Mainz 5° stark bewölkt
24.05.2013

23:35Vorwurf der Veruntreuung: Französischer Gerichtshof verhört IWF-Chefin Lagarde

23:27Unruhen in Schweden: Minister beklagt Defizite bei Einwanderer-Integration

23:04UNO: Schon 300.000 Darfur-Flüchtlinge in 2013

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

22:22Frauen-Fußball: Wolfsburg gewinnt Champions-League-Finale gegen Lyon

22:16Kerry sieht Israel und Palästina für Frieden in der Pflicht

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

21:33Bulgarien: Wahlsieger verzichtet, Sozialisten wollen Regierung bilden

21:04US-Präsident erlässt strenge Vorgaben für Drohnen-Angriffe

20:44London: Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige fest

20:28Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

20:09Egon Bahr: Der SPD fehlt der Stolz

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

19:0026 Tote bei Doppelanschlag in Niger - Islamisten bekennen sich

18:20Merkel: Deutsch-niederländisches Kabinettstreffen überfällig

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

17:26EU-Betrugsbekämpfer haben so viel zu tun wie nie zuvor

16:40Hisbollah schickt weitere Kämpfer nach Syrien

23:35Vorwurf der Veruntreuung: Französischer Gerichtshof verhört IWF-Chefin Lagarde

23:27Unruhen in Schweden: Minister beklagt Defizite bei Einwanderer-Integration

23:04UNO: Schon 300.000 Darfur-Flüchtlinge in 2013

22:16Kerry sieht Israel und Palästina für Frieden in der Pflicht

21:33Bulgarien: Wahlsieger verzichtet, Sozialisten wollen Regierung bilden

21:04US-Präsident erlässt strenge Vorgaben für Drohnen-Angriffe

20:44London: Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige fest

20:28Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

20:09Egon Bahr: Der SPD fehlt der Stolz

19:0026 Tote bei Doppelanschlag in Niger - Islamisten bekennen sich

18:20Merkel: Deutsch-niederländisches Kabinettstreffen überfällig

17:26EU-Betrugsbekämpfer haben so viel zu tun wie nie zuvor

16:40Hisbollah schickt weitere Kämpfer nach Syrien

16:17Bund-Länder-Kommission: Einsatz von V-Leuten mit mehr Kontrolle

15:48Bundessozialgericht: Jobcenter muss erstes Jugendbett bezahlen

15:01Finanzaffäre: IWF-Chefin Lagarde in Paris vernommen

14:32Gabriel: SPD ist "Rückgrat der deutschen Demokratie"

14:08Cameron: Mord an Soldat "Angriff auf Großbritannien"

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

15:22EU segnet Lufthansa-Flugbündnis nach Zugeständnissen ab

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

06:17Widerstand im EU-Parlament gegen Ölkaraffen-Verbot in Restaurants

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

12:43Krise stürzt viele Italiener in Armut

10:22Rekordausgaben der Hochschulen in Deutschland: Fast 44 Milliarden

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

22:22Frauen-Fußball: Wolfsburg gewinnt Champions-League-Finale gegen Lyon

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

10:01Winterwetter statt Frühlingsgefühle: Regen und Schnee für Deutschland

07:29Mexiko: Tausende Felsmalereien entdeckt

22:55HSV und Arnesen trennen sich

21:03"Forbes": Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt

20:18Oklahoma: Wiederaufbau nach Tornado

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

13:24DDR-Lyrikerin Sarah Kirsch tot

23:21Schrader trumpft in Ulm auf

23:11Fünf Titel für Berezko-Marggrander

23:01Foda: "Ist noch einiges drin"

22:30Wolfsburg macht das Triple perfekt

22:23Hoffenheim legt gegen FCK vor

22:02Auftakt-Niederlagen für Brink/Fuchs

21:59Kaymer startet stark

21:15Rogge lobt Reformen der Ringer

20:53Bochum: Freier bleibt, Butscher kommt

19:20Fortuna holt Keeper Rensing

19:12Didavi muss wieder operiert werden

18:01Erstes DFB-Teamtraining in Miami

17:53Nibali gewinnt Bergzeitfahren

16:521.FC Nürnberg verlängert mit Wiesinger

16:43Harte Strafe für Torsten Jansen

16:36DEL-Aus für Hannover Scorpions

16:01Petkovic scheitert in Qualifikation

15:56Rosberg mit Trainingsbestzeit

merkzettel

BA-Chef Weise im heute.de-Interview

"Gute Arbeit bedeutet nicht, dass man ewig am Platz ist"

  • Bild Frank-Jürgen Weise
  • Video Ist der deutsche Arbeitsmarkt robust?
  • Video Betriebe setzen auf eigene Kitas
  • Interaktiv Arbeitsmarkt-Scanner
  • BildBF Frank-Jürgen Weise
    Frank-Jürgen Weise / Quelle: dpa
    (Quelle: dpa)
    VideoIst der deutsche Arbeitsmarkt robust?

    Der deutsche Arbeitsmarkt eilt von Rekord zu Rekord. Die Zahl der Erwerbstätigen steigt stetig, die Dauer der Arbeitslosigkeit ist sehr gering. Doch wie lange hält der Trend in Zeiten der Euro-Krise?

    (30.08.2012)
    VideoBetriebe setzen auf eigene Kitas

    Immer noch fehlen Tausende Krippenplätze, obwohl es ab August 2013 einen Rechtsanspruch darauf gibt. In die Lücke, die die Kommunen hinterlassen, springen immer öfter die Arbeitgeber.

    (03.11.2012)
    InteraktivArbeitsmarkt-Scanner
    Arbeitsmarktscanner / Quelle: ZDF
    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • Zahl der Langzeitbezieher von Hartz IV kaum gesunken 12:31 29.12.2012
      Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Rückgangs der Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Langzeitbezieher von Hartz IV nur gering gesunken. Das zeigen nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg. So habe es Anfang 2009 knapp 3,27 Millionen Langzeitbezieher von Hartz IV gegeben, bis August 2012 sei die Zahl auf 3,03 Millionen gefallen. Damit sind rund zwei Drittel der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Empfänger von Hartz IV ein Dauerkunde der Jobcenter.

    Arbeitsagentur-Chef Weise sieht bei deutschen Unternehmen einen Nachholbedarf in Sachen Familienfreundlichkeit. Im heute.de-Interview spricht er sich für flexiblere Arbeitszeiten aus. Bei der Arbeitslosigkeit erwartet er für 2013 ein ähnliches Niveau wie 2012. 

    heute.de: Eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent, unter drei Millionen Arbeitslose. War dieses Jahr ein gutes Jahr für den Chef der Bundesagentur für Arbeit?

    Frank-Jürgen Weise: Uneingeschränkt ja. Wobei diese Aussage leider nicht für die gesamte Bundesrepublik gilt. Ich habe Regionen mit einer Arbeitslosigkeit unter zwei Prozent und ich habe Regionen mit weit über zehn Prozent. Deshalb bei aller Freude: Ja, ein gutes Jahr, es ermutigt aber nur, weiter intensiv zu arbeiten.

    heute.de: In den letzten Monaten häufen sich aber die Alarmzeichen. Kippt der positive Trend?

    Zur Person
    Frank-Jürgen Weise

    Frank-Jürgen Weise ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Mit dem studierten Betriebswirt stieg erstmals eine Führungskraft der freien Wirtschaft in die Leitung der BA auf.

    Weise: Nein, wir sprechen von einer Seitwärts-Bewegung. Die Arbeitslosigkeit wird sich in etwa auf diesem Niveau halten, wird sich aber leider 2013 nicht verbessern. Was die Eurokrise an Schaden bringt, wird noch kompensiert durch die etwas bessere Entwicklung in Drittländern außerhalb Europas und vor allen Dingen durch die gute Binnenkonjunktur.  Wir könnten dieses Niveau halten, was wir im Moment haben.

    heute.de: Also unter drei Millionen Arbeitslose?

    Weise: Im Schnitt des Jahres ganz knapp. Ich würde eher sagen, die Zahl liegt um die drei Millionen.

    heute.de: Im kommenden Jahr wird die Arbeitsagentur ein Milliardendefizit aufweisen. Hat das Folgen für die Arbeitslosenversicherung?

    Weise: Wir erwarten, dass wir zwei Milliarden Euro an Überschuss in diesem Jahr haben und damit könnten wir die etwas schlechtere Entwicklung in 2013 durchaus bewältigen. Die Höhe des Beitragssatzes wird politisch entschieden und in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage gibt keiner den Rat, Beiträge zu erhöhen.

    heute.de: Im Süden der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordniveau. Immer mehr junge Spanier und Griechen kommen nach Deutschland. Rechnen Sie mit einer Zunahme im nächsten Jahr?

    Weise: Ja, wir rechnen mit einer Zunahme. Das wird ja auch aktiv unterstützt. Wir als Bundesagentur haben überall in diesen Ländern eigenes Personal, das informieren und beraten soll. Wir rechnen für das Jahr 2013 damit, dass weit über 100.000 Nettozuwanderung kommt. Das heißt es wandern bestimmt 70.000 bis 80.000 ab und dann kommen weit über 200.000 dazu.

    heute.de: Ein großes Thema hierzulande: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In die öffentliche Betreuung werden zwar Milliarden investiert, aber es sollen auch Milliarden ins Betreuungsgeld fließen. Wie stehen Sie dazu?

    Weise: Wir sagen, alles, was hilft, dass Beruf und Familie miteinander vereinbart werden können, ist gut, denn wir haben dort einen Nachholbedarf. Und zwar nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil es Fakt ist, dass junge, gut ausgebildete Frauen Familie und Beruf miteinander verbinden wollen. Der Ausbau von Kindertagesstätten ist unbestritten gut. Die anderen Instrumente, wie beispielsweise das Betreuungsgeld, muss man beobachten und dann sehen, ob es hilft oder nicht hilft.

    heute.de: In skandinavischen Ländern müssen Mütter und Väter nicht bis spät abends im Büro hocken. Wäre das ein Vorbild und sogar ein Wettbewerbsvorteil?

    Weise: Absolut! Hier geht es um die Anerkennung der Tatsache, dass gute Arbeit nicht automatisch bedeutet, dass man ewig am Platz ist. Das braucht ein wenig Zeit, das kommt unweigerlich und das ist auch gut so.

    heute.de: In den meisten Unternehmen scheint diese Einsicht aber noch nicht angekommen zu sein. Gibt es hier noch Nachholbedarf?

    Weise: Genau! Wir beobachten an jungen Menschen, dass sie eine andere Vorstellung von Beruf und Freizeit haben. Das heißt, kein Abstrich an der Leistungsfähigkeit, aber mehr Selbstbestimmung, wann man was macht. Dieser Wunsch wird in einer Zeit, in der die Unternehmer um gute Leute kämpfen müssen, automatisch dazu führen, dass wir uns als Vorstände darüber im Klaren sein sollten, Bedingungen zu schaffen, um solche talentierten jungen Menschen zu gewinnen. Das wird die Arbeitswelt verändern.

    Das Interview führte Dorothee Holz

    29.12.2012
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen