Mainz 14° stark bewölkt
20.05.2013

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

09:24Autobombenanschläge im Irak: Viele Tote

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

09:24Autobombenanschläge im Irak: Viele Tote

08:52Westerwelle in Belgrad: Ohne Kosovo-Anerkennung kein EU-Beitritt

08:05Drohnen: SPD fordert Konsequenzen

06:51AP-Präsident wirft US-Regierung verfassungswidriges Verhalten vor

06:19Mursi weist Forderungen von Polizisten-Entführern zurück

23:50Israel: "Auf jedes Szenario in Syrien vorbereitet"

23:17Westerwelle in Serbien und Kosovo: Abkommen rasch umsetzen

22:23Tote bei Offensive gegen Islamisten in Nigeria

21:47Führende Oppositionspolitikerin in Pakistan erschossen

20:34Tunesien: Ein Toter und Verletzte bei Krawallen radikaler Islamisten

19:53Syrien: Rebellen-Hochburg Kusair unter Beschuss - Viele Tote

15:27Iran: Zwei Spione hingerichtet

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

07:11Bericht: Große Nachfrage nach Girokonto für zahlungsschwache Bürger

06:55Verbraucherminister wollen Herkunftskennzeichnung für Tiefkühlware

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

08:27Dutzende Tornados wüten in vier US-Staaten - ein Toter

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

06:34Vulkanasche fällt auf Kleinstadt in Alaska

06:2713 Verletzte nach Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien

22:51Eishockey: Schweiz verpasst WM-Coup - Schweden Weltmeister

22:42Berlin: Hunderttausende beim "Karneval der Kulturen"

19:15Dänen bejubeln ESC-Siegerin Emmelie de Forest

15:562. Liga: Aue feiert, Dresden sitzt nach

17:20SC Freiburg verpflichtet Felix Klaus

16:51Ensminger wird Trainer in Gotha

16:40Zhang Jike verteidigt WM-Titel

16:22Deutsches Team verliert WM-Auftakt

16:13Hummels dementiert Wechselgerüchte

16:12Medien: Bale verlängert bei den Spurs

16:01Beck: 1899 wichtiger als DFB-Comeback

15:14Li Xiaoxia triumphiert auch im Doppel

14:5030.000 Fans feiern in Brauschweig

14:45Levi Leipheimer tritt zurück

14:20Ecclestone spürt Rückendeckung

13:34Eggimann wechselt zu Union Berlin

13:12Olympia-Fahne auf Mount Everest

12:42Schweizer Josi wertvollster Spieler

12:27Mercedes verpflichtet Paddy Lowe

12:15Osnabrück bangt um Beermann

12:08Milan-Spieler am Bahnhof beschimpft

12:01Krzyzewski vor dem Comeback

merkzettel

Vormarsch in Mali

Kaum Widerstand - Angst vor Landminen

  • Video Bemerkenswert widerstandslos
  • Video Mali: Eindrücke aus der Stadt Konna
  • Video Eine malische Familie auf der Flucht
  • Video EU-Expertin: Mali braucht Lebensmittel
  • VideoBemerkenswert widerstandslos

    "Es gibt wieder Sonne in Timbuktu!" Die Stimmung in der Wüstenstadt ist einhellig, die französischen Soldaten werden als Befreier, als "Erlöser" gefeiert. Dabei wundern sich nicht nur die Franzosen insgeheim, dass der Vormarsch auf so gut wie keinen Widerstand stößt.

    (28.01.2013)
    VideoMali: Eindrücke aus der Stadt Konna

    In Mali halten die Kämpfe an. Die Islamisten werden weiter in den Norden des Landes zurückgedrängt. Neben Diabali wurde auch die strategisch wichtige Stadt Konna von Regierungstruppen zurückerobert.

    (27.01.2013)
    VideoEine malische Familie auf der Flucht

    Unser Reporter Tim Kröger hat eine Familie getroffen, die vor der Gewalt in ihrer Heimatstadt Timbuktu ins südliche Sègou geflohen ist.

    (26.01.2013)
    VideoEU-Expertin: Mali braucht Lebensmittel

    In Mali herrscht akute Lebensmittelknappheit, sagt Kristalina Georgiewa, EU-Kommissarin für Humanitäre Hilfe. Auch von Verletzungen der Menschenrechte ist die Rede. Politisch sei das Land auf Abwegen.

    (25.01.2013)

    Französische und afrikanische Truppen rücken in Mali weiter nach Norden vor. Nach Gao haben sie mittlerweile auch die Wüstenstadt Timbuktu unter ihrer Kontrolle. Die Islamisten sind geflohen - nicht ohne vorher noch eine wertvolle Bibliothek zu zerstören. 

    30.000 wertvolle Handschriften sind verloren, sagt der Bürgermeister Timbuktus - in Brand gesteckt von islamistischen Milizen, bevor sie flohen. Der französische Auslandssender RFI berichtete, die Tuareg-Miliz MNLA habe die Stadt Kidal im äußersten Norden eingenommen.


    Angst vor Gegenoffensive

    Mit Gao, Timbuktu und Kidal hätten die internationalen Truppen die wichtigsten Städte im Norden Malis unter Kontrolle. Nach Informationen von RFI fuhren die Tuareg mit etwa 30 Fahrzeugen in Kidal ein, ohne auf Widerstand zu stoßen. Allerdings fürchte man eine Gegenoffensive der Islamisten, die im Norden einen Gottesstaat errichten wollten. Die Tuareg-Organisation MNLA hatte zunächst an der Seite der Islamisten gekämpft und im Frühjahr 2012 den Norden für unabhängig erklärt. Später widersetzte sie sich aber der Einführung der Scharia und erklärte, an der Seite der französischen Interventionstruppen zu kämpfen.

    Karte von Mali / Quelle: ZDF

    Karte von Mali
    Quelle: ZDF


    An den Militäroperationen in Timbuktu waren neben Soldaten aus Mali auch Soldaten aus benachbarten Ländern beteiligt, von denen 1.750 Mann bereits im Land sind. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) hat die Entsendung von 3.300 Mann nach Mali zugesagt, der Tschad wollte zusätzlich 2.000 Soldaten schicken.

    Westerwelle: Werden Beitrag leisten

    Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) begrüßte, dass die Übergangsregierung von Mali einen Fahrplan für die Rückkehr zur Demokratie beschlossen hat. Die Regierung, die nach einem Militärputsch Ende März ins Amt kam, kontrollierte bis zum Vorrücken der Truppen nur den Süden des Landes. "Die notwendigen militärischen Operationen, die mehr und mehr in afrikanischer Hand liegen, müssen jetzt mit den politischen Handlungssträngen verknüpft werden", sagte Westerwelle. Auf der Geberkonferenz zu Mali an diesem Dienstag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba werde Deutschland zusammen mit der EU einen substanziellen finanziellen Beitrag für eine afrikanische Schutztruppe leisten.

    Der vor den Islamisten aus Timbuktu geflohene Bürgermeister Halle Ousmane Cissé sagte der BBC, nach "sehr glaubwürdigen" Berichten hätten die Islamisten wertvolle alte Handschriften in Timbuktu verbrannt. Auch Häuser mehrerer Regierungsangestellter seien in Brand gesteckt worden. Ein Mann sei getötet worden, als er den Vormarsch der französischen Truppen feierte.


    UNESCO: Keinen eigenen Informanten

    Die UN-Kulturorganisation UNESCO äußerte sich besorgt. "Wir hoffen, dass wir sobald wie möglich eine Expertenmission nach Mali schicken können, um uns ein genaues Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen", sagte Roni Amelan, Sprecher der UN-Organisation in Paris. "Wir haben derzeit niemanden am Ort, der uns genaue Informationen liefern kann", sagte Amelan.


    Timbuktu war einst ein geistiges Zentrum des Islams und der islamischen Wissenschaften mit rund 20.000 Studenten. "Sobald wir das Ausmaß der Schäden kennen, werden wir einen Plan zur Restaurierung und Erhaltung der Welterbe-Stätten machen", sagte Amelan. Timbuktu wird auch "Perle der Wüste" genannt, es liegt rund 700 Kilometer nordöstlich der malischen Hauptstadt Bamako. Neben drei großen Moscheen gibt es in der historischen Wüstenstadt mit 55.000 Einwohnern jahrhundertealte Friedhöfe und Mausoleen. Seit 1988 zählen sie zum Weltkulturerbe der UNESCO; 2012 hatten die Islamisten jedoch mehrere geschützte Heiligengräber in der Altstadt zerstört.

    28.01.2013, Quelle: dpa, epd
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen