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Soziales Netzwerk
Hacker greifen Facebook an
BildAttacke auf Facebook-Daten
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VideoEU sagt Cyber-Kriegern Kampf an
Eine Milliarde Menschen nutzen Facebook und geben dort viel von sich preis. Jetzt ist es Hackern gelungen, sich auf Computern von Mitarbeitern einzunisten. Laut Facebook ist die Attacke aber glimpflich verlaufen.
Ein Hacker-Angriff auf das weltgrößte Online-Netzwerk ist nach Angaben von Facebook für die Nutzer glimpflich ausgegangen. "Wir haben keine Anzeichen dafür, dass die Daten von Facebook-Nutzern bei dieser Attacke in Mitleidenschaft gezogen wurden", erklärte das US-Unternehmen. Mehr als eine Milliarde Mitglieder vertrauen Facebook ihre Informationen an. Deshalb steht das Online-Netzwerk immer wieder im Visier von Angreifern und unternimmt massive Sicherheitsanstrengungen.Verdächtige Domain-AdresseDer Vorfall ereignete sich laut Facebook im vergangenen Monat. Demnach hatten sich einige Mitarbeiter auf einer Website Schadsoftware eingefangen, obwohl ihre Notebooks auf dem neuesten Stand und mit Antiviren-Programmen ausgestattet waren. Facebook sprach von einer "ausgeklügelten Attacke". Das Netzwerk habe das Problem selbst entdeckt, weil bei der Überwachung des internen Datenverkehrs eine verdächtige Domain-Adresse aufgefallen sei. Das Schadprogramm sei über eine Schwachstelle in der Java-Software von Oracle auf die Rechner gelangt. Diese Sicherheitslücke, die vorher nicht bekannt war, sei inzwischen gestopft worden.Facebook schaltete nach eigenen Angaben die Behörden ein, die Ermittlungen zu dem Fall liefen noch. Da auch andere Unternehmen auf diese Weise angegriffen worden seien, teile Facebook seine Erkenntnisse mit anderen Betroffenen. Um wen es dabei geht, wurde nicht mitgeteilt. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg ermittelt in dem Fall auch die Bundespolizei FBI. Attacken nehmen zuZuletzt war eine neue Welle von Hacker-Attacken bekanntgeworden, bei der auch der Kurzmitteilungsdienst Twitter ins Visier der Angreifer geriet. Bis zu 250.000 verschlüsselte Passwörter von Twitter-Nutzern könnten dabei gestohlen worden sein. Twitter Informierte die Nutzer umgehend und ließ sie die Zugangscodes ändern. Zudem räumten drei große US-Zeitungen - "New York Times", "Washington Post" und das "Wall Street Journal" - ein, dass sie zum Teil über Jahre von mutmaßlich chinesischen Hackern ausspioniert wurden. Facebook und Twitter machten keine Angaben zum Ursprung der Attacken.Die Angriffe aus dem Netz gegen Unternehmen und Verbraucher haben in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Dabei geht es unter anderem um Industriespionage oder das Abgreifen von Nutzerdaten, die sich zu Geld machen lassen. Der größte Angriff der vergangenen Jahre ereignete sich im Frühjahr 2011 bei Sony, wo Unbekannte Datensätze von bis zu 100 Millionen Nutzern erbeuten konnten. Danach wurde allerdings kein großangelegter Missbrauch dieser zum Teil verschlüsselten Informationen bekannt.


