- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
FAZ kauft FR
Frankfurter Rundschau soll linksliberal bleiben
BildFAZ und FR
VideoSchwere Zeiten für die Zeitung
VideoFrankfurter Rundschau sucht Investor
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) und ihr Schwesterverlag Frankfurter Societät haben die insolvente "Frankfurter Rundschau" (FR) gekauft. Die konservative FAZ will die insolvente FR als unabhängige linksliberale Tageszeitung weiterführen.
"Als unabhängige Stimme soll die Frankfurter Rundschau auch in Zukunft wesentlich zur Meinungsvielfalt beitragen", sagte Tobias Trevisan, Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH.FAZ übernimmt nur 28 Redakteure für LokalesDazu werde die Frankfurter Rundschau GmbH gegründet, an der die ursprüngliche Eigentümerin der "FR", die Karl-Gerold-Stiftung, mit zehn Prozent beteiligt werde. Diese garantiere mit ihrer Stiftungsverfassung die unabhängige, linksliberale Ausrichtung der "Frankfurter Rundschau". Die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH soll 35 Prozent an dem neuen Unternehmen halten, der Schwesterverlag Frankfurter Societät GmbH mit 55 Prozent die Mehrheit.Die FAZ besiegelte mit dem Insolvenzverwalter den Kauf des Traditionsblatts. Das Bundeskartellamt hatte dem Erwerb bereits zugestimmt. Von den 450 FR-Mitarbeitern übernimmt die FAZ allerdings nur 28 Redakteure, die über Frankfurt am Main und die Region berichten sollen. Die überregionale Berichterstattung werde bis zum Aufbau einer eigenständigen Redaktion weiter von der DuMont Redaktionsgemeinschaft in Berlin zugeliefert. Den Druck der Zeitung werde die Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH übernehmen, die auch die "FAZ" druckt.FR-Insolvenz nach verlustreichen Jahren"Wir glauben an die Zukunft der Marke Frankfurter Rundschau", erklärte Hans Homrighausen, Geschäftsführer der Frankfurter Societät GmbH. "Wir sehen uns in der Lage, die Frankfurter Rundschau wirtschaftlich erfolgreich zu führen und ihr dadurch regional wie überregional eine Perspektive zu geben." Der bisherige Chefredakteur der "FR", Arnd Festerling, werde die Redaktion auch in der neuen Gesellschaft führen.
Neben der FAZ war noch ein türkischer Verlag an der FR interessiert gewesen. Das Angebot hatte der Insolvenzverwalter aber als wirtschaftlich nicht tragfähig abgelehnt.Die FR-Eigner - also vor allem der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg und die SPD-eigene Medienholding DDVG - hatten im November für die FR Insolvenz angemeldet, nachdem das Blatt in den vergangenen Jahren hohe Verluste schrieb. Im Dezember war eine andere Qualitätszeitung, die "Financial Times Deutschland", aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt worden.



