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CSU-Klausur in Wildbad Kreuth
"Kein Anlass zur Selbstgefälligkeit"
Video"Kein Anlass zu Selbstgefälligkeit"
VideoSeehofer: Wähler akzeptieren klare Worte
VideoGerda Hasselfeldt im Interview
Mit Rückenwind und ohne Paukenschlag
Die CSU hat bei der Klausur ihrer Bundestagsabgeordneten im Wildbad Kreuth auf Kritik an Seehofers umstrittenem Führungsstil verzichtet. Parteichef Seehofer forderte den Koalitionspartner FDP auf zu "kämpfen". Inhaltlich standen die europäische Schuldenkrise, Familienpolitik und die Energiewende im Mittelpunkt.CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte zum Abschluss der dreitägigen Beratungen, es sei ein "guter Start" ins Wahljahr 2013 gelungen. Bei der Klausur hatten die CSU-Bundestagsabgeordneten auf Kritik an Seehofers umstrittenem Führungsstil verzichtet, ein Paukenschlag blieb aus. "Wir haben uns nicht mit uns selbst beschäftigt, keine Personaldiskussionen geführt", so Hasselfeldt. Stattdessen habe sich die CSU auf den "eigentlichen politischen Gegner" - Rot-Grün - konzentriert."Die Kanzlerin braucht Bayern"CSU-Chef Horst Seehofer betonte im ZDF-Interview, seine Partei müsse bis zur Landtagswahl im Herbst noch hart arbeiten. Eine neue Umfrage, welche die Christsozialen mit 47 Prozent klar vor einem Bündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern sieht, gebe der Partei Rückenwind, sei aber nur eine Momentaufnahme. Er versicherte zugleich mit Blick auf die mögliche absolute Mehrheit der CSU im Freistaat, sein Ziel sei eine Fortsetzung der Koalition mit der FDP.


