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19.06.2013

09:20Stummer Protest auf Taksim-Platz

09:13Spannung vor Obamas Berliner Rede

08:51Vier deutsche Kulturgüter sind nun Weltdokumentenerbe

08:45Ministerpräsidenten sprechen mit Schäuble über Fluthilfe

08:42Busunternehmen fürchten neuen Fernbusmarkt

08:11Grüne: US-Spähen Einhalt gebieten

08:01Wieder Proteste in Brasilien

07:55Schmuckliebhaber können mit fallenden Preisen rechnen

07:33Mexiko: Archäologen entdecken vergessene Maya-Stadt

07:26Gewalt in der Türkei: Ban besorgt

07:18UN: Fluchtgründe nicht nur in Syrien

07:06Langzeitexperiment zum Klimawandel beginnt

06:42UNO: Weltweit immer mehr Flüchtlinge

06:27Obama in Berlin: Amnesty macht Druck

06:11Defekte Klimaanlagen: Bahn stoppt Züge

23:17Google will detaillierte Informationen über Spähanfragen veröffentlichen

22:25Mali: Regierung und Tuareg schließen Frieden

21:29USA und Taliban wollen über Frieden in Afghanistan verhandeln

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21:11EU-Spitze lobt G8-Beschlüsse zum Kampf gegen Steuersünder

20:20Barack Obama in Berlin gelandet

20:12Litauen ratifiziert EU-Assoziierungsabkommen mit Serbien

20:03Brasiliens Präsidentin: Verständnis für Forderungen der Massenproteste

19:52US-Behörden: Überwachungsprogramme vereitelten 50 Terrorpläne

19:19Weiteres Ermittlungsverfahren gegen Beate Zschäpe

19:06Deutsche Unterstützung für Demonstranten in der Türkei

08:42Busunternehmen fürchten neuen Fernbusmarkt

07:55Schmuckliebhaber können mit fallenden Preisen rechnen

20:36Drei große Container-Reedereien schließen Bündnis

18:31Adidas peilt 2014 Rekordumsatz bei Fußballprodukten an

17:08Oetker-Gruppe steigert Umsatz auf fast elf Milliarden Euro

15:29Boeing will langgestreckten "Dreamliner" bis 2018 bauen

14:41Libor-Skandal: Ehemaliger UBS-Händler angeklagt

13:02IG Metall: Mit Mindestlohn im Wahlkampf

12:43Spaniens Anleihezinsen ziehen an

10:33Kampf um Kabel Deutschland: Nach Vodafone auch Liberty Global im Ring

10:19Obama-Signal für Bernanke-Abschied

09:46Autobauer begrüßen Freihandelszone

08:0820 Millionen Euro für Bahn-Lärmschutz im Mittelrheintal

17:22Air Berlin: Warnstreiks ab Mitte der Woche

17:13Startschuss für Verhandlungen über Freihandelszone zwischen EU und USA

15:57Bei Amazon streiken 1.200 Mitarbeiter

14:45Rösler bringt Verordnung zur Netzneutralität auf den Weg

14:33Immobilienbranche will in diesem Jahr 16.000 neue Wohnungen bauen

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20:57Hitze in Deutschland - Wetterdienst sagt Abkühlung voraus

16:34Hochwasser rückläufig - Forscher: Schwere Folgen für Elbregionen

15:07Indien: Mehr als 60 Tote bei Überschwemmungen

12:34Hochwasser weiter rückläufig

11:38Bund und Länder beraten über Fluthilfe

22:47Mexikanischer Vulkan Popocatepetl stößt kilometerhohe Aschewolke aus

21:13Korruptionsvorwürfe: Bürgermeister von Montreal festgenommen

19:18NASA wählt acht neue Astronauten aus

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16:32Deich bei Fischbeck fast dicht

15:06Linienrichter in Niederlanden totgetreten: Haftstrafen

13:21Mehr als 12.000 Beschwerden wegen Ärzte-Fehlern

12:28Urteil gibt Fahrradfahrern ohne Helm eine Mitschuld

08:52Confed-Cup-Städte bitten um Soldaten

08:28Miami erzwingt siebtes Spiel

08:16Klinsmann mit US-Team auf WM-Kurs

22:10Wolfsburg im Meisterschaftsfinale

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21:50V.Williams sagt für Wimbledon ab

20:04Jordanien und Usbekistan wahren Chance

19:26Spanien ist wieder U21-Europameister

18:51Scheidhauer zurück nach Wolfsburg

18:35Punzel/Klein holen Silbermedaille

17:50MotoGP 2014 mit 28 Fahrern

17:34FA chasst U21-Coach Pearce

17:04Kerber siegt zum Auftakt

17:03Kaymer will in München gewinnen

17:01Deutsche Teams bleiben ohne Medaille

16:54Hamburger SV will Basels Zoua

16:16Hockey-Frauen stehen im Endturnier

16:14Oka Nikolov verlässt Frankfurt

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Nach der Italien-Wahl

"Die Ruhe war nur trügerisch"

  • Bild Wahlausgang in Italien
  • Video Italien: "Kreativität oder Neuwahlen?"
  • Video Italien nach der Wahl
  • Bilderserie Berlusconi: Fettnäpfchen und Skandale
  • BildTageszeitung in Italien
    Zeitungsleser
    VideoItalien: "Kreativität oder Neuwahlen?"

    Laut ZDF-Korrespondentin Antje Pieper ist die Unsicherheit in Italien groß. Um eine Regierung zu bilden sei nun viel italienische Kreativität notwendig oder es werde doch Neuwahlen geben.

    (26.02.2013)
    VideoItalien nach der Wahl

    Mit einer Protestwahl gegen die Wirtschaftskrise haben die Italiener ihr Land an den Rand der Unregierbarkeit gebracht. Nach Auszählung der Stimmen erzielte kein Lager eine regierungsfähige Mehrheit.

    (26.02.2013)
    BilderserieBerlusconi: Fettnäpfchen und Skandale
    Francesca Pascale und Silvio Berlusconi
    (21.12.2012)

    Mit dem Comeback von Berlusconi und dem Wahlerfolg von Grillo haben die Italiener zwei Euro-Skeptiker ins Boot geholt. Reformen ade? Bersani müsste sie gegen die Hälfte der Bevölkerung durchpeitschen, sagt Politik-Experte Lüder Gerken im heute.de-Interview. 

    Links
    Italien in Schockstarre

    heute.de: Pier Luigi Bersani erfolgreich mit einer knappen Mehrheit im Abgeordnetenhaus – Silvio Berlusconi und das Protestbündnis „Fünf Sterne“ mit Beppe Grillo sehr stark im Senat. Wie viel sagt das über die Zerrissenheit, über den Reformwillen und über die politische Handlungsfähigkeit Italiens aus?

    Lüder Gerken: Viel, es zeigt nämlich, dass rund die Hälfte der italienischen Wähler sich gegen Reformen stemmen, denn sowohl Berlusconi als auch der Komiker Beppe Grillo haben sich klar gegen jede Reformen ausgesprochen und beide zusammen kommen auf rund 50 Prozent der Wählerstimmen. Selbst wenn also Bersani noch eine knappe Mehrheit im Senat schaffen würde, so müsste er dann Reformen gegen den Willen der Hälfte seiner Bevölkerung durchpeitschen. Das ist kaum möglich.


    heute.de: Warum ist es so dramatisch, wenn die politische Macht im italienischen Abgeordnetenhaus und im Senat auseinander driften?

    Zur Person
    Lüder Gerken / Quelle: CEP

    Prof. Lüder Gerken leitet das Centrum für Europäische Politik in Freiburg. Das CEP versteht sich als europapolitischen Think-Tank der Stiftung Ordnungspolitik.

    Gerken: Weil dann eine Blockade jederzeit möglich ist, ein Gesetz braucht die Zustimmung beider Kammern des Parlaments.


    heute.de: Geraten der Euro und die Eurozone nun massiv unter Druck? Ist das nur eine weitere Etappe in der Krise – oder stellt sich nun möglicherweise (wieder) die prinzipielle Frage nach einer Überlebenschance für die gemeinsame Währung?

    Gerken: Die Gefahr, dass sich diese Frage wieder prinzipiell stellt, ist leider nicht von der Hand zu weisen. Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft innerhalb der Eurozone, Italien hat nun mal ein ganz anderes Gewicht als Zypern oder Griechenland. Zudem: Italien hat sich bisher mit rund 19 Prozent an der Finanzierung des Europäischen Stabilitätsmechanismus beteiligt, sollte Italien also ausfallen, wird es für die verbliebenen Staaten umso teurer. Und ganz fürchterlich wird es, wenn Italien sogar selbst unter den Rettungsschirm muss, spätestens dann stellt sich die Überlebensfrage unserer Gemeinschaftswährung.


    heute.de: Um Griechenland, Portugal, Spanien oder auch den Pleitekandidaten Zypern war es zuletzt verdächtig ruhig geworden. Wird die Stimmung wieder ruppiger – was dürfen wir nun nach der Italienwahl in den kommenden Wochen und Monaten erwarten?

    Gerken. Die Angst der Märkte dürfte wieder zunehmen, die Ruhe der jüngsten Zeit war nur eine trügerische, denn die Ursachen, die zu dieser Krise geführt hatten, bestehen ja immer noch weiter: Die Volkswirtschaften einiger Staaten sind schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig.

    Das Interview führte Christian Thomann-Busse

    26.02.2013
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