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Hauptversammlung
Dicke Luft bei ThyssenKrupp
VideoDicke Luft bei ThyssenKrupp
VideoThyssen-Krupp macht Milliardenverlust
Räte ratlos, Aktionäre aufgebracht
von Reinhard SchliekerMilliardenverluste, Pleiten in Südamerika oder Lustreisen für Gönner - es gibt viel zu besprechen auf der Hauptversammlung von ThyssenKrupp. Aktionäre des Stahlkonzerns begehren auf. Im Zentrum der Probleme: Aufsichtsratchef Gerhard Cromme.Fast schade, dass es eine Hauptversammlung nur einmal im Jahr geben kann. Bei ThyssenKrupp ergäbe sich auch alle drei Monate genügend Gesprächsbedarf für die Aktionäre. So also debattiert man diesmal über alles, was sich so angesammelt hat seit letztem Jahr – und das ist reichlich und vieles auch unerfreulich.An den Machthabern perlt alles abInsofern lässt sich kaum sagen, was im Mittelpunkt der Debatte stehen sollte. Sind es die Fehlplanungen des Stahlkonzerns in Südamerika?
Reinhard Schlieker berichtet für heute.de über Wirtschaftstemen
ThyssenKrupp in Zahlen
Der Industriekonzern ThyssenKrupp ist der größte deutsche Stahlhersteller. Das Unternehmen entstand 1999 aus der Fusionen der beiden Traditionsunternehmen Thyssen und Krupp. Neben Stahl gehören auch der Bau von großen Industrieanlagen, Marineschiffen, Aufzügen und Rolltreppen sowie Autoteilen zur Produktpalette.
Für das zurückliegenden Geschäftsjahr 2011/2012 (30. September) will das Unternehmen nach einem Verlust von fünf Milliarden Euro die Dividende streichen. Hintergrund sind milliardenschwere Fehlinvestitionen in Stahlwerke in Übersee. Bereits im Jahr zuvor hatte das Unternehmen wegen hoher Wertberichtigungen einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro verbucht.
Der Umsatz des Konzerns war im vergangenen Geschäftsjahr um 4,2 Prozent auf 47,1 Milliarden Euro zurückgegangen. Darin enthalten sind jedoch noch die zum Verkauf gestellten Stahlwerke in Übersee und die mittlerweile abgegebene Edelstahlsparte Inoxum. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 rechnet der Konzern mit den fortgeführten Aktivitäten mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von rund 40 Milliarden Euro. ThyssenKrupp beschäftigt weltweit über 150.000 Mitarbeiter.
Der Industriekonzern ThyssenKrupp ist der größte deutsche Stahlhersteller. Das Unternehmen entstand 1999 aus der Fusionen der beiden Traditionsunternehmen Thyssen und Krupp. Neben Stahl gehören auch der Bau von großen Industrieanlagen, Marineschiffen, Aufzügen und Rolltreppen sowie Autoteilen zur Produktpalette.
Für das zurückliegenden Geschäftsjahr 2011/2012 (30. September) will das Unternehmen nach einem Verlust von fünf Milliarden Euro die Dividende streichen. Hintergrund sind milliardenschwere Fehlinvestitionen in Stahlwerke in Übersee. Bereits im Jahr zuvor hatte das Unternehmen wegen hoher Wertberichtigungen einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro verbucht.
Der Umsatz des Konzerns war im vergangenen Geschäftsjahr um 4,2 Prozent auf 47,1 Milliarden Euro zurückgegangen. Darin enthalten sind jedoch noch die zum Verkauf gestellten Stahlwerke in Übersee und die mittlerweile abgegebene Edelstahlsparte Inoxum. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 rechnet der Konzern mit den fortgeführten Aktivitäten mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von rund 40 Milliarden Euro. ThyssenKrupp beschäftigt weltweit über 150.000 Mitarbeiter.



