Mainz 12° wolkig
24.05.2013

18:38Slowenien einigt sich auf Schuldenbremse

17:53Innenminister wollen Videoüberwachung an Bahnhöfen verstärken

17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

16:59Pädophilie und Grüne: Parteienforscher Franz Walter soll aufklären

16:35Tod der zweijährigen Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

15:59Air China bestellt 100 Flugzeuge bei Airbus

15:13Innenminister einigen sich auf V-Leute-Datei ohne Klarnamen

14:57Islamistengruppe um Belmokhtar bekennt sich zu Angriffen in Niger

14:46Innenminister wollen Promillegrenze für Radfahrer senken

14:20Drohnen-Desaster: Merkel stellt sich hinter de Maiziere

14:03US-Außenminister: Harte Entscheidungen für Frieden in Nahost nötig

13:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

12:57Umweltverbände lehnen Endlagergesetz ab

12:51Stimmung der Verbraucher legt zu

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:35Schnee auf dem Brocken

12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

12:09Drohnen: Maiziere verteidigt sich

17:53Innenminister wollen Videoüberwachung an Bahnhöfen verstärken

16:59Pädophilie und Grüne: Parteienforscher Franz Walter soll aufklären

15:13Innenminister einigen sich auf V-Leute-Datei ohne Klarnamen

14:57Islamistengruppe um Belmokhtar bekennt sich zu Angriffen in Niger

14:46Innenminister wollen Promillegrenze für Radfahrer senken

14:20Drohnen-Desaster: Merkel stellt sich hinter de Maiziere

14:03US-Außenminister: Harte Entscheidungen für Frieden in Nahost nötig

13:41Petition erfolgreich: Bundestag muss Netzneutralität wieder beraten

12:57Umweltverbände lehnen Endlagergesetz ab

12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

12:09Drohnen: Maiziere verteidigt sich

12:06Drohnen: SPD will Akteneinsicht

11:46Moskau: Syrien zur Teilnahme an Friedenskonferenz bereit

10:34Obama will Militärprozesse von Guantanamo in die USA verlegen

09:38Neue Ausschreitungen in Schweden

08:01London: Polizei sucht nach Hintergründen der Bluttat

07:42Zahl der Demenzkranken steigt

07:09Demenz: Hoffen auf Pflegereform

18:38Slowenien einigt sich auf Schuldenbremse

15:59Air China bestellt 100 Flugzeuge bei Airbus

12:51Stimmung der Verbraucher legt zu

11:31IEA mahnt Deutschland: Kosten der Energiewende nicht übertreiben

11:26Deutsche Theater beraten über Zukunft - Sparzwänge als Thema

10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

08:35Konsum verhindert Rezession

21:58Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler

19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

15:22EU segnet Lufthansa-Flugbündnis nach Zugeständnissen ab

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

16:35Tod der zweijährigen Lea Sofie: Haftstrafen für Mutter und Ex-Freund

12:43Studie: Einwanderer oft besser ausgebildet als Einheimische

12:35Schnee auf dem Brocken

11:09Nach Notlandung: Landebahnen am Flughafen Heathrow teils gesperrt

10:44Washington: Autobahnbrücke eingestürzt

09:09Tsunami-Warnung aufgehoben

09:01Cannes: Zwei Millionen Euro teures Diamant-Collier verschwunden

07:52Düsseldorf: 17-Jähriger getötet - Schwester festgenommen

07:30Deutsches Filmmuseum in Frankfurt zeigt Helden für Kinder

22:32Bundesliga-Relegation: Hoffenheim gewinnt Hinspiel gegen Kaiserslautern

15:33Bundesliga: Werder und Dutt sind sich einig

13:53Kommission in Bangladesch: Gebäude-Eigner für Unglück verantwortlich

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

17:41Krueger kehrt nach Europa zurück

17:32Medien: Inter feuert Trainer

17:31Vierter Konkurrent für Thomas Bach

17:20Armstrong: "Verdammt bescheuert"

17:13Stadt Offenbach hilft den Kickers

17:00Monaco zahlt 70 Millionen für Porto-Duo

16:42Mario Götze beim Zahnarzt

16:18Bayern-Rundfahrt: Ciolek mit Tagessieg

16:09Sokratis von Bremen zum BVB

16:06Belgien: Martin gewinnt Zeitfahren

16:00Real pokert mit Özil um Verbleib

15:35DFB und DFL tun mehr für Fans

15:08Europa-League-Sieger steigt auf

14:54Netzer: Deutsche Konkurrenz schläft

14:36Monaco und Nieminen im Finale

14:15Niersbach im Exekutivkomitee

13:49U21: Auch Kirchhoff fällt aus

13:37French Open: Kerber gegen Barthel

merkzettel

Vormarsch in Mali

Kaum Widerstand - Angst vor Landminen

  • Video Bemerkenswert widerstandslos
  • Video Mali: Eindrücke aus der Stadt Konna
  • Video Eine malische Familie auf der Flucht
  • Video EU-Expertin: Mali braucht Lebensmittel
  • VideoBemerkenswert widerstandslos

    "Es gibt wieder Sonne in Timbuktu!" Die Stimmung in der Wüstenstadt ist einhellig, die französischen Soldaten werden als Befreier, als "Erlöser" gefeiert. Dabei wundern sich nicht nur die Franzosen insgeheim, dass der Vormarsch auf so gut wie keinen Widerstand stößt.

    (28.01.2013)
    VideoMali: Eindrücke aus der Stadt Konna

    In Mali halten die Kämpfe an. Die Islamisten werden weiter in den Norden des Landes zurückgedrängt. Neben Diabali wurde auch die strategisch wichtige Stadt Konna von Regierungstruppen zurückerobert.

    (27.01.2013)
    VideoEine malische Familie auf der Flucht

    Unser Reporter Tim Kröger hat eine Familie getroffen, die vor der Gewalt in ihrer Heimatstadt Timbuktu ins südliche Sègou geflohen ist.

    (26.01.2013)
    VideoEU-Expertin: Mali braucht Lebensmittel

    In Mali herrscht akute Lebensmittelknappheit, sagt Kristalina Georgiewa, EU-Kommissarin für Humanitäre Hilfe. Auch von Verletzungen der Menschenrechte ist die Rede. Politisch sei das Land auf Abwegen.

    (25.01.2013)

    Französische und afrikanische Truppen rücken in Mali weiter nach Norden vor. Nach Gao haben sie mittlerweile auch die Wüstenstadt Timbuktu unter ihrer Kontrolle. Die Islamisten sind geflohen - nicht ohne vorher noch eine wertvolle Bibliothek zu zerstören. 

    30.000 wertvolle Handschriften sind verloren, sagt der Bürgermeister Timbuktus - in Brand gesteckt von islamistischen Milizen, bevor sie flohen. Der französische Auslandssender RFI berichtete, die Tuareg-Miliz MNLA habe die Stadt Kidal im äußersten Norden eingenommen.


    Angst vor Gegenoffensive

    Mit Gao, Timbuktu und Kidal hätten die internationalen Truppen die wichtigsten Städte im Norden Malis unter Kontrolle. Nach Informationen von RFI fuhren die Tuareg mit etwa 30 Fahrzeugen in Kidal ein, ohne auf Widerstand zu stoßen. Allerdings fürchte man eine Gegenoffensive der Islamisten, die im Norden einen Gottesstaat errichten wollten. Die Tuareg-Organisation MNLA hatte zunächst an der Seite der Islamisten gekämpft und im Frühjahr 2012 den Norden für unabhängig erklärt. Später widersetzte sie sich aber der Einführung der Scharia und erklärte, an der Seite der französischen Interventionstruppen zu kämpfen.

    Karte von Mali / Quelle: ZDF

    Karte von Mali
    Quelle: ZDF


    An den Militäroperationen in Timbuktu waren neben Soldaten aus Mali auch Soldaten aus benachbarten Ländern beteiligt, von denen 1.750 Mann bereits im Land sind. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) hat die Entsendung von 3.300 Mann nach Mali zugesagt, der Tschad wollte zusätzlich 2.000 Soldaten schicken.

    Westerwelle: Werden Beitrag leisten

    Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) begrüßte, dass die Übergangsregierung von Mali einen Fahrplan für die Rückkehr zur Demokratie beschlossen hat. Die Regierung, die nach einem Militärputsch Ende März ins Amt kam, kontrollierte bis zum Vorrücken der Truppen nur den Süden des Landes. "Die notwendigen militärischen Operationen, die mehr und mehr in afrikanischer Hand liegen, müssen jetzt mit den politischen Handlungssträngen verknüpft werden", sagte Westerwelle. Auf der Geberkonferenz zu Mali an diesem Dienstag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba werde Deutschland zusammen mit der EU einen substanziellen finanziellen Beitrag für eine afrikanische Schutztruppe leisten.

    Der vor den Islamisten aus Timbuktu geflohene Bürgermeister Halle Ousmane Cissé sagte der BBC, nach "sehr glaubwürdigen" Berichten hätten die Islamisten wertvolle alte Handschriften in Timbuktu verbrannt. Auch Häuser mehrerer Regierungsangestellter seien in Brand gesteckt worden. Ein Mann sei getötet worden, als er den Vormarsch der französischen Truppen feierte.


    UNESCO: Keinen eigenen Informanten

    Die UN-Kulturorganisation UNESCO äußerte sich besorgt. "Wir hoffen, dass wir sobald wie möglich eine Expertenmission nach Mali schicken können, um uns ein genaues Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen", sagte Roni Amelan, Sprecher der UN-Organisation in Paris. "Wir haben derzeit niemanden am Ort, der uns genaue Informationen liefern kann", sagte Amelan.


    Timbuktu war einst ein geistiges Zentrum des Islams und der islamischen Wissenschaften mit rund 20.000 Studenten. "Sobald wir das Ausmaß der Schäden kennen, werden wir einen Plan zur Restaurierung und Erhaltung der Welterbe-Stätten machen", sagte Amelan. Timbuktu wird auch "Perle der Wüste" genannt, es liegt rund 700 Kilometer nordöstlich der malischen Hauptstadt Bamako. Neben drei großen Moscheen gibt es in der historischen Wüstenstadt mit 55.000 Einwohnern jahrhundertealte Friedhöfe und Mausoleen. Seit 1988 zählen sie zum Weltkulturerbe der UNESCO; 2012 hatten die Islamisten jedoch mehrere geschützte Heiligengräber in der Altstadt zerstört.

    28.01.2013, Quelle: dpa, epd
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen