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Meisner erlaubt "Pille danach"
Keine Kehrtwende, nur ein wenig Einsicht
VideoKardinal Meisner billigt "Pille danach"
VideoVergewaltigungsopfer - Kritik an Kirche
VideoMangelhafte "Pille danach" aus dem Netz
Es ist kein Erdbeben, nur ein bisschen Einsicht nach dem Mediengau. Der Kölner Kardinal Meisner erlaubt katholischen Kliniken die "Pille danach" für Vergewaltigungsopfer nun doch. Ein Bruch mit tradierter Lehre ist das nicht. Abtreibung, sei sie operativ oder in Tablettenform, bleibt tabu.
Zur künstlichen Verhütung hat der Kardinal eine bislang schon mögliche und bereits praktizierte Haltung der Kirche formuliert. Seit den 60er Jahren dürfen Präparate zur Empfängnisverhütung zum Beispiel als "Notwehr gegen Gewalt" eingesetzt werden. So geschehen im Kongo- oder Bosnienkrieg, wo katholische Ordensschwestern Opfer von Vergewaltigungen wurden - 50 Jahre nach dem Krieg im Kongo also beileibe keine Revolution in Köln.
Anne Reidt ist Redaktionsleiterin des ZDF heute journals
Quelle: ZDF
Quelle: ZDF



