- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Ingolstadt
- Kalkar
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Klausur in Wildbad-Kreuth
Friede, Freude, CSU
VideoCSU-Aufbruch ins Wahljahr 2013
VideoPoel: "CSU gelassen im Wahljahr"
VideoWahljahr 2013 hat begonnen
Seehofer bleibt von Kritik verschont
Noch kurz vor Weihnachten hat CSU-Chef Horst Seehofer seinen Finanzminister abgewatscht. Doch trotz seiner Attacken auf Parteifreunde ist bei der Klausur der Berliner CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth von Kritik verschont geblieben. Die "Irritationen" seien kein Thema mehr, beteuert Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt. Seehofer lobte die Geschlossenheit der Landesgruppe.Der CSU-Chef hatte im Dezember bei einer Weihnachtsfeier mit Journalisten unter anderem kritisiert, der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) sei von Ehrgeiz zerfressen und neige zu schmutzigen Tricks. Er lästerte zudem über Bundespolitiker der CSU.
In seiner Rede bat Seehofer nun nach Teilnehmerangaben um Verständnis für sein Vorgehen. Es habe "schon seine Gründe", wenn der Parteivorsitzende sich so wie im Dezember äußere. Er betonte zugleich, die CSU habe allen Anlass, mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die nächsten Monate zu gehen.Seehofer lehnte erneut sogenannte Leihstimmen für die FDP ab. Er sagte: "Wir kämpfen um jede Stimme!" Es gebe aber auch keinen Anschein von Zweifeln daran, dass die CSU die schwarz-gelbe Koalition nach der Wahl fortsetzen wolle.
Hasselfeldt betont Eigenständigkeit
Hasselfeldt hob trotz aller Harmonie im Gespräch mit Journalisten die Eigenständigkeit der Landesgruppe hervor. Die CSU-Bundestagsabgeordneten seien "mit Sicherheit" kein reines Exekutivorgan für Seehofer. Sie bräuchten auch bei wichtigen Themen wie der Energiewende keine "Vorgaben von München". Zu dem Hinweis, dass Seehofer selten an Sitzungen der Landesgruppe teilnehme, sagte sie: "Wir sind auch arbeitsfähig und erfolgreich, wenn der Parteivorsitzende nicht jede Woche da ist." Sie sei "Frau genug", in eigener Verantwortung mit den Abgeordneten das zu erarbeiten, "was notwendig ist".
Sie wandte sich zugleich gegen Spekulationen, dass es Spannungen mit Seehofer geben könnte. Hasselfeldt sagte im Gespräch mit Journalisten: "Sie können davon ausgehen, dass wir einen ganz problemlosen Dialog haben." Es sei aber nicht so, dass sie "wegen jeder Kleinigkeit" bei Seehofer anrufe.
Auch Schmid hält Lage für "bereinigt"
Auch Bayerns CSU-Fraktionschef Georg Schmid zeigte sich zuversichtlich, dass der Ärger wegen der Seehofer-Attacken endgültig verraucht ist. Die Angelegenheit sei "bereinigt", sagte Schmid am Rande der Klausur. Die CSU werde sich jetzt wieder um Sachfragen kümmern.
In der nächsten Woche trifft sich die CSU-Landtagsfraktion zu ihrer Winterklausur in Wildbad Kreuth. Sie hatte Söder nach den Attacken Seehofers unterstützt. Schmid rechnet jedoch nicht damit, dass dem Parteichef in der nächsten Woche Ärger droht. Er betonte: "Das ist kein Thema mehr, weil wir darüber geredet haben."




