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19.06.2013

15:19USA und Deutschland üben Schulterschluss

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14:35Bund und Länder einigen sich auf Fluthilfe-Finanzierung

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13:42Obama: Drohnenangriffe werden nicht von Deutschland aus gesteuert

13:14Obama und Merkel: Freihandel gut

13:01Obama verteidigt Spähprogramm PRISM

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10:42UNO: Weltweit immer mehr Flüchtlinge

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10:25US-Spähprogramm: Rot-Grün drängt Merkel

10:05Karsai setzt Verhandlungen über Sicherheitsabkommen mit USA aus

10:01Wieder Proteste in Brasilien

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17:13Startschuss für Verhandlungen über Freihandelszone zwischen EU und USA

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20:57Hitze in Deutschland - Wetterdienst sagt Abkühlung voraus

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11:38Bund und Länder beraten über Fluthilfe

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15:22Säbelfechter geschlossen im Hauptfeld

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14:30Nationalgarde in Spielorte entsandt

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12:03Homuth und Wolfram im Ein-Meter-Finale

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Weltwirtschaftsforum

"Deutschland muss massiv in Bildung investieren"

  • Video Schlieker: "Mit einer Stimme sprechen"
  • Video Politik und Ökonomie in Davos
  • Video Alte Finanzwelt sucht neue Ordnung
  • Infografik Euro-Zone in der Krise
  • VideoSchlieker: "Mit einer Stimme sprechen"

    Für die europäische Wirtschaftswelt wäre es gut, "wenn Europa geschlossen mit einer Stimme sprechen würde", so ZDF-Korrespondent Schlieker aus Davos. Camerons Ziele seien nicht unumstritten in der EU.

    (24.01.2013)
    VideoPolitik und Ökonomie in Davos

    Beim Weltwirtschaftsforum forderte Großbritanniens Premier Cameron eine neue Vereinbarung für Europa als Wachstumsmaschine zu machen. Kanzlerin Merkel plädierte für eine dauerhafte Stabilitätsunion.

    (24.01.2013)
    VideoAlte Finanzwelt sucht neue Ordnung

    In Davos wird deutlich, dass die Wirtschaftskarten neu gemischt werden. Expertenmeinung: China kommt, die Bedeutung Europas wird schwinden - nicht zuletzt, weil Europa in zentralen Fragen uneins ist.

    (24.01.2013)
    InfografikEuro-Zone in der Krise
    (Quelle: ZDF)

    Die Skepsis ist auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos allgegenwärtig: Wird China weiter wachsen? Wie wettbewerbsfähig ist Deutschland? Im heute.de-Interview fordert der Wirtschaftsexperte Norbert Winkeljohann von der deutschen Politik mehr Engagement in der Bildung. 

    heute.de: Herr Winkeljohann, wie erleben Sie Davos dieses Jahr?

    Links
    Merkel: Europa könnte instabil werden
    Norbert Winkeljohann:
    Wir haben für unsere Untersuchung mehr als 1.330 Unternehmenschefs befragt und die Erkenntnisse sind: Es zeigt sich Skepsis, wenn auch nicht mehr so stark wie im letzten Jahr. Die Manager fragen sich zum Beispiel, ob das Wachstum in China wirklich weitergeht und ob die USA in eine Rezession rutschen. Was den Euro betrifft, so ist man mittlerweile der Meinung, dass er stabil bleibt. Allerdings: Große Unbekannte sind die Zukunft Frankreichs und die Stabilität anderer Nachbarländer.

    heute.de: Wie sehen das die deutschen Firmenchefs?

    Zur Person
    Norbert Winkeljohann / Quelle: PWC

    Norbert Winkeljohann ist Sprecher des Vorstandes von Pricewaterhouse Coopers Deutschland. Zudem wird er regelmäßig zu Anhörungen des Finanzausschusses des Bundestages eingeladen.

    Winkeljohann: Da hatten wir ja letztes Jahr die Schlagzeile aus unserer Untersuchung: Die Deutschen sind Optimismus-Weltmeister, 75 Prozent hatten sich da zum erwarteten Wachstum positiv geäußert. Dieser Wert ist auf knapp 50 Prozent heruntergegangen, das heißt, es ist inzwischen eine größere Zurückhaltung da, was die Perspektiven wirtschaftlichen Wachstums anbelangt.

    heute.de: Was mir aufgefallen ist: Unter den internationalen Topmanagern sehen zwölf Prozent Deutschland als das Wachstumsland 2013, das hört man ja nicht so oft.

    Winkeljohann: Ja, genau, und das sollten wir auch immer wieder in die Debatte werfen: Dass wir weltweit als Wachstumsregion gesehen werden – der normale Verbraucher bei uns käme gar nicht auf die Idee. Aber in der Tat ist es so, dass China da an der Spitze liegt, dann kommen die USA, dann Brasilien und an vierter Stelle kommen wir. Im Moment sind wir noch hoch angesehen mit unserer Innovationskraft und mit den Produkten, die wir in der Welt verkaufen können. Und: Wir liegen da vor Indien.

    Offizielle Social-Media-Kanäle zu Davos

    Das Weltwirtschaftsforum in Davos war lange bekannt dafür, sich hermetisch von der Außenwelt abzuriegeln. Doch dieses Jahr ist es auf zahlreichen Social-Media-Kanälen präsent:

    Das offizielle Hahstag zum Weltwirtschaftsforum lautet: #WEF

    Auf vier Kanälen gleichzeitig können die Diskussionsrunden verfolgt werden: Live-Video

    Das Weltwirtschaftsforum hat eine Facebook-Seite eingerichtet: Davos bei Facebook

    Zudem gibt es Informationen zu Davos auf dem offiziellen Twitter-Account: @WEF

    Eine Seite mit ausgewählten Tweets: Twitter-Wall

    heute.de: Stichwort Schwellenländer – hier in Davos spricht man über Südamerika und vor allem Afrika als nächste große Wachstumsgeschichte. Ist das eine Art Hype oder real?

    Winkeljohann: Das ist eine berechtigte Frage, aber sehen wir es mal so: China wird bisher immer als Niedriglohnland gesehen, aber die machen sich ihrerseits Sorgen, dass die Konkurrenz aus Malaysia und Indonesien bald günstiger sein könnte. Ähnlich wird das irgendwann mit Afrika sein. Wir selbst als PwC sind dort schon intensiv engagiert, China ist dort sehr präsent. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich in Afrika auch die politischen Bedingungen ändern, nicht überall gleichzeitig, aber es wird einige Länder mit Fortschritten geben.

    heute.de: Noch einmal zurück zu uns. Wir haben noch immer den Ruf, gute Ingenieure zu haben und pfiffige Produkte anbieten zu können. Ein Vorteil, der aber auch leicht verspielt werden könnte, oder?

    Links
    Davoser Einsichten

    Winkeljohann: Das ist sicherlich ein wunder Punkt, den Sie da ansprechen. Im Moment, das zeigt unsere Umfrage, verlassen sich Firmen weltweit noch auf Deutschland, und zwar aus Kostengründen. Man kauft von uns lieber Patente und Lizenzen ein, als selbst teure Forschung zu betreiben – das hilft uns natürlich. Aber man muss etwas dafür tun. Wenn wir weiter nur so schwach in Bildung und Ausbildung investieren, dann wird uns das Thema deutsche Ingenieurskunst nicht auf Dauer erhalten bleiben. Wir müssen massiv investieren, damit die Hochschulen auch weiter so gute Ingenieure ausbilden können wie bisher. Die Chinesen holen auf, viele ihrer Wissenschaftler haben internationale Ausbildungen, die haben in der ganzen Welt studiert, und das wird seine Spuren hinterlassen. Wir müssen uns aufraffen, das Thema Bildung, Bildung, Bildung, muss in der Prioritätenskala unserer Politiker noch deutlich weiter nach oben rücken. Das, was geschieht, ist sicherlich gut und nett gemeint, aber es nicht das, was wir brauchen, um noch einmal einen Quantensprung zu tun, um weiter vorne zu bleiben.

    Das Interview führte Reinhard Schlieker

    24.01.2013
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