Mainz 19° wolkig
19.05.2013

12:28Mannheim: Zehntausende feiern Turnfest

12:19Marx warnt vor Ausbeutungsstrukturen

12:10Pfingstbotschaft des Papstes: "Parallelwege gefährlich"

11:50Nach Raketentests: Ban fordert Nordkorea zum Einlenken auf

11:20Besserer Schutz für Schweinswale in Nord- und Ostsee geplant

11:13Saudi-Arabierin bezwingt Mount Everest

11:07Polizei löst Neonazi-Konzert in Brandenburg auf

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

09:33Assad räumt US-russischer Friedensinitiative keine Chancen ein

09:10Fortuna-Fans randalieren in Hannover - Zehn verletzte Polizisten

08:49Nach Bahnunglück nördlich von New York Bruch in Schienen entdeckt

08:21Pakistan: Führende Reformpolitikerin bei Anschlag getötet

08:02USA: Auto rast in Wanderer-Parade - Bis zu 60 Verletzte

07:40Neues Sorgerecht tritt in Kraft

07:29590-Millionen-Dollar-Jackpot geht nach Florida

07:17Flugzeug-Bauchlandung in Newark - Niemand verletzt

11:50Nach Raketentests: Ban fordert Nordkorea zum Einlenken auf

11:07Polizei löst Neonazi-Konzert in Brandenburg auf

09:33Assad räumt US-russischer Friedensinitiative keine Chancen ein

08:21Pakistan: Führende Reformpolitikerin bei Anschlag getötet

07:40Neues Sorgerecht tritt in Kraft

07:09Hunderte Israelis gehen gegen Sparhaushalt auf die Straße

06:39Seehofer schließt Zusammenarbeit mit Alternative für Deutschland aus

06:21Paris: Ex-Minister Cahuzac will Auslandsgeld zurückgeholt haben

06:17Deutschland und Algerien unterstützen geplante Syrien-Konferenz

06:09Steinbrück würde als erstes Betreuungsgeld kippen

23:19Westerwelle will engere außenpolitische Kooperation mit Algerien

21:54Tausende Demonstranten fordern Freilassung von Timoschenko

21:36Syriens Präsident Assad lehnt Rücktritt weiter ab

19:25Lammert warnt vor Missbrauch des Parlaments bei Endlagersuche

16:40Bayern-SPD: Nur Verwandten-Grad 1 zählt

16:23Bericht: Manipulationen an Organ-Warteliste künftig strafbar

16:07Westerwelle: Deutschland hilft in Nahost mit Aufbau und Diplomatie

15:29De Maiziere wegen Drohne unter Druck

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

07:11Bericht: Große Nachfrage nach Girokonto für zahlungsschwache Bürger

06:55Verbraucherminister wollen Herkunftskennzeichnung für Tiefkühlware

23:24WMF trennt sich von unrentabler Tochter Princess

22:58Rekordmarken an der Wall Street

22:10Ratingagentur Fitch stuft Bonität von Slowenien herunter

20:37EU verbietet offene Öl-Karaffen in Restaurants

19:24Lidl ruft Würfelschinken zurück

16:57Spritpreis: Verbraucherschutzminister gegen drei Nachkommastellen

16:13Mieterbund fordert zehn Milliarden Euro Staatshilfe für Wohnungsbau

14:58Verdacht auf Preisabsprachen: Razzien bei Zuckerherstellern

12:28Mannheim: Zehntausende feiern Turnfest

12:19Marx warnt vor Ausbeutungsstrukturen

12:10Pfingstbotschaft des Papstes: "Parallelwege gefährlich"

11:20Besserer Schutz für Schweinswale in Nord- und Ostsee geplant

11:13Saudi-Arabierin bezwingt Mount Everest

09:10Fortuna-Fans randalieren in Hannover - Zehn verletzte Polizisten

08:49Nach Bahnunglück nördlich von New York Bruch in Schienen entdeckt

08:02USA: Auto rast in Wanderer-Parade - Bis zu 60 Verletzte

07:29590-Millionen-Dollar-Jackpot geht nach Florida

07:17Flugzeug-Bauchlandung in Newark - Niemand verletzt

06:53Beatles-Gitarre für über 400.000 Dollar versteigert

01:05ESC 2014 kommt wohl aus Kopenhagen

00:25Dänemark gewinnt Eurovision Song Contest - Cascada auf Platz 21

22:51Peter Maffay für soziales Engagement ausgezeichnet

18:29Historiker und Sozialpädagoge Ernst Klee gestorben

17:27Düsseldorf steigt aus Bundesliga ab - Hoffenheim schafft Relegation

17:15Züge kollidiert: 70 Verletzte nördlich von New York

13:53Mit Armbrust in Wohnung verschanzt - SEK nimmt 28-Jährigen fest

12:23Heidemann erst im Finale besiegt

12:05Köln verliert kleines EHL-Finale

11:56Folger verpasst Podestplatz

11:33Köln an Büskens interessiert

11:28Fünf Podestplätze für deutsche Kanuten

11:23Stanislawski nicht zu Werder

10:28Nur noch vier Bundesligisten aus NRW

10:20Kalifornien: Van Garderen vor Sieg

10:02Kaymer und Siem klettern in Top Ten

09:53Bundesliga startet am 9.August

09:45Fortunen randalieren in Hannover

09:38Pacers im Finale gegen Miami

09:31Kings verpassen Vorentscheidung

00:29Eichin will sich bei Chelsea umsehen

23:16Beckham führt PSG zum Sieg

22:57Oldenburg komplettiert Halbfinale

22:23Detroit gleicht zum 1:1 aus

22:20Weinzierl: Augsburgs Meisterfeier

merkzettel

Russland

Fast 1.000 Verletzte nach Meteoritenregen

  • Video Augenzeugen filmen Meteorit
  • Video Verletzte bei Meteoritenregen im Ural
  • Video "Für kosmische Maßstäbe klein"
  • Bilderserie Meteoritenregen
  • VideoAugenzeugen filmen Meteorit

    Ein Meteoritenregen in Zentralrussland verletzt rund 1000 Menschen. Augenzeugen und Überwachungskameras filmten - zum Teil ohne Ton - Lichtblitze und Explosionen, beschädigte Schulen und Büros.

    (15.02.2013)
    VideoVerletzte bei Meteoritenregen im Ural
    (15.02.2013)
    Video"Für kosmische Maßstäbe klein"

    Die Gesteinsmassen seien "für kosmische Maßstäbe klein" gewesen. Daher seien sie selbst für gute Teleskop-Systeme vorher nicht sichtbar gewesen, berichtet ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek aus Moskau.

    (15.02.2013)
    BilderserieMeteoritenregen
    Meteoritenschauer in Russland
    (15.02.2013)

    Lichtblitze und Explosionen. Ein Meteorit stürzt am Ural auf die Erde. Etwa 1.000 Menschen werden verletzt. Die Druckwelle zerstört Fenster von Kindergärten, Schulen, Fabriken. "Das hatte hier keiner auf dem Schirm", berichtet ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek aus Moskau. 

    Augenzeugen berichteten von Lichtblitzen, Explosionen und Rauchwolken am Himmel. Viele dachten, ein Flugzeug sei am Himmel explodiert. Doch in Wirklichkeit war in der Region Tscheljabinsk ein Meteorit niedergegangen. "Überall war Panik", sagte Sergej Chametow, ein Bewohner der gleichnamigen Stadt Tscheljabinsk. "Wir haben einen großen Blitz gesehen, gingen nach draußen und hörten dann einen wirklich lauten Donner", sagte er.

    Etwa 1.000 Verletzte

    Nach Behördenangaben wurden etwa 1.000 Menschen verletzt, davon mehr als 200 Kinder. Die meisten von ihnen seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden. Nach Angaben des russischen Innenministeriums wurden in mindestens sechs Städten in der Region rund 1.500 Kilometer östlich von Moskau Schäden an Gebäuden festgestellt.

    Die Meteoritenteile seien in zahlreiche Gebäude eingeschlagen und hätten Dächer und Scheiben zertrümmert. Auch eine Schule der Stadt Tscheljabinsk sei getroffen worden. Die Behörden ordneten die Schließung aller Schulen der Region an. Auch das Dach einer Zinkfabrik soll teilweise eingestürzt sein.

    Youtube-Videos aus Russland

    Feuerball trifft auf Erde

    Quelle: Youtube
    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich.

    Einschlag des Meteoritenschauers

    Quelle: Youtube
    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich.

    Videos dank Kamera auf Armaturenbrett

    Von dem Meteoriten-Absturz im Ural gibt es ungewöhnlich viele spektakuläre Videos. Das liegt daran, dass viele Russen mit einer laufenden Kamera auf dem Armaturenbrett Auto fahren. Sie haben eine fest installierte Kamera hinter der Frontscheibe, um sich gegen die Willkür von korrupten Verkehrspolizisten abzusichern. Beim Vorwurf, bei rot über die Ampel gefahren zu sein, oder auch bei Verkehrsunfällen dienen die Aufnahmen oft als Beweismittel. Durch die Filmerei im Straßenverkehr fangen die Fahrer immer wieder auch ungewöhnliche Motive ein.

    Gewaltige Druckwelle

    Die Behörden sprachen abweichend von einem Meteoriten-Absturz oder Meteoriten-Schauer. Ein Amateurvideo, das im russischen Fernsehen zu sehen war, zeigte, wie ein Objekt über den Himmel schoss und einen dicken weißen Schweif hinterließ. Außerdem war ein gewaltiger Blitz zu sehen. Der Einschlag geschah demnach um 7.30 Moskauer Zeit, 4.30 Uhr MEZ. Nach Experteneinschätzung raste der Meteorit mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Erde. Nach Eintritt in die Atmosphäre dürfte das kosmische Geschoss mit einer gewaltigen Druckwelle explodiert sein.

    Links
    Amateurfotos
    Liveblog aus Russland
    Sammlung Youtube-Bilder
    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich

    Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen, teilte der Staatskonzern Rosatom mit. Vizeregierungschef Dmitri Rogosin sprach sich für eine internationale Initiative zur Errichtung eines Schutzsystems aus, mit dem nicht nur frühzeitig vor gefährlichen Objekten aus dem Weltall gewarnt, sondern diese auch zerstört werden können. Weder Russland noch die USA hätten die Möglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der für die Raumfahrt zuständige Politiker. Eine Kommission der russischen Rüstungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen.

    Kaputte Fenster bei minus 18 Grad

    Der russische Astronom Sergej Smirnow vermutete, dass der Meteorit vor dem teilweisen Verglühen mehrere Tonnen schwer gewesen sein könnte. Einzelne Splitter hätten bis zu einem Kilogramm wiegen können. "Der Meteorit ist in den unteren Schichten der Atmosphäre fast vollständig verglüht. Allerdings war die Druckwelle massiv", sagte Jelena Smirnych vom Zivilschutzministerium in Tscheljabinsk.

    Meteorit, Meteor, Asteroid?

    Meteorit

    Meteoriten sind felsartige Körper, die in die Erdatmosphäre eintreten und dabei aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeiten verglühen. Täglich dringen Meteoriten mit einer Gesamtmasse von etwa 40 Tonnen in die Atmosphäre ein. Die meisten von ihnen sind Bruchstücke von Asteroiden. Für Wissenschaftler sind die Eindringlinge ein Glücksfall, denn an ihrer Zusammensetzung lässt sich die Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren studieren.

    Was ist ein Meteorit?

    Meteor

    Meteor oder Sternschnuppe werden Leuchterscheinungen am Himmel genannt. Sie werden außer von Meteoriten auch von vollständig verglühenden Partikeln aus dem All verursacht. Sternschnuppen können gut am klaren Nachthimmel beobachtet werden, sehr selten sind sie aber auch tagsüber zu sehen. Sie treten nicht nur sporadisch auf, sondern auch in Schwärmen wie die Lyriden oder die Perseiden. Auch besonders helle Objekte - sogenannte Boliden oder Feuerkugeln - sind keine Seltenheit.

    Asteroid

    Asteroide werden auch Kleinplaneten oder Planetoide genannt. Sie ähneln Planeten, sind aber viel kleiner. Wie Planeten bewegen sie sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne.

    Der Gouverneur Michail Jurewitsch brach eine Moskauer Dienstreise ab. "Bei Temperaturen von minus 18 Grad in Tscheljabinsk ist jetzt am wichtigsten, dass die zertrümmerten Fensterscheiben ersetzt werden", sagte er. Der Meteorit selbst sei in den See Tschebarkul rund 80 Kilometer westlich von Tscheljabinsk gefallen. Sieben Flugzeuge und 20.000 Mitarbeiter des Zivilschutzes seien im Einsatz. Wegen der vielen  Schäden sollten Betriebe ihre Mitarbeiter nach Möglichkeit zum Helfen nach Hause schicken, teilte die Gebietsverwaltung mit.

    Experte: Kein Zusammenhang mit Asteroid

    Der Einschlag des Meteoriten am Uralgebirge hat nach Angaben deutscher Weltraumexperten nichts mit dem Asteroiden zu tun, der an diesem Freitagabend knapp an der Erde vorbeirasen wird. "Das ist etwas völlig anderes", sagte ein Sprecher der europäischen Weltraumagentur ESA. "Flugbahn und Ort des Anschlages sprechen dagegen."

     

    Karte

    Tscheljabinsk in Russland

    15.02.2013, Quelle: dpa
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen