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Sicherheitspersonal im Ausstand
Hunderte Flüge gestrichen - Streiks auch am Freitag
VideoWieder Streiks an Flughäfen
VideoStreiks in Köln und Düsseldorf im Januar
Ausgefallene Flüge, lange Schlangen vor den Sicherheitsschleusen: Das private Sicherheitspersonal hat an den Airports in Düsseldorf und Hamburg die Arbeit niedergelegt. Auch am Freitag müssen sich Reisende auf Flugausfälle gefasst machen - ver.di will die Streiks in Hamburg und am Flughafen Köln/Bonn fortsetzen.
Zehntausende Reisende haben die Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg zu spüren bekommen. Nach Angaben von Flughafensprechern fielen insgesamt rund 300 Flüge aus. Allein die Lufthansa annullierte nach der Ankündigung des Streiks am Vortag fast 150 Verbindungen. An den beiden Airports fliegen an regulären Tagen etwa 41.000 Passagiere ab. Nur wenige Sicherheitskontrollen konnten öffnen, um Fluggäste abzufertigen. Davor bildeten sich lange Warteschlagen frustrierter Reisender.Auch am Freitag StreiksAm Freitag will die Gewerkschaft ver.di den Streik des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln/Bonn und Hamburg fortsetzen. Für Hamburg ist es der zweite Streiktag in Folge, Köln/Bonn wurde im Januar bereits bestreikt. Der Ausstand soll um am frühen Morgen beginnen und bis in den Abend dauern.
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Der erneute Streik sei ein Erfolg, bilanzierte der Hamburger ver.di-Sprecher Peter Bremme. Er erwarte ein neues Angebot der Arbeitgeber. Ver.di und der BDSW verhandeln in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen über die Lohnhöhe und in Berlin bundesweit über einen Manteltarifvertrag.Arbeitgeber: Streiks sind maßlosArbeitgeber der Luftverkehrsbranche bezeichneten die Streiks als maßlos und unverhältnismäßig. "Es ist eine völlige Fehlentwicklung, dass eine Kleinstgruppe von Arbeitnehmern wichtige Lebensadern unseres Verkehrs- und Wirtschaftssystems völlig lahmlegt", erklärte der Präsident des in dem Tarifstreit nicht direkt involvierten Arbeitgeberverbands Luftverkehr (AGVL) und Lufthansa-Personalvorstand, Stefan Lauer, in Frankfurt.Der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, teilte in Berlin mit: "Die Proteste sprengen die Dimensionen eines Warnstreiks. Leidtragende der Arbeitsniederlegungen sind erneut Tausende von unbeteiligten Fluggästen und die Flughäfen, auf deren Rücken der Tarifkonflikt ausgetragen wird."



