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Bundesanwaltschaft
Islamisten bei Bonner Bombe im Visier
VideoBehörden vermuten Terror-Hintergrund
Video"Bombe sollte Menschen töten"
Hinweise auf versuchten Terroranschlag
Die Reisenden auf dem Bonner Hauptbahnhof sind offenbar nur knapp einem Bombenanschlag von Islamisten entgangen. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen in dem Fall - sie sieht Anhaltspunkte für einen Anschlagsversuch einer Terrorvereinigung "radikal-islamistischer Prägung". Es gebe "belastbare Hinweise" dafür, dass der unbekannte Mann, der die Bombe am Montagmittag an Gleis eins des Bonner Bahnhofs abgestellt hatte, "über Verbindungen in radikal-islamistische Kreise verfügt".Verhinderte Fehler der Bombenbauer Katastrophe?Nach jetzigem Ermittlungsstand bestand die Bombe aus einem "etwa 40 Zentimeter langen Metallrohr, das zündfähiges Ammoniumnitrat enthielt und mit vier Druckgaspatronen umwickelt war, sowie einem Wecker und verschiedenen Batterien, die als Zündvorrichtung dienen sollten", teilte die Bundesanwaltschaft mit.Nach ZDF-Informationen wurde der Zünder der Bombe ausgelöst, der Sprengsatz explodierte aber nicht. Weshalb die Bombe nicht hochging - ob es ein Konstruktionsfehler der Bombenbauer war oder ein technisches Versagen des Sprengsatzes - sei noch unklar, sagt ZDF-Terrorismusexperte Elmar Theveßen. Es gebe Hinweise, dass die Bombe möglicherweise nach Anleitungen aus dem Internet gebaut wurde. Ein Magazin der Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel beschreibe detailliert den Bau von Bomben, "die in weiten Teilen mit dem übereinstimmen, was die Ermittler in dem Bonner Sprengsatz vorgefunden haben".
Phantombild: Dieser Mann soll die Tasche abgestellt haben.
Quelle: Kölner Polizei
Quelle: Kölner Polizei



