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Organisation der islamischen Konferenz
Islamische Staaten bei "Syrien" und "Mali" gespalten
Religion taugt nicht als Grundlage für gemeinsame Außenpolitik - das zeigt der islamische Gipfel in Kairo. Einig ist man sich da, wo man sich schon immer einig war: bei der Verurteilung von Israels Siedlungspolitik.
Die islamischen Staaten ziehen sowohl in der Mali-Krise als auch im Syrien-Konflikt nicht an einem Strang. Das zeigte sich während des Gipfeltreffens der Organisationder islamischen Konferenz (OIC) in Kairo.Mursi lehnt Militärintervention in Syrien abGastgeber der Konferenz ist der ägyptische Präsident Mohammed Mursi. Der sagte in seiner Eröffnungsrede, Ägypten wolle sich nach seiner "erfolgreichen Revolution" stärker als bisher mit den islamischen, arabischen und afrikanischen Staaten vernetzen.Eine Militärintervention in Syrien lehnt Mursi ab. Statt dessen solle sich die syrische Opposition endlich einig werden. Diejenigen, die bisher nicht mit der Syrischen Nationalen Koalition kooperierten, sollten sich mit dem Bündnis zusammentun, forderte Mursi, und gemeinsam an der Einführung der Demokratie arbeiten. Die Nationale Koalition wird von zahlreichen Staaten als legitime Vertretung des syrischen Volks anerkannt.Persönliche Interessen über Interessen des VolkesMursi forderte zugleich die syrische Führung um Präsident Baschar al-Assad auf, die "Lehre der Geschichte" anzunehmen. "Diejenigen, die ihre persönlichen Interessen über die Interessen der Völker stellen, werden am Ende gehen müssen", sagte er. Mursi hat Assad bereits mehrfach zum Rückzug aufgefordert.
Abbas begrüßt "Mohammed Husni"
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich beim Gipfel der Organisation für islamische Kooperation (OIC) in Kairo einen peinlichen Versprecher geleistet. In seiner Rede vor den Gipfelteilnehmern nannte er den neuen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi versehentlich "Mohammed Husni".
Vielleicht sehnt sich Abbas ja heimlich nach dessen Vorgänger Mohammed Husni Mubarak zurück, der Ägypten von 1981 bis zum Februar 2011 regiert hatte. Denn Mubarak stand immer der Fatah-Bewegung von Mahmud Abbas nahe, während der Islamist Mursi enge Beziehungen zur radikal-islamischen Hamas-Bewegung unterhält.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat sich beim Gipfel der Organisation für islamische Kooperation (OIC) in Kairo einen peinlichen Versprecher geleistet. In seiner Rede vor den Gipfelteilnehmern nannte er den neuen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi versehentlich "Mohammed Husni".
Vielleicht sehnt sich Abbas ja heimlich nach dessen Vorgänger Mohammed Husni Mubarak zurück, der Ägypten von 1981 bis zum Februar 2011 regiert hatte. Denn Mubarak stand immer der Fatah-Bewegung von Mahmud Abbas nahe, während der Islamist Mursi enge Beziehungen zur radikal-islamischen Hamas-Bewegung unterhält.
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