- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Tablet-PCs
Der Siegeszug der digitalen Surfbretter
BildBild
VideoMini-Tablets im Test
VideoWISO-Tipp: Mobile Computer im Vergleich
VideoGefahr durch Apps bei Android
Handlich, leicht, leistungsfähig: Immer mehr User surfen, twittern oder shoppen per Tablet-PC. Auch Zeitungsverleger wittern Morgenluft und bieten kostenpflichtige Apps an. Schlechte Prognosen für E-Book-Reader: Tablets verdrängen sie vom Markt.
Alfred Krüger schreibt für heute.de über Themen aus der Netzkultur
Quelle: Alfred Krüger
Quelle: Alfred Krüger
Knapp 20 Jahre später ist der Siegeszug der mobilen Alleskönner nicht mehr aufzuhalten. Der IT-Branchenverband Bitkom schätzt, dass 2012 allein in Deutschland rund 3,2 Millionen digitale Flachmänner einen Käufer fanden. "Seit der Einführung der ersten kommerziell erfolgreichen Geräte im Jahr 2010 haben sich Tablet-Computer innerhalb kurzer Zeit auf dem Markt etabliert", so Bitkom-Präsident Dieter Kempf.Die Vorteile der neuen Geräteklasse liegen auf der Hand. iPad und Co. sind leicht und leistungsfähig sowie per Touchscreen einfach zu bedienen. Laut Bundesverband Digitale Wirtschaft surft bereits jeder Neunte per Tablet-PC durchs Netz. Besonders beliebt sind die digitalen Surfbretter offenbar bei den 30- bis 44-Jährigen. In dieser Altersgruppe nennt jeder Fünfte ein Tablet sein Eigen – mit steigender Tendenz auch in den anderen Altersgruppen.Mit dem zweiten Bildschirm auf der Couch
Links
Google-Studie: Tablet-Nutzung
Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich
Sicherer Umgang mit Tablet-PCs
Kriminelle nehmen Android-Tablets ins Visier
iPad und Co. im Höhenflug: 2012 wurden weltweit mehr als 122 Millionen Tablet-PCs verkauft. Für 2013 wird mit über 170 Millionen verkaufter Geräte gerechnet. Damit werden die mobilen Alleskönner auch für Kriminelle attraktiv.
Tablet-PCs sind vollwertige Computer und können sich im Prinzip ebenso wie Desktop-Rechner oder Laptops mit Schadprogrammen infizieren. Deren Zahl werde 2013 rapide steigen, melden Antivirenfirmen. Besonders betroffen sind Tablets mit Android-Betriebssystem.
Das Android-"Ökosystem" erfülle für Kriminelle alle Kriterien, warnt die russische Antivirenfirma Kaspersky. "Es ist weit verbreitet, man kann problemlos Anwendungen für dieses Betriebssystem entwickeln, und die Nutzer des Systems können sich Programme (…) aus jeder Ecke des Internets herunterladen."
Apps nur aus sicheren Quellen laden
Anders als beim offenen Android-Betriebssystem ist bei Apple der Download von Apps nur aus einer einzigen Quelle gestattet: dem unternehmenseigenen App Store. iPad-Besitzer unterliegen dadurch einem geringeren Sicherheitsrisiko. Bevor eine App zum Download freigegeben wird, wird sie auf Bits und Bytes geprüft. Schädliche Apps gelangen nur sehr selten in den App Store.
Kontrollen gibt es auch bei Google Play, der offiziellen Download-Plattform für Android-Apps. Ein Schadprogramm-Scanner namens Bouncer durchsucht das Angebot automatisch nach schädlichen Apps. Experten raten, Apps nur aus offiziellen Quellen zu laden und obskure Angebote zu meiden. Das gilt auch für Tablets mit Microsofts Betriebssystem Windows 8.
Vorsicht, neugierige Apps!
Standortdaten, Adressbücher, Gerätenummern: Viele Apps geben mehr über den Nutzer preis, als diesem lieb sein dürfte. Meist gehen die gesammelten Informationen nicht an den Hersteller der App, sondern zum Beispiel an ein Werbenetzwerk oder an einen professionellen Nutzungsauswerter wie das US-Unternehmen Flurry. Hier werden die Daten gesammelt und zu Profilen verknüpft. Anschließend werden sie verkauft und für personalisierte Werbung benutzt, sagen Datenschützer.
Bei der Installation einer App sollte man deshalb genau darauf achten, welche Zugriffsrechte diese App verlangt. So benötigt etwa eine Spiele-App keinen Zugriff auf das persönliche Adressbuch. Im Zweifel sollte man auf neugierige Apps verzichten.
Schutzprogramme installieren
Umfragen zufolge haben bisher nur fünf Prozent der Tablet-Besitzer auf ihren Geräten Schutzprogramme installiert. Dabei bietet die Sicherheitsbranche über die offiziellen Download-Plattformen eine Reihe kostenpflichtiger und kostenloser Apps an, die vor Netzangriffen und schädlichen Programmen schützen sollen.
Gute Schutzprogramme enthalten zudem Funktionen, die bei Verlust oder Diebstahl eines Tablets nützlich sind – so etwa Ortungsfunktionen, die Möglichkeit zum ferngesteuerten Sperren eines Tablets oder die Fernlöschung aller Daten. Einige Apps fertigen unbemerkt Fotos des aktuellen Tablet-Nutzers an und schicken sie an den eigentlichen Besitzer des Geräts. Sie warnen zudem vor gefährlichen Links, die per E-Mail, über soziale Netzwerke oder QR-Codes in die Geräte kommen.
Vor unbefugtem Zugriff schützen
Persönliche Daten, E-Mails, Fotos – wer nicht möchte, dass jeder darauf Zugriff hat, sollte sein Tablet mit einem Passwort schützen. Beim iPad kann man die ins Betriebssystem integrierte Code-Sperre nutzen. Ist sie aktiv, startet das Gerät nur dann, wenn man den richtigen Code eingibt. Voreingestellt ist ein Code aus vier Ziffern. Sicherer ist ein mehrstelliges Passwort, das aus Ziffern und Buchstaben besteht.
Entsprechendes gilt für Android-Geräte. Hier sollte die Bildschirmsperre aktiviert werden. Um den Bildschirm freizugeben, kann man auch ein Entsperrmuster verwenden. Dadurch lässt sich der Bildschirm einfacher und bequemer als durch die Passworteingabe entsperren. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Dateien auf seinem Tablet auch verschlüsseln.
Vorsicht bei öffentlichen WLANs
Ob Bahnhof, Flughafen oder Café – an vielen Orten gibt es mittlerweile freies WLAN, in das man sich ohne Passwort einloggen kann. Bei der Nutzung eines ungeschützten WLANs ist immer Vorsicht geboten. Der Datenverkehr kann von Unbekannten ohne großen Aufwand mitgeschnitten werden.
Nur mal eben schnell die E-Mails checken, und schon können die Zugangsdaten gestohlen sein. Probleme gibt es insbesondere dann, wenn die aufgerufenen Webseiten nicht über eine sichere Verbindung (erkennbar am Adresspräfix "https"), sondern über eine herkömmliche Verbindung mit dem Präfix "http" erreichbar sind.
Deutschlands Verleger setzen in Tablet-Computer große Hoffnungen. Denn anders als der durchschnittliche PC- und Laptop-Nutzer sind viele Tablet-Besitzer offenbar bereit, für Inhalte aus dem Internet zu zahlen. Viele Zeitungen und Zeitschriften gibt es deshalb mittlerweile auch als kostenpflichtige E-Paper oder Apps für Smartphones und Tablets.Laut Allensbacher Computer- und Technik-Analyse würde jeder fünfte Tablet-Nutzer für eine Zeitungs-App auch in die Tasche greifen. Sieben Prozent haben eine solche App schon abonniert. Die Erwartungen der Branche sind dementsprechend hoch. Doch Zeitungs-Apps sind auch auf iPad und Co. keine Selbstgänger, wie das gescheiterte App-Projekt "The Daily" zeigt.iPad-Zeitung "The Daily" eingestellt



