sendung "Aktenzeichen XY" spricht sie über diese traumatische Erfahrung.

    (29.11.2012)

    109 Minuten über die jahrelangen Qualen der Natascha Kampusch: Der Kinofilm "3096 Tage" zeigt, was passiert ist. Vieles ist nur schwer zu ertragen. Und doch soll der Film, der heute Deutschland-Premiere feiert, Mut machen. 

    Wie im Traum gleitet das blonde Mädchen die menschenleere Skipiste in einer weiß getünchten Gebirgslandschaft hinab. "Es war klar, nur einer von uns konnte überleben. Und am Ende war ich es und nicht er", sagt eine Stimme aus dem Off. Damit ist das Thema in "3096" Tage gesetzt, sollte man meinen. Ein Zweikampf zwischen Natascha Kampusch und ihrem Entführer, der sie achteinhalb Jahre gefangen hielt.

    Natascha Kampusch und Rudi Cerne im Wiener Stadtpark / Quelle: ZDF

    Natascha Kampusch
    Quelle: ZDF

    Der Filmbeginn weist in die Irre

    Der Beginn des Films weist jedoch in die Irre. Für das Mädchen (Amelia Pidgeon) und später die junge Frau (Antonia Campbell-Hughes) im Kellerverlies geht es weniger um einen Zweikampf als ums reine Überleben, um die Rettung der eigenen Persönlichkeit und um das Ertragen des unfassbaren Leids.

    Der arbeitslose Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil (Thure Lindhardt) entführte die damals zehnjährige Natascha am 2. März 1998 auf ihrem Weg zur Schule. Achteinhalb Jahre hielt er das Mädchen in einem fünf Quadratmeter kleinen Kellerverlies unter seinem Haus in der Nähe von Wien gefangen und misshandelte es schwer, körperlich und seelisch. Am 23. August 2006 konnte die inzwischen 18-jährige Frau fliehen. Der Entführer warf sich vor die S-Bahn.


    Am Drehbuch schrieb Eichinger mit

    Ein Teil des Drehbuchs stammt noch von dem vor zwei Jahren überraschend gestorbenen Produzenten Bernd Eichinger. Die Umsetzung des Films übernahmen die Regisseurin Sherry Hormann ("Wüstenblume") und ihr Ehemann, der preisgekrönte Kameramann Michael Ballhaus. Sie drehten mit weitgehend unbekannten Schauspielern in englischer Sprache.

    Dabei schont die Regisseurin die Zuschauer nicht. Kein Aspekt des Martyriums von Kampusch wird ausgelassen: Der Entführer quält Natascha Kampusch mit Einsamkeit und Drohungen. Er lässt sie jahrelang hungern, verprügelt sie brutal und vergewaltigt sie. Bei ihrer Flucht wiegt die abgemagerte 18-Jährige nur noch 38 Kilogramm, so viel wie als 10-Jährige bei der Entführung.


    "Ich bin deine Familie"

    Auf ihre verzweifelten Bitten um Kontakt zu ihrer Mutter antwortet Priklopil: "Ich bin deine Familie. Ich bin alles für dich, weil ich dich erschaffen habe." Um die Isolation zu überstehen, gibt Kampusch sich selbst mit Hilfe eines Lexikons Schulunterricht. Sie wechselt zwischen Anpassung und Auflehnung gegen ihren Entführer. In ihren schlimmsten Momenten habe sie versucht, das Geschehen wie aus der Ferne zu betrachten, als ob sie ihren eigenen Körper verlassen habe, berichtet sie später. Nicht nur die Kamera, auch die Tonspur fängt die klaustrophobische Atmosphäre ein. Der Ventilator, die Tür des Verlieses, ein Uhrticken - jeder Ton dröhnt zuweilen unerträglich in den Ohren der Gefangenen.

    Auf Tränenfluten oder eine dramatische Musikuntermalung verzichtet der Film - aber nicht auf Nackt- und Vergewaltigungsszenen, die teilweise voyeuristisch erscheinen. In ihrer Autobiografie wollte sich Kampusch diesen Rest an Privatheit bewahren. Die Verfilmung ist da weniger zurückhaltend.

    Schwer zu ertragen

    Trotzdem bleibt "3096 Tage" sachlich. Er bildet ab, was passiert ist. Auch die scheinbare Endlosigkeit der Gefangenschaft, die sich in einzelnen nummerierten Tagen im Ablauf von Hunderten und Tausenden anderer Tage zeigt.

    Gerade wegen seiner realistischen Abbildung ist vieles für den Zuschauer schwer zu ertragen. Die Regisseurin Hormann argumentiert, ihr gehe es vor allem um die innere Kraft dieses heranwachsenden Kindes. Der Film könne trotz allem "sehr viel Mut machen". Als der Entführer bei einem gemeinsamen Aufenthalt im Vorgarten nicht aufpasst, kann Kampusch fliehen. Der Film endet wenig später. Für die echte Natascha Kampusch endet ihre Gefangenschaft nie, wie sie kürzlich über ihr Trauma sagte.

    26.02.2013, Quelle: von Andreas Rabenstein, dpa
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen