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Nach Clonws-Äußerung
FDP: Steinbrück mutiert zum "Peerlusconi"
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VideoBersani gewinnt, aber erreicht nichts
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Peer Steinbrücks Kritik an Silvio Berlusconi schlägt Wellen: Nun verspottet die FDP den SPD-Kanzlerkandidaten als "Peerlusconi". Dagegen stärken manche aus seiner Partei Steinbrück den Rücken.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück steht wegen seiner Äußerungen zur Italien-Wahl weiter in der Kritik. "In die Schweiz schickt er die Kavallerie, nach Zypern die Piraten, italienische Politiker sind für ihn Clowns: Peer Steinbrück hat mehr als deutlich unter Beweis gestellt, dass er ein außenpolitisches Sicherheitsrisiko ist", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Volker Wissing, Handelsblatt Online. "Er mutiert zunehmend zu einem deutschen Peerlusconi." Was Steinbrück mit "Klartext" umschreibe, sei in Wahrheit "Stammtisch der untersten Kategorie".Unterstützung aus der SPD"Ich finde, Peer Steinbrück hat es auf den Punkt gebracht", sagte der Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, im ARD-"Morgenmagazin". Oppermann verwies darauf, dass sich Steinbrück bei einer Veranstaltung namens "Klartext" geäußert hatte. "Man darf doch politische Ergebnisse auch noch politisch kommentieren, wenn man Kanzlerkandidat ist", sagte er. "Natürlich wird er als Bundeskanzler in solchen Dingen zurückhaltender sein." Unterstützung für die Clown-Bezeichnung erhielt Steinbrück auch vom schleswig-holsteinischen SPD-Chef Ralf Stegner. Mit Blick auf den früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sei diese "eher noch freundlich ausgefallen" sagte der Koordinator der Linken im SPD-Bundesvorstand.Nach dem starken Abschneiden Berlusconis und des Komikers Beppe Grillo bei den Parlamentswahlen in Italien hatte Steinbrück am Dienstag gesagt: "Bis zu einem gewissen Grad bin ich entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben."



