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Kongress des Chaos Computer Clubs
Hacker fordern Regeln für Überwachungssoftware
VideoHamburg: Internationaler Hackerkongress
VideoDoku: Die Angst vor Überwachung
VideoDoku: "Wild Germany" - Hacker
Der Staat belauscht seine Bürger ohne klare Spielregeln - das bemängeln die Hacker des Chaos Computer Clubs auf ihrem Kongress in Hamburg. Sie machen Druck beim Reizthema Online-Überwachung.
Der Chaos Computer Club (CCC) hat Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, eine klare gesetzliche Regelung für den umstrittenen Einsatz staatlicher Überwachungssoftware zu schaffen. Auf dem Kongress der Organisation in Hamburg kritisierte der Berliner Richter Ulf Buermeyer: "Es gibt keine klare Rechtsgrundlage - wenn gelauscht wird, dann ohne klare Spielregeln." Das CCC-Mitglied sagte, eine Online-Überwachung wie den Einsatz des sogenannten Staatstrojaners sollte es am besten gar nicht geben. "Aber besser ein enges, striktes, klares Gesetz als gar keines."Wohl 100 Einsätze von Online-ÜberwachungCCC-Sprecherin Constanze Kurz kritisierte während der Diskussionsrunde zum Thema "Trojaner-Blindflug", dass "wir einen Gesetzgeber haben, der nicht aktiv geworden ist". Dabei sei Deutschland in der Diskussion über den Einsatz von Überwachungssoftware relativ weit vorn: "Wir haben etwas geschafft, was ich eigentlich nicht erwartet hätte." Auch international werde diese Debatte in Deutschland genau verfolgt.Aufgrund der Antworten auf parlamentarische Anfragen könne die Zahl der bisherigen Einsätze von Online-Überwachung auf rund 100 geschätzt werden, sagte Kurz. In etwa der Hälfte der Fälle sei der Versuch, die Rechner von Verdächtigen zur Gefahrenabwehr zu infiltrieren, aber gescheitert. "Effizient hat es wohl nicht funktioniert", meinte die CCC-Sprecherin.Sicherheitslücken dank "Staatstrojaner"
Code des "Staatstrojaners"
Quelle: dapd
Quelle: dapd



