Mainz 11° sonnig
25.05.2013

10:47Türkische Gemeinde beklagt Angst und Unsicherheit

10:21SPD wirft de Maiziere miserables Krisenmanagement vor

09:55Koalition will säumigen Beitragszahlern bei Krankenkassen helfen

09:34Pakistan: 17 Tote bei Schulbus-Brand

09:08Gewerkschaft warnt vor sozialer Schieflage durch Energiewende

08:49Solar-Streit mit China: Deutschland betont freien Handel

08:24Google will offenbar Mobilfunknetze in Schwellenländern ausbauen

07:51CDA-Vorsitzender Laumann: "Mindestlohn ist unverzichtbar"

07:25US-Rakete bringt Kommunikationssatelliten für Militär ins All

07:12Demonstranten wollen in Solingen Zeichen gegen Rassismus setzen

06:59Entwicklungstag in 16 Städten - Kritik an Veranstaltung

06:42Afrikanische Union feiert 50-jähriges Bestehen

06:32Chinas Ministerpräsident Li kritisiert EU im Solar-Streit

06:14Autos in Brand gesetzt: Krawalle in Schweden gehen weiter

23:39Zwischenfälle vor Fußball-Finale halten Briten in Atem

23:23ZDF-"Politbarometer": letzte Umfrage rückt näher an Bundestagswahl

23:11Kerry: Israelis und Palästinenser müssen sich entscheiden

22:44Bahn-Chef Grube will sich bei Eschede- Opfern entschuldigen

10:47Türkische Gemeinde beklagt Angst und Unsicherheit

10:21SPD wirft de Maiziere miserables Krisenmanagement vor

07:12Demonstranten wollen in Solingen Zeichen gegen Rassismus setzen

06:59Entwicklungstag in 16 Städten - Kritik an Veranstaltung

06:42Afrikanische Union feiert 50-jähriges Bestehen

06:14Autos in Brand gesetzt: Krawalle in Schweden gehen weiter

23:23ZDF-"Politbarometer": letzte Umfrage rückt näher an Bundestagswahl

23:11Kerry: Israelis und Palästinenser müssen sich entscheiden

22:13IWF-Chefin Lagarde entgeht Anklageverfahren

21:17Taliban greifen Gebäude von Hilfsorganisation in Kabul an

20:54Geldwäschevorwurf: Guatemala liefert Ex-Präsident an die USA aus

20:37Burschenschaften verzichten auf Definition "deutscher Student"

20:15Republikaner werfen Obama Kapitulation vor Islamisten vor

19:38Bayern-SPD-Chef Pronold kommt offenbar in Steinbrücks Kompetenzteam

19:10Pädophilie und Grüne: Parteienforscher Franz Walter soll aufklären

18:56Länder gegen Stärkung des Bundesamts für Verfassungsschutz

17:53Innenminister wollen Videoüberwachung an Bahnhöfen verstärken

15:13Innenminister einigen sich auf V-Leute-Datei ohne Klarnamen

09:55Koalition will säumigen Beitragszahlern bei Krankenkassen helfen

09:08Gewerkschaft warnt vor sozialer Schieflage durch Energiewende

08:49Solar-Streit mit China: Deutschland betont freien Handel

08:24Google will offenbar Mobilfunknetze in Schwellenländern ausbauen

07:51CDA-Vorsitzender Laumann: "Mindestlohn ist unverzichtbar"

06:32Chinas Ministerpräsident Li kritisiert EU im Solar-Streit

18:38Slowenien einigt sich auf Schuldenbremse

15:59Air China bestellt 100 Flugzeuge bei Airbus

12:51Stimmung der Verbraucher legt zu

11:31IEA mahnt Deutschland: Kosten der Energiewende nicht übertreiben

11:26Deutsche Theater beraten über Zukunft - Sparzwänge als Thema

10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

08:35Konsum verhindert Rezession

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

09:34Pakistan: 17 Tote bei Schulbus-Brand

07:25US-Rakete bringt Kommunikationssatelliten für Militär ins All

23:39Zwischenfälle vor Fußball-Finale halten Briten in Atem

22:44Bahn-Chef Grube will sich bei Eschede- Opfern entschuldigen

21:44Drei Tote bei Flugzeugabsturz auf Mallorca

17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

16:35Tod der zweijährigen Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:35Schnee auf dem Brocken

11:09Nach Notlandung: Landebahnen am Flughafen Heathrow teils gesperrt

10:44Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

09:09Tsunami-Warnung aufgehoben

09:01Cannes: Zwei Millionen Euro teures Diamant-Collier verschwunden

07:52Düsseldorf: 17-Jähriger getötet - Schwester festgenommen

07:30Deutsches Filmmuseum in Frankfurt zeigt Helden für Kinder

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

10:45Angebliche Terrorwarnung vor Finale

10:26Penguins im Eastern-Conference-Finale

10:13Rogers vor Engagement bei L.A. Galaxy?

10:05Indiana gleicht gegen Miami aus

09:5050.000 BVB-Fans auf Dortmunds Straßen

09:01"Man muss sich den Titel verdienen"

08:53Weidenfeller: "Bayern haben Respekt"

22:51Kaymer fällt zurück

22:24Osnabrück legt im Hinspiel vor

22:10Volleyballer verpatzen Generalprobe

22:01Großwallstadt schöpft neue Hoffnung

21:34Mazzari übernimmt bei Inter

20:51Glumac verlässt Adler Mannheim

20:28Hummels ist fit fürs Finale

19:56DFB-Team trainiert in Mittagshitze

19:02FC Bayern bereit zum Triumph

17:41Krueger kehrt nach Europa zurück

17:32Medien: Inter feuert Trainer

merkzettel

Peer Steinbrück

Gehaltswünsche eines Kanzlerkandidaten

  • Bild SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück
  • Video Ist Steinbrück der richtige Kandidat?
  • Video Merkels Vorsprung vor Steinbrück wächst
  • BildSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück
    Peer Steinbrück
    VideoIst Steinbrück der richtige Kandidat?

    Peer Steinbrück ist nun offiziell der Kanzlerkandidat der SPD. Doch bleibt die Frage, ob er überhaupt eine Chance gegen Angela Merkel haben wird.

    (11.12.2012)
    VideoMerkels Vorsprung vor Steinbrück wächst

    Die Kanzlerin liegt zurzeit deutlicher vor ihrem Herausforderer als in den vergangenen Wochen. Das zeigt das aktuelle ZDF Politbarometer. Auch die CDU/CSU profitiert und kommt jetzt auf 40 Prozent.

    (14.12.2012 Quelle: ZDF)

    Seit Wochen steht er wegen seiner Nebeneinkünfte in der Kritik. Nun hat ein Zitat von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erneut für Aufregung gesorgt. In einem Interview beklagte Steinbrück, dass ein Bundeskanzler zu wenig verdiene. Die SPD reagierte - zum Teil - mit Befremden. 

    SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beklagt, dass ein Bundeskanzler zu wenig verdient. "Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin." Gemessen an der Leistung und der Verantwortung und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten werde der deutsche Regierungschef unterbezahlt, kritisierte der frühere Finanzminister in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

    Steinbrücks SPD-Parteifreunde reagierten befremdet. Altkanzler Gerhard Schröder widersprach ihm ausdrücklich und sagte, Politiker würden angemessen bezahlt und er selbst sei mit dem Kanzlergehalt auch immer ausgekommen. Die CDU im Bundestag stichelte, der Wunsch nach einem Spitzengehalt sollte nicht der Grund sein, Kanzler werden zu wollen.

    Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück

    Wer ist Peer Steinbrück?

    Der bislang älteste SPD-Kanzlerkandidat

    Peer Steinbrück, der am 10. Januar nächsten Jahres 66 Jahre als wird, ist der bislang älteste Kanzlerkandidat, mit dem die SPD ins Rennen um das höchste Regierungsamt geht. Steinbrück wäre bei Amtsantritt auch der zweitälteste Kanzler nach Konrad Adenauer, sollte er im September 2013 Angela Merkel ablösen.

    Kurt Schumacher, Willy Brandt und Helmut Schmidt

    Seine SPD-Vorgänger waren zum Teil deutlich jünger. Kurt Schumacher, erster Parteivorsitzende nach dem Krieg, war 54 Jahre, als er 1949 gegen Adenauer verlor. Der damalige Regierende Berliner Bürgermeister Willy Brandt war 1961 bei seinem ersten Anlauf erst 47 Jahre alt - ebenso wie Oskar-Lafontaine bei seinem vergeblichen Versuch 1990. Ein Jahr älter war Rudolf Scharping vier Jahre später. Mit 57 Jahren ging Hans-Jochen Vogel 1983 in das Rennen, mit 56 Jahren Johannes Rau 1986.

    Knapp 60 war Helmut Schmidt, als er - schon als Kanzler - 1976 die  SPD erfolgreich als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl führte. Mit 54 Jahren wurde Gerhard Schröder 1998 zum Kandidaten gekürt. Steinbrücks Vorgänger Frank-Walter Steinmeier war 2008 bei seiner Wahl zum SPD-Spitzenmann 52 Jahre alt.

    Peer Steinbrück - Kurz-Biografie

    Geboren am 10. Januar 1947 in Hamburg, verheiratet mit einer Studienrätin, drei Kinder.
    1968           Abitur, danach zwei Jahre Bundeswehr
    1969           Eintritt in die SPD
    1970 - 1974    Volkswirtschafts-Studium in Kiel
    1974 - 1981    Tätigkeiten in Bundesministerien und im Kanzleramt
    1981 - 1985    Referent von Bundesforschungsminister Hans Matthöfer
                   sowie in der SPD-Bundestagsfraktion
    1986 - 1990    Büroleiter von NRW-Ministerpräsident Johannes Rau
    1990 - 1992    Umwelt-Staatssekretär in Kiel
    1992 - 1998    Erst Staatssekretär, dann Wirtschaftsminister in Kiel
    1998 - 2000    Wirtschafts- und Verkehrsminister in NRW
    2000 - 2002    Finanzminister in Düsseldorf
    2002 - 2005    Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
    2005 - 2009    Bundesfinanzminister
    2005 - 2009    Stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender
    seit   2009    Mitglied des Bundestags


    Steinbrück bietet Angriffsfläche

    Kurz vor dem Start ins Wahljahr 2013 bietet Steinbrück damit erneut Angriffsfläche für seine politischen Gegner. Erst vor wenigen Wochen war der 65-Jährige in die Kritik geraten, weil er mit rund 90 bezahlten Vorträgen bei Firmen und Verbänden über drei Jahre 1,2 Millionen Euro an Honoraren eingestrichen hat - zuzüglich zu seiner Abgeordnetendiät.


    Das Monatsgehalt Merkels beträgt aktuell 16.085,91 Euro. Doch hat die Regierung im Mai erstmals seit zwölf Jahren wieder eine Erhöhung ihrer Bezüge beschlossen. Im Januar klettert das Kanzlerinnengehalt daher um 200 Euro, weitere Schritte sind im März und August vorgesehen. Ab August beträgt die Vergütung dann genau 17.016,16 Euro. Obendrauf kommt die steuerfreie «Dienstaufwandsentschädigung» von gut 1.000 Euro im Monat. Weil Merkel auch Parlamentarierin im Bundestag ist, stockt sich ihr Einkommen zusätzlich um die Hälfte der Abgeordnetenentschädigung auf.
    Bundesminister verdienen ab August 13.794,70 Euro, Parlamentarische Staatssekretäre 10.573,22 Euro.


    "Debatte grotesk"

    Steinbrück kritisierte auch die Diskussion über die Bezahlung von Abgeordneten. Mitglieder des Bundestages arbeiteten fast sieben Tage die Woche, durchschnittlich zwölf bis 13 Stunden. Sie seien gemessen an ihrer Leistung nicht überbezahlt. "Manche Debatte, die unsere Tugendwächter führen, ist grotesk und schadet dem politischen Engagement", urteilte er.


    Sein Verhältnis zum Geld bezeichnete Steinbrück als "rein instrumentell". Es habe Zeiten gegeben, in denen er sehr wenig Geld gehabt habe. "Heute bin ich, jedenfalls aus der Sicht vieler Menschen, ein vermögender Sozialdemokrat. Aber Geld löst bei mir keine erotischen Gefühle aus", sagte der SPD-Politiker. Altkanzler Schröder äußerte sich befremdet über Steinbrücks Wunsch nach einem höheren Kanzlergehalt. "Nach meinem Eindruck werden die Politiker in Deutschland angemessen bezahlt", sagte Schröder der "Bild am Sonntag". "Ich habe jedenfalls davon immer leben können." Dann gab er Steinbrück einen Rat: "Wem die Bezahlung als Politiker zu gering ist, der kann sich ja um einen anderen Beruf bemühen."

    Reaktionen in der SPD

    SPD-Chef Sigmar Gabriel hingegen ist mit Steinbrück einer Meinung. Erst Anfang November sagte er in einem Zeitungsinterview: "Dass der deutsche Bundeskanzler weniger verdient als ein Direktor einer mittelgroßen Sparkasse, finde ich nicht angemessen." Andere SPD-Politiker gingen indes deutlich auf Distanz. Der Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz sagte der "F.A.S.": "Als Bundeskanzler zu dienen ist eine hoch faszinierende Tätigkeit, die nicht ganz schlecht bezahlt wird. Wenn wir Politiker uns an den Gehältern in der Wirtschaft orientieren, dann machen wir einen Fehler." Politikergehälter sicherten eine gute bürgerliche Existenz, mehr müsse nicht sein.


    Der Kieler Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels sagte dem Blatt, es sei manchmal wichtig, darauf hinzuweisen, dass Politiker nicht übermäßig verdienten. "Doch sollten wir uns eher mit den Gehältern im öffentlichen Dienst vergleichen als mit den Spitzengagen in der Wirtschaft", sagte er. Dann hätten die Gehälter von Spitzenpolitikern eine sehr ordentliche Größe. Ein politisches Spitzenamt wie das des Bundeskanzlers zu bekleiden, sei auch eine Ehre. "Man macht es nicht, um reich zu werden", sagte Bartels. Der SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider (SPD) sagte, es sei zwar richtig, dass für das Gehalt eines Bundeskanzlers die Spitzenmanager führender Unternehmen keinen Finger rühren würden. Allerdings bedeute das nicht, dass man das Kanzlergehalt erhöhen müsse. "Das ist die bestbezahlte Tätigkeit in der Bundesregierung mit Pensionsansprüchen, die durchaus angemessen sind", sagte Schneider der Zeitung. Kanzler werde man, um politisch gestalten zu können - ebenso wie man deswegen Bundestagsabgeordneter werde.

    29.12.2012, Quelle: dpa, reuters
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen