Mainz 5° Nebel
24.05.2013

07:09Demenz: Hoffen auf Pflegereform

07:01Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

06:45Unruhen in Schweden: Minister beklagt Defizite bei Einwanderer-Integration

06:27Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

06:19Neue Ausschreitungen in Schweden

06:04US-Präsident erlässt strengere Vorgaben für Drohnen-Angriffe

23:35Vorwurf der Veruntreuung: Französischer Gerichtshof verhört IWF-Chefin Lagarde

23:04UNO: Schon 300.000 Darfur-Flüchtlinge in 2013

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

22:22Frauen-Fußball: Wolfsburg gewinnt Champions-League-Finale gegen Lyon

22:16Kerry sieht Israel und Palästina für Frieden in der Pflicht

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

21:33Bulgarien: Wahlsieger verzichtet, Sozialisten wollen Regierung bilden

20:44London: Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige fest

20:09Egon Bahr: Der SPD fehlt der Stolz

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

19:0026 Tote bei Doppelanschlag in Niger - Islamisten bekennen sich

18:20Merkel: Deutsch-niederländisches Kabinettstreffen überfällig

07:09Demenz: Hoffen auf Pflegereform

07:01Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

06:45Unruhen in Schweden: Minister beklagt Defizite bei Einwanderer-Integration

06:19Neue Ausschreitungen in Schweden

06:04US-Präsident erlässt strengere Vorgaben für Drohnen-Angriffe

23:35Vorwurf der Veruntreuung: Französischer Gerichtshof verhört IWF-Chefin Lagarde

23:04UNO: Schon 300.000 Darfur-Flüchtlinge in 2013

22:16Kerry sieht Israel und Palästina für Frieden in der Pflicht

21:33Bulgarien: Wahlsieger verzichtet, Sozialisten wollen Regierung bilden

20:44London: Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige fest

20:09Egon Bahr: Der SPD fehlt der Stolz

19:0026 Tote bei Doppelanschlag in Niger - Islamisten bekennen sich

18:20Merkel: Deutsch-niederländisches Kabinettstreffen überfällig

17:26EU-Betrugsbekämpfer haben so viel zu tun wie nie zuvor

16:40Hisbollah schickt weitere Kämpfer nach Syrien

16:17Bund-Länder-Kommission: Einsatz von V-Leuten mit mehr Kontrolle

15:48Bundessozialgericht: Jobcenter muss erstes Jugendbett bezahlen

15:01Finanzaffäre: IWF-Chefin Lagarde in Paris vernommen

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

15:22EU segnet Lufthansa-Flugbündnis nach Zugeständnissen ab

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

06:17Widerstand im EU-Parlament gegen Ölkaraffen-Verbot in Restaurants

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

12:43Krise stürzt viele Italiener in Armut

10:22Rekordausgaben der Hochschulen in Deutschland: Fast 44 Milliarden

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

06:27Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

22:22Frauen-Fußball: Wolfsburg gewinnt Champions-League-Finale gegen Lyon

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

10:01Winterwetter statt Frühlingsgefühle: Regen und Schnee für Deutschland

07:29Mexiko: Tausende Felsmalereien entdeckt

22:55HSV und Arnesen trennen sich

21:03"Forbes": Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt

20:18Oklahoma: Wiederaufbau nach Tornado

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

23:21Schrader trumpft in Ulm auf

23:11Fünf Titel für Berezko-Marggrander

23:01Foda: "Ist noch einiges drin"

22:30Wolfsburg macht das Triple perfekt

22:23Hoffenheim legt gegen FCK vor

22:02Auftakt-Niederlagen für Brink/Fuchs

21:59Kaymer startet stark

21:15Rogge lobt Reformen der Ringer

20:53Bochum: Freier bleibt, Butscher kommt

19:20Fortuna holt Keeper Rensing

19:12Didavi muss wieder operiert werden

18:01Erstes DFB-Teamtraining in Miami

17:53Nibali gewinnt Bergzeitfahren

16:521.FC Nürnberg verlängert mit Wiesinger

16:43Harte Strafe für Torsten Jansen

16:36DEL-Aus für Hannover Scorpions

16:01Petkovic scheitert in Qualifikation

15:56Rosberg mit Trainingsbestzeit

merkzettel

Niederländische Experten

Im Silicon Valley des Wasserbaus

  • Bild Deich in den Niederlanden
  • Video Deichverstärkung an der Küste
  • Video Schafe hüten auf dem Deich
  • BildBF Deich in den Niederlanden
    VideoDeichverstärkung an der Küste

    Norddeutschlands Küste droht nicht nur Gefahr durch Orkane, sondern auch durch den Anstieg des Meeresspiegels. In naher Zukunft müssen viele Deiche verstärkt und ausgebaut werden, wie in Brunsbüttel.

    (05.12.2012)
    VideoSchafe hüten auf dem Deich

    Knapp ein Quadratkilometer Wiese irgendwo im Wattenmeer: Hier leben und arbeiten die Matthiesens. Zum Schafehalten sind sie verpflichtet: Schafe machen die Wiesen widerstandfähig.

    (29.07.2012)

     von Dorothea von Trotha, Niederlande

    Sie sind die heimlichen Herrscher der Niederlande: Tausende von Ingenieuren und Flutexperten, die täglich das Meer und Grundwasser fern halten von holländischen Häusern, Städten und Feldern. Wegen des Klimawandels ist ihr Wissen weltweit immer stärker gefragt. 

    1953 starben bei einer Jahrhundertflut mehr als 1.800 Menschen. Seitdem setzen niederländische Ingenieure alles daran, um ihr Land - immerhin ein Viertel davon unter dem Meeresspiegel - für die Zukunft zu sichern.

    Weltweit Vorreiter im Kampf gegen Hochwasser

    Kein Wunder also, dass die Holländer zu weltweiten Vorreitern im Kampf gegen Hochwasser und Überschwemmungen geworden sind - und zu Experten beim Thema Klimawandel. Manche sprechen deshalb von den Niederlanden bereits als dem "Silicon Valley" des Wasserbaus. Ob in New York nach Hurrikan "Sandy", in Bangladesch oder Vietnam, überall auf der Welt sind niederländische Fachleute gefragt wie noch nie.

    Dorothea von Trotha / Quelle: Dorothea von Trotha

    Dorothea von Trotha lebt in den Niederlanden
    Quelle: Dorothea von Trotha

    "Früher haben wir vor allem Technologien, Bollwerke gegen das Hochwasser exportiert", sagt Jaap Kwadijk von Deltares, dem wichtigsten niederländischen Wasserforschungsinstitut. "Das können andere aber inzwischen auch, wie man am Dreischluchtenstaudamm in China sieht. Wir Niederländer sehen unsere Stärke inzwischen mehr darin, Lebensräume so zu planen, dass Überschwemmungen gar nicht erst eintreten können."

    Günstig für Natur und Bewohner

    Konkret bedeutet dies für die Ingenieure, zusammen mit Städteplanern, Architekten und lokalen Experten Boom-Regionen so zu planen, dass neue Siedlungen, Straßen oder Eisenbahnschienen für Bewohner und Natur günstig liegen. So müssen etwa Überschwemmungsgebiete in asiatischen Ballungsgebieten wie dem Mekong-Delta frühzeitig angelegt, Böden entwässert und kanalisiert, aber auch vor Besiedelung geschützt werden.

    Besonders durch den Klimawandel gefährdet sind Gebiete, die sich nahe an Flussmündungen ins Meer befinden. Sie liegen nicht nur tief, sondern können sowohl durch Hochwasser als auch Sturmfluten überschwemmt werden. Es sind aber genau diese Regionen, die Menschen - auch wegen der guten Transportwege und des fruchtbaren Bodens - schon seit Jahrhunderten anziehen. So verwundert es nicht, dass die Liste der holländischen Einsatzorte wie eine Aufstellung der großen Wirtschaftszentren klingt: New York, Bangkok, Shanghai, Jakarta, Tokio.

    Der Unterschied zwischen Stadt und Land

    Je mehr Einwohner, desto mehr Leben stehen bei einer Überschwemmung auf dem Spiel. Aber umso mehr Menschen in einer Region leben, umso schwieriger wird es, ihnen sauberes Trinkwasser und eine sichere, vor Hochwasser geschützte Infrastruktur zu bieten.

    Bas Jonkman, Ingenieur und Professor für Hydraulik in Delft, hat an verschiedenen Projekten in den USA, Dubai und in Südostasien mitgearbeitet. "Es gibt gerade in Entwicklungsländern häufig ein Nebeneinander von Landbau und Verstädterung. Wir können zwar die Städte mit einem Deich und Pumpen vor Hochwasser schützen, aber dabei dürfen wir den Bauern nicht das Wasser für ihre Pflanzen und Tiere nehmen."

    Delft - Mekka der Wasserbauexperten

    Kontakte knüpfen die Niederländer über die Botschaften, Entwicklungshilfeorganisationen, aber auch persönliche Beziehungen. Viele der besten Wasserbau-Experten weltweit haben an der technischen Universität in Delft studiert.

    Klimawandel ist längst kein rein politisches oder ideologisches Thema mehr, sondern beschäftigt viele Unternehmen ganz konkret. So setzen etwa Betriebe wie Coca-Cola oder Heineken, die für ihre Getränkeherstellung sehr gutes Trinkwasser brauchen, für den Bau ihrer Fabriken in Boom-Regionen wie Brasilien oder China auf niederländische Wasser-Experten. Denn Milliardeninvestitionen in neue Anlagen gingen verloren, wenn plötzlich das Grundwasser durch Abfälle oder eine Überschwemmung verunreinigt würde.

    Expertisen für Milliarden-Aufträge

    Wie aber kommen die Niederländer an ihre lukrativen Aufträge rund um den Globus? "Unsere Experten müssen ihr Wissen lokal immer wieder aufs Neue unter Beweis stellen", erklärt Jonkman. So haben holländische Ingenieure und Wissenschaftler für den Süden Vietnams den Mekong-Delta-Plan erstellt. Die Analyse kostet etwa zwei bis drei Millionen Euro. "Wenn wir damit die vietnamesische Regierung überzeugen können, hat sich die Investition gelohnt." Dann winken den niederländischen Wasserexperten Milliarden-Aufträge.

    Bisher, so Jonkman, sind Projekte in besonders vom Klimawandel betroffenen Regionen jedoch noch ein Zukunftsgeschäft. "Es handelt sich dabei um Prestigeprojekte, um unser Know-how zu zeigen. Das Geld wird im Moment noch mit großen Landgewinnungsprojekten wie dem Flughafen von Singapur oder den Palmeninseln in Dubai verdient."

    25.12.2012
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen