- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Ingolstadt
- Kalkar
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Fossil oder alternativ?
Energiewende: Kampf der Interessen
BildKohlekraftwerk in Datteln
VideoErdgasförderung mit giftiger Chemie
VideoEnergiewende zum Nachteil der Kommunen?
VideoHeftiger Gegenwind für Strompreisbremse
Der Umweltminister will die Energiewende retten. Doch der Markt hat seine eigenen Gesetze: Fossile Brennstoffe könnten wieder Boden gewinnen. Ideologie, Ökonomie und reiner Pragmatismus kämpfen um die Zukunft.
Paderborn will Strom. Aber aus Wind. Nicht aus dem Erdgas, das unter dem Kreisgebiet vermutet wird. Das aber will der amerikanische Fracking-Spezialist BNK Petroleum erschließen. "Wir spüren großen Druck", heißt es in Paderborn, wo man sich etwa Sorgen macht um die Aabach-Talsperre, die rund 250.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt.Auch in Deutschland rückt "Fracking" näher
Michael Braun schreibt für heute.de über Wirtschaftsthemen.
Links
Die Welt im Gasrausch
Ebbe im Klimafonds
Die billiger gewordenen Verschmutzungsrechte treffen auch den Energie- und Klimafonds der Bundesregierung. Mit 3,3 Milliarden Euro hatte sie dieses Jahr gerechnet, gespeist vor allem aus den Erlösen der CO2-Emissionsrechte.
Nun droht ein Einnahmeausfall von 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro. Aus dem Fonds sollen wichtige Energiewendeprojekt mitfinanziert werden, etwa die energetische Gebäudesanierungen, Speicherprojekte für Ökostrom und die Elektromobilität.
Die billiger gewordenen Verschmutzungsrechte treffen auch den Energie- und Klimafonds der Bundesregierung. Mit 3,3 Milliarden Euro hatte sie dieses Jahr gerechnet, gespeist vor allem aus den Erlösen der CO2-Emissionsrechte.
Nun droht ein Einnahmeausfall von 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro. Aus dem Fonds sollen wichtige Energiewendeprojekt mitfinanziert werden, etwa die energetische Gebäudesanierungen, Speicherprojekte für Ökostrom und die Elektromobilität.
Die Folgen von Fracking ...
... für die Windkraft
Die Windkraftbranche wächst zwar noch, will dieses Jahr 2.900 Megawatt Leistung neu installieren nach 2.439 Megawatt im Jahr 2012. Aber in Turbinenfabriken wie beim dänischen Marktführer Vestas liegen Kapazitäten brach. Produziert werden könnten, so Experten, weltweit Turbinen mit 80 Gigawatt Gesamtleistung. Doch dürften es dieses Jahr nur 40 Gigawatt werden. Der Grund: Die Konkurrenz des billigen Erdgases in Amerika und der billigen Kohle in Osteuropa. Auch sonst erlebt die Branche herbe Rückschläge: So verschiebt der österreichische Baukonzern Strabag seine Investitionen in eine Fabrik für Schwerkraftfundamente von Offshore-Windrändern. Mehrere Hundert Millionen Euro werden erst einmal nicht in Cuxhaven investiert.
... für den Krisengewinnler RWE
RWE hat im Moment den Vorteil, dass seine Braunkohlekraftwerke mit niedrigen Kosten für Emissionsrechte sehr rentabel arbeiten. Derzeit kommen knapp 52 Prozent des von RWE produzierten Stroms aus Braunkohlekraftwerken. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres – aktuellere Zahlen gibt es noch nicht - hat RWE zwar etwas weniger Strom verkauft, dennoch etwas besser verdient. Das muss nicht so bleiben.
... für den Mitbewerber e.on
e.on will dem Unheil auf dem Heimatmarkt mit Wachstum in der Türkei und in Brasilen begegnen, will also in boomenden Schwellenländern sein Heil suchen. Denn bisher basiert die Stromerzeugungskapazität bei e.on zu 45,7 Prozent auf Gaskraftwerken und nur zu 27 Prozent auf Kohle, noch dazu auf Steinkohle, die teurer zu beschaffen ist als die Braunkohle aus den hauseigenen Tagebauen der RWE. e.on muss für das Gas genauso viel bezahlen, wie es für den daraus gewonnen Strom derzeit bekommt. "Zu diesen Bedingungen lassen sich Gaskraftwerke nicht betreiben", sagte e.on-Chef Teyssen kürzlich in einer Telefonkonferenz. Er denkt an vorübergehende oder gar endgültige Stilllegung.



