Mainz 8° wolkig
24.05.2013

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:35Schnee auf dem Brocken

12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

12:09Drohnen: Maiziere verteidigt sich

12:06Drohnen: SPD will Akteneinsicht

11:46Moskau: Syrien zur Teilnahme an Friedenskonferenz bereit

11:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

11:31IEA mahnt Deutschland: Kosten der Energiewende nicht übertreiben

11:26Deutsche Theater beraten über Zukunft - Sparzwänge als Thema

11:09Nach Notlandung: Landebahnen am Flughafen Heathrow teils gesperrt

10:44Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

10:34Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

09:38Neue Ausschreitungen in Schweden

09:09Tsunami-Warnung aufgehoben

09:01Cannes: Zwei Millionen Euro teures Diamant-Collier verschwunden

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

12:09Drohnen: Maiziere verteidigt sich

12:06Drohnen: SPD will Akteneinsicht

11:46Moskau: Syrien zur Teilnahme an Friedenskonferenz bereit

11:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

10:34Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

09:38Neue Ausschreitungen in Schweden

08:01London: Polizei sucht nach Hintergründen der Bluttat

07:42Zahl der Demenzkranken steigt

07:09Demenz: Hoffen auf Pflegereform

06:45Unruhen in Schweden: Minister beklagt Defizite bei Einwanderer-Integration

06:04US-Präsident erlässt strengere Vorgaben für Drohnen-Angriffe

23:35Vorwurf der Veruntreuung: Französischer Gerichtshof verhört IWF-Chefin Lagarde

23:04UNO: Schon 300.000 Darfur-Flüchtlinge in 2013

22:16Kerry sieht Israel und Palästina für Frieden in der Pflicht

21:33Bulgarien: Wahlsieger verzichtet, Sozialisten wollen Regierung bilden

20:44London: Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige fest

11:31IEA mahnt Deutschland: Kosten der Energiewende nicht übertreiben

11:26Deutsche Theater beraten über Zukunft - Sparzwänge als Thema

10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

08:35Konsum verhindert Rezession

08:16Stimmung der Verbraucher legt zu

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

15:22EU segnet Lufthansa-Flugbündnis nach Zugeständnissen ab

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

06:17Widerstand im EU-Parlament gegen Ölkaraffen-Verbot in Restaurants

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

12:35Schnee auf dem Brocken

11:09Nach Notlandung: Landebahnen am Flughafen Heathrow teils gesperrt

10:44Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

09:09Tsunami-Warnung aufgehoben

09:01Cannes: Zwei Millionen Euro teures Diamant-Collier verschwunden

07:52Düsseldorf: 17-Jähriger getötet - Schwester festgenommen

07:30Deutsches Filmmuseum in Frankfurt zeigt Helden für Kinder

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

10:01Winterwetter statt Frühlingsgefühle: Regen und Schnee für Deutschland

07:29Mexiko: Tausende Felsmalereien entdeckt

22:55HSV und Arnesen trennen sich

12:13Jansen verpasst nur zwei Spiele

11:54Hertha BSC holt van den Bergh

11:4945 Männer in Ungarn angeklagt

11:37HSV spricht mit Schmadtke und Kreuzer

11:29Benitez offenbar zum SSC Neapel

11:24Lewandowski vor dem Absprung?

10:55Nur Rene Adler bekennt Farbe

10:36Zu viel Schnee: Giro-Etappe abgesagt

10:13Keine Lizenz für Bestensee

10:02ManCity macht aus 0:3 einen Sieg

09:17Bernhard Langer liegt weit zurück

08:57Fortuna: Meier nicht entlassen

08:32Boston Bruins vergeben ersten Matchball

23:21Schrader trumpft in Ulm auf

23:11Fünf Titel für Berezko-Marggrander

23:01Foda: "Ist noch einiges drin"

22:30Wolfsburg macht das Triple perfekt

22:23Hoffenheim legt gegen FCK vor

merkzettel

Fall Schavan

"Entscheidung war unvermeidlich"

  • Video "Entscheidung nicht leicht gemacht"
  • Video Wie es mit Annette Schavan weitergeht
  • Video Künast: "Schavan unglaubwürdig"
  • Video Kretschmer: "Schavan wird bleiben"
  • Video"Entscheidung nicht leicht gemacht"

    Die Entscheidung des Fakultätsrates der Uni Düsseldorf hätte nicht vermieden werden können, so Bernhard Kempen vom Deutschen Hochschulverband. Ministerin Schavan sei gut beraten ihr Amt niederzulegen.

    (06.02.2013)
    VideoWie es mit Annette Schavan weitergeht

    Annette Schavan, die CDU-Bildungsministerin, will gegen die Aberkennung ihres Doktortitels klagen. Für sie geht es nicht nur um den akademischen Titel: Die Opposition fordert den Rücktritt.

    (06.02.2013)
    VideoKünast: "Schavan unglaubwürdig"

    Nach der Aberkennung ihres Doktortitels sei Annette Schavan unglaubwürdig, sagt Renate Künast, Grünen-Fraktionsvorsitzende. "Wie will sie das Urheberrecht von Autoren in Zukunft vertreten?"

    (06.02.2013)
    VideoKretschmer: "Schavan wird bleiben"

    "Das Verfahren war mehr als kritikwürdig", so Michael Kretschmer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender CDU/CSU im Bundestag zum Entzug des Doktortitels von Annette Schavan. "Ich bin fassungslos."

    (06.02.2013)

    Opposition startet die "Attacke Merkel"

    von Dominik Rzepka

    Annette Schavan, die CDU-Bildungsministerin, will gegen die Aberkennung ihres Doktortitels klagen. Für sie geht es nicht nur um den akademischen Titel: Die Opposition fordert den Rücktritt.

    In der Plagiatsaffäre um Bildungsministerin Schavan nehmen SPD, Grüne und Linke jetzt Kanzlerin Angela Merkel ins Visier. "Annette Schavan muss zurücktreten", sagt der stellvertretende SPD-Fraktionschef Ulrich Kelber heute.de. "Dass Merkel - wie bei Guttenberg - das nicht zu begreifen scheint, zeigt durchaus ein gestörtes Verhältnis zu bürgerlichen Werten." Kelber kritisiert, dass Merkel offensichtlich auf Zeit spiele.

    Auch die Grünen kritisieren, dass sich Merkel wegducke. "Merkel muss jetzt klar machen, dass Annette Schavan als Bildungsministerin nicht mehr tragbar ist", sagt der grüne Bundestagabgeordnete Sven-Christian Kindler. Und die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, geht davon aus, dass Schavan nicht zu halten ist: "Viele rechnen damit, dass Schavans Amtszeit mit ihrer Rückkehr nach Deutschland endet. Um Merkel wird es langsam einsam."

    Seibert: Kanzlerin hat "volles Vertrauen" in Schavan

    Die Botschaft ist klar: Eine Kanzlerin, die sich hinter diese Ministerin stelle, duldet wissenschaftlichen Betrug. Die Causa Schavan - auch eine Causa Merkel? Merkels Sprecher versucht, diesen Eindruck zu zerstreuen. Die Kanzlerin habe "volles Vertrauen" in Schavan, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Beide stünden in gutem Kontakt.

    Links
    "Schavans Verhalten ist bizarr"

    "Die Kanzlerin schätzt ihre Leistung als Ministerin außerordentlich", so Seibert. Schavan werde ihre Südafrika-Reise wie geplant fortsetzen. Ihre Rückkehr ist für Freitag geplant. Nach ihrer Rückkehr könne man in Ruhe miteinander sprechen.

    Erst danach wolle sich Schavan ausführlicher äußern - eine Strategie, die bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf Zuspruch stößt: "Ich finde, wir sollten ihr Gelegenheit geben, diese Reise zum Abschluss zu bringen und dann Stellung zu nehmen", sagt er. Über die Rolle Angela Merkels aber sagt Schäuble nichts. Auch nicht, ob sie an einer Wissenschaftsministerin festhalten könne, deren Doktortitel aberkannt wurde.

    Bayerischer FDP-Fraktionschef legt Schavan Rücktritt nah

    So lange warten will im Regierungslager allerdings nicht jeder. Der bayerische FDP-Fraktionschef Thomas Hacker jedenfalls hat Schavan bereits den Rücktritt nahegelegt: "Gerade wenn man sich gedanklich zurückholt, was Frau Schavan in der Causa KT (Karl-Theodor zu Guttenberg, Anm. der Redaktion) gesagt hat, muss sie die Konsequenzen ziehen." Noch geht das nur gegen Schavan. Doch der Fall Schavan kann auch für Dr. Merkel zum Problem werden.

    Wie lange duldet sie als promovierte Physikerin eine Wissenschaftsministerin in ihrem Kabinett, die bei ihrer Doktorarbeit systematisch getäuscht hat? Merkel will diese Frage heute nicht beantworten. Am Abend trifft sie ihren französischen Kollegen Hollande. Pressestatements? Nicht geplant. Anschließend schaut Merkel Fußball: Deutschland gegen Frankreich. Ein Freundschaftsspiel. Um Titel geht es da nicht.

    Dem Autor bei Twitter folgen

    Das sagen heute.de-User zum Fall Schavan

    Mehrheit für Rücktritt, aber auch Rückendeckung

    Die Uni Düsseldorf hat Bildungsministerin Annette Schavan den Doktortitel entzogen. Sie will sich juristisch dagegen wehren und lässt vorerst ihre Zukunft als Ministerin offen. Doch der Druck auf die CDU-Politikerin ist groß, die Opposition hält sie für nicht mehr tragbar. Auch viele Bürger fordern ihren Rücktritt. In einer heute.de-Umfrage auf Facebook ist die Mehrheit der User dafür, dass sie ihren Hut nimmt. Doch es gibt auch Rückendeckung für Schavan.

    "Hetzjagd" und "Ablenkungsmanöver"

    Thomas S. hält den Fall Schavan für eine „moderne Hetzjagd auf den politischen Gegner“. „Da wird urplötzlich in alten Arbeiten dieser Personen herumgeschnüffelt, um bestenfalls etwas zu finden, diese Person zu diskreditieren, um sie dann politisch abzusägen“, schreibt er auf der heute.de-Seite bei Facebook.

    Ähnlich äußert sich Andreas W.: „An vorderster Front brüllt immer Künast am lautesten. Denen geht doch in Wirklichkeit nicht um die Wissenschaft, sondern darum, Merkel eins reinzuwürgen. Einfach nur schäbiges intrigantes Verhalten.“

    Jörg B. fragt: „Was soll diese neue Entwicklung politischer Spielereien, jetzt alle über ihre Doktorarbeiten auszuschalten?!“ Er hält die „Rumschnüffeleien in uralten Doktorarbeiten“ für nichts weiter als „Ablenkungsmanöver von den wichtigen Themen“, wie Energiepolitik oder Sozialpolitik.

    "Man sollte einfach auch mal die Vergangenheit der ach-so-blütenweißen 'Ankläger' durchleuchten - irgendwas findet man bei jedem", schreibt Rainer S. bei Google+.
    "Genau genommen versagen hier die Doktorväter", meint Ralf A. bei Google+.

    "Nach 30 Jahren wurde sie von der Vergangenheit und dem Internet eingeholt. Ich hab da 'ne geteilte Meinung. Wenn wir so weiter machen, haben wir bald keine Politiker mit akademischen Titel mehr. Ist es das wert?", fragt Walter L. bei Google+.

    "Posten räumen", "peinlich", "unglaubwürdig"

    Die meisten heute.de-User halten das politische Schicksal von Annette Schavan für besiegelt.

    Chris R. findet es "peinlich, dass unsere Ministerin für Bildung selbst bei der Erstellung der Doktorarbeit gepfuscht hat". Sie sei in diesem Amt "nicht mehr tragbar", schreibt er auf der heute.de-Seite bei Facebook.


    Dass sie "fremdes Gedankengut als eigenen Hirnschmalz" dargestellt habe, sei "Klau", schreibt Christine S. auf Facebook. "Sie muss zurücktreten".


    "Sie hat sich die Entscheidung bereits abgenommen", meint Udo H. auf Facebook. Im Fall von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg habe sie "den Bagger bis zum Anschlag aufgerissen" und nun habe es sie "selbst erwischt". "Wer systematisch und mit Vorsatz betrügt und sich dadurch einen Vorteil in Bezug auf die Karriere verschafft, hat nicht nur sofort den Posten zu räumen, sondern gehört bestraft wie jeder normale Bürger im Vergleichsfall auch."


    Auch Nicole H. nimmt Bezug auf Schavans Reaktion im Fall Guttenberg: "Ihr bleibt nichts anderes übrig als zurückzutreten. Auch die Kanzlerin dürfte sich trotz aller Freundschaft nicht hinter Frau Schavan stellen, man kann einfach nicht mit zweierlei Maß messen."


    "Eine Ministerin, der der Doktortitel entzogen wurde, kann nicht glaubwürdig und zwanglos vor den mit ihr zusammenarbeiten müssenden Unis usw. auftreten", schreibt Jens F. auf der heute.de-Seite bei Google+.

    06.02.2013
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen