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19.06.2013

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Atom-Streit

Internationale Gemeinschaft legt Iran neuen Vorschlag vor

  • Bild Weltmächte und Iran beginnen Atomverhandlungen in Kasachstan
  • Video US-Außenminister Kerry diplomatisch
  • Video Welt von Vice: Pakistan und Iran
  • Video Keine Staats-Kontrolle über Internet
  • BildIran
    Catherine Ashton und Saeed Jalili
    VideoUS-Außenminister Kerry diplomatisch

    Die erste Rede des neuen US-Außenministers Kerry fällt diplomatisch aus. Er betonte, im Konflikt mit Iran könne es eine politische Lösung geben.

    (09.02.2013)
    VideoWelt von Vice: Pakistan und Iran

    Illegale Waffenmärkte und eine rebellische Filmszene - Pakistan gilt als neue Heimat des islamistischen Terrorismus und im Iran hat sich eine der progressivsten Filmszenen überhaupt entwickelt.

    (04.02.2013)
    VideoKeine Staats-Kontrolle über Internet

    Eine staatliche Kontrolle des Internets wird es auch künftig nicht geben. Russland, Iran und China hatten sich für mehr Kontrolle über das Netz eingesetzt - scheiterten aber mit ihrem Vorhaben.

    (14.12.2012)

    Im Atomstreit mit Iran legt die internationale Gemeinschaft der Führung in Teheran einen neuen Plan zur Lösung des festgefahrenen Konflikts vor. Das Angebot berücksichtige die iranische Position, sagte der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, Michael Mann, in der kasachischen Großstadt Almaty. 

    Vertreter der sogenannten 5+1-Gruppe und Irans trafen erstmals seit neun Monaten wieder zusammen. Zu dieser Gruppe gehören die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland. "Iran muss verstehen, dass er auf einen schnellen Erfolg der Verhandlungen angewiesen ist", sagte Mann. Laut iranischen Medien sieht das Angebot Lockerungen der Sanktionen im Gold- und Ölhandel sowie im Bankensektor vor. Der Westen verdächtigt das islamische Land seit Jahren, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an Nuklearwaffen zu arbeiten.


    Hoffnung auf Flexibilität

    "Wir hoffen, dass sich Teheran flexibel zeigt und dies ein Schritt vorwärts sein wird", sagte Mann. Niemand erwarte aber konkrete Vereinbarungen bei den Gesprächen in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik.


    Das von Ashton angeführte Verhandlungsteam besteht bisher darauf, dass Iran die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einstellt und das bereits angereicherte Uran in einem Drittland lagert. Außerdem soll die neue Anreicherungsanlage in Fordo geschlossen werden. Iran hingegen beharrt auf seinem Recht zur zivilen Nutzung der Atomenergie und der Aufhebung aller Sanktionen.

    26.02.2013, Quelle: dpa
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