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25.05.2013

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16:20Myanmar: Nur zwei Kinder für Muslime

15:59Erste Homosexuellen-Parade in Kiew

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15:09Elf Tote bei Kämpfen mit muslimischen Rebellen auf den Philippinen

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14:23Merkel lehnt Forderung nach gesetzlichem Mindestlohn ab

13:56Freund von Londoner Hauptverdächtigem festgenommen

13:17Pinkfarbene Ballons: Aktion für Frieden in Kabul

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12:38Merkel: Mehr Integration, aber keine doppelte Staatsbürgerschaft

10:47Türkische Gemeinde beklagt Angst und Unsicherheit

10:21SPD wirft de Maiziere miserables Krisenmanagement vor

07:12Demonstranten setzen in Solingen Zeichen gegen Rassismus

06:59Entwicklungstag in 16 Städten - Kritik an Veranstaltung

06:42Afrikanische Union feiert 50-jähriges Bestehen

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23:11Kerry: Israelis und Palästinenser müssen sich entscheiden

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merkzettel

Dopingdealer Matschiner im Interview

"Habe Leute betreut, die bei Fuentes waren"

  • Bild Stefan Matschiner
  • Video "Fuentes hatte nicht nur Radsportkunden"
  • Video Das Matschiner-Interview in voller Länge
  • Video Viele Fragen offen beim Fuentes-Prozess
  • BildStefan Matschiner
    Stefan Matschiner / Quelle: Imago
    (Quelle: Imago)
    Video"Fuentes hatte nicht nur Radsportkunden"

    Doping-Arzt Eufemiano Fuentes hat nicht nur Radprofis als Kunden gehabt. Das sagte der Mediziner im Madrider Doping-Prozess. Der geständige Dopingdealer Stefan Matschiner bestätigt dies im Interview.

    (29.01.2013)
    VideoDas Matschiner-Interview in voller Länge

    Im exklusiven ZDF-Interview mit Ralf Paniczek gibt der geständige Dopingdealer Stefan Matschiner zu Protokoll: "Ich habe Leute betreut, die vorher bei Fuentes waren. Die kamen nicht aus dem Radsport"

    (29.01.2013)
    VideoViele Fragen offen beim Fuentes-Prozess

    So groß das Interesse der Öffentlichkeit, so groß ist das Chaos zum Auftakt eines der wohl größten Doping-Prozesse überhaupt. In Madrid muss sich Dopingarzt Eufemiano Fuentes vor Gericht verantworten.

    (28.01.2013)

    Kurzmeldung

    • Fränk Schleck bis Juli 2013 gesperrt 18:39 30.01.2013
      Radprofi Fränk Schleck ist nach seinem positiven Dopingbefund bei der Tour de France 2012 schuldig gesprochen worden. Wie die luxemburgische Anti-Doping- Agentur Alad entschied, wird der 32- jährige für zwölf Monate rückwirkend vom 14.Juli 2012 an gesperrt. Damit verpasst der Profi vom Team RadioShackNissan die Hälfte der Saison 2013, einschließlich der Frankreich-Rundfahrt. Schleck war bei der Tour das Diuretikum Xipamid nachgewiesen worden, das zur Verschleierung von Dopingmitteln ein- gesetzt werden kann. Der Tour-Dritte von 2011 behauptet, ihm sei die Sub- stanz untergeschoben worden.

    • Fuentes weist Vorwürfe von sich 14:30 30.01.2013
      Der als Drahtzieher der größten Dopingaffäre geltende Eufemiano Fuentes hat auch am dritten Verhandlungstag in Madrid alle Dopinganschuldigungen zurückgewiesen. Der Mediziner hat gute Chancen, der von der Staatsanwaltschaft geforderten zweijährigen Gefängnisstrafe und dem Berufsverbot wegen "Gefährdung der öffentlichen Gesundheit" zu entgehen. Fuentes weigerte sich, auf Fragen von Anwälten u.a der Welt-Anti-Doping- Agentur WADA zu antworten. Das Gericht erteilte einem Antrag auf Freilegung der rund 140 Athleten-Namen hinter den Codes der Blutbeutel zunächst eine Absage.

    • Fuentes: Nicht nur Radsportler 14:29 29.01.2013
      Der spanische Arzt Eufemiano Fuentes hat nicht nur Radsportler als Kunden gehabt. Er habe sich auch um Profis aus anderen Sportarten gekümmert, sagte der Mediziner im Madrider Prozess um den Dopingskandal der "Operacion Puerto". Mit Aussagen ähnlicher Art könnte in dem Prozess Tyler Hamilton aufwarten. Der hatte zuletzt detailliert über Dopingvergehen und seine Besuche bei Fuentes berichtet. Außerdem gab der langjährige Helfer von Lance Armstrong vor einiger Zeit an, in der Praxis von Fuentes auch Fußballer und Tennisspieler gesehen zu haben.

     von Ralf Paniczek

    Über das Ausmaß des Dopingskandals um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes kommen nach und nach neue Details ans Licht der Öffentlichkeit. Während der in Madrid vor Gericht stehende Fuentes erstmals bei einer Befragung indirekt einräumte, auch Tennisspieler und Fußballer mit unerlaubten Mitteln betreut zu haben, gesteht der ehemalige Dopingdealer Stefan Matschiner im heute journal spanische Leichtathleten auf seiner Kundenliste gehabt zu haben. 

    Diese seien, so Matschiner in einem ZDF-Interview, 2006 nach Zerschlagen des Dopingringes um Eufemiano Fuentes zur illegalen Leistungssteigerung zu ihm gewechselt.

    "Ich habe Leute betreut, die vorher bei Fuentes waren. Die kamen nicht aus dem Radsport. Also weiß ich mit 100-prozentiger Sicherheit, dass es zumindest eine weitere Sportart gibt. Es waren damals Leichtathleten." Namen oder weitere Details nennt Matschiner im Interview trotz Nachfrage nicht.

    ZITAT
    Ich habe Leute betreut, die vorher bei Fuentes waren. Die kamen nicht aus dem Radsport
    Stefan Matschiner

    Matschiner "betreute" Kohl

    Der Österreicher Stefan Matschiner hatte bis 2006 rund um die Wiener Blutbank Humanplasma ein Dopingnetz organisiert und parallel dazu mit Dopingmittel für diverse Spitzensportler gehandelt. Nach dem Dopingskandal um die österreichische Olympiamannschaft in Turin 2006 hatte Matschiner mit Hilfe einiger Kunden Gerätschaften zum Blutdoping gekauft. Einige Dutzende Spitzensportler verschiedener Nationen habe er im Laufe der Jahre betreut, so beschreibt es Matschiner selbst in einer 2010 erschienenen Biographie.

    Der ehemalige Leichtathlet Matschiner wurde 2010 für den Handel mit Dopingsubstanzen zu 15 Monaten Haft verurteilt, der größte Teil davon auf Bewährung. Matschiner habe laut eigener Aussage mittlerweile mit dem Leistungssport als Geschäft abgeschlossen. Zu seinen prominentesten Sportlern gehörte der ehemalige Radprofi Bernhard Kohl.

    "Fuentes Kundenstamm umfangreich"

    Auf das gesamte Ausmaß des spanischen Dopingnetzes um Eufemiano Fuentes angesprochen, sagte Matschiner im ZDF-Interview, dass nur ein kleiner Teil der Wirklichkeit bislang bekannt geworden sei. Aus Quellen, die er als zuverlässig ansieht, habe er erfahren, dass auch Fußballer, Formel-1-Fahrer und Tennisspieler zu Fuentes Kundenstamm gehört haben sollen. Dazu lägen ihm aber keine Beweise vor.

    "Inwieweit es natürlich richtig ist oder ob die sich nur wichtig machen wollten, das steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber man kann davon ausgehen, dass also nicht nur Radfahrer zum Kundenkreis oder zum Kundenstamm des Dr. Fuentes gehörten. Oder zum Teil wahrscheinlich auch noch gehören", so Stefan Matschiner.

    29.01.2013, Quelle: ZDF
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