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Düsseldorf und Köln/Bonn
Flughafen-Streiks gehen am Freitag weiter
VideoFlughafenstreiks in Köln und Düsseldorf
Der Streik des Sicherheitspersonals an den Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn wird am morgigen Freitag fortgesetzt. Die Arbeitgeber hätten die Frist verstreichen lassen und kein verbessertes Angebot vorgelegt, so die Gewerkschaft Verdi. Schon heute waren viele Flüge ausgefallen.
Flugreisende in Nordrhein-Westfalen müssen sich auch am Freitag wegen einesStreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn auf Verspätungen und Annullierungen gefasst machen. Die Gewerkschaft Verdi rief ihre Mitglieder dazu auf, die Arbeit an den Security-Checks der beiden Airports auch am Freitag ruhen zu lassen.Fast 150 Flüge ausgefallenAm Düsseldorfer Flughafen waren heute bis zum frühen Nachmittag fast 150 Flüge ausgefallen. Das berichtete ein Airport-Sprecher. "Die Maschinen, die rausgehen, sind oftmals auch leer." Die Gewerkschaft Verdi will Lohnaufschläge von 30 Prozent für die 34.000 Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe in NRW durchsetzen: "Wir wollen diesen gesamten Bereich aus dem Niedriglohnsektor herausholen", sagte Verdi-Sprecher Günter Isemeyer. Rund 400 Beschäftigte seien im Streik, die Beteiligung der Mitarbeiter liege bei 90 Prozent.Am Köln/Bonner Flughafen wurden fast 50 An- und Abflüge gestrichen. Der Flugverkehr sei erheblich beeinträchtigt, sagte ein Sprecher. Auch dort starteten leere Maschinen, um wenigstens die Anschlussflüge an anderen Airports zu bewältigen.Arbeitgeber entrüsten sichDie Arbeitgeber zeigten sich empört: Verdi habe für die Fluggastkontrolleure eine Tariferhöhung von über 9 Prozent ausgeschlagen und fordere 30 Prozent Lohnaufschlag, so der Bundesverband des Sicherheitsgewerbes. Auch eine
Notdienstvereinbarung habe die Gewerkschaft verhindert und das Einschalten eines Schlichters abgelehnt. Verdi habe "den Bezug zur Realität verloren". Derartige Lohnsteigerungen würden zum massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen.



